<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-30361201</id><updated>2011-10-17T15:41:57.593+02:00</updated><title type='text'>Daniela's Blog</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://danielaisblog.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/30361201/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielaisblog.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Daniela's Blog</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06027259796402793319</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://www.zslschweiz.ch/Archiv/Bilder/daniela_jamaica_kl.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>35</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-30361201.post-867739377887430546</id><published>2009-06-30T17:41:00.006+02:00</published><updated>2009-06-30T20:39:35.371+02:00</updated><title type='text'>Nachtragsmüdigkeit, Vortragsfrische</title><content type='html'>Ja also nein, er ist noch immer nicht da, der neue e-fix. Und es ist mir kreuzegal. Ironie ist die Waffe der Machtlosen. Gleichgültigkeit die der &lt;font style="font-style: italic;"&gt;Sottigen&lt;/font&gt;. Manchmal ist das noch läss zu kombinieren…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stimmt aber nicht. Nicht, wenn der Waffengedanke eine Rolle spielt. So wie eine Kämpferin, die dem Schlag ihrer Gegnerin ausweicht, lass ich mich in der Buchstabensuppe mittreiben. Es ist ein Entschluss. Was habe ich denn für eine Wahl, als freiwillig eben das zu tun, wozu mich die Konsonanten zwingen? Sie wissen ja nicht, was sie tun. Konsonanten sind sich der Möglichkeit zu einem Bewusstsein nicht bewusst. Ich andrerseits kann mir eine gewisse Freiheit im Denken einbilden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich war nicht diese Erkenntnis der Grund, weshalb ich im März wieder verstummte. Auch nicht, dass ich nicht noch weitergeschrieben hätte an die diversen Herren. Ja, sogar noch einen Besuchstag legte ich ein. Erst war ich auf der SVA bei Herrn Segenhor, der zwar aussergewöhnlich höflich war – er liess mich wirklich immer ausreden – aber auch erschreckend praxisfern – dass es Rollstühle gibt, davon wusste er, aber dass ein e-fix keine Exklusivanfertigung für die schnoddrige &lt;font style="font-style: italic;"&gt;Sottige&lt;/font&gt; ist, sondern ein ganz gewöhnliches Behindimobiding, das wusste er nicht. Danach war ich noch auf dem Amt für Zusatzleistungen zur AHV und zum IV und machte einem ganz besonders kursiven Konsonanten deutlich, dass ich gern eine Antwort hätte auf meine schon vor Monaten gestellte und von Zeit zu Zeit wiederholte Frage. Es roch aber auch wirklich grässlich papiermodrig in diesen schal beleuchteten Gängen, in denen kafkaeske Gestalten mit turmhohen, zwischen flache Hände und Kinn geklemmten Papierstapeln, herumschlurften. Von dem in diesem Zusammenhang ganz unbefugten Leistungsunfug sind Sie, geschätzte Leserinnen und Leser, bis anhin verschont geblieben. Und das soll auch so bleiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nein: Im April standen Ferien auf dem Plan. New York. San Francisco. – Sehr viel war vorzubereiten. Die obligatorisch zu konfrontierende Onlinefrage, ob die einreisebeantragende Person drogenabhängig &lt;font style="font-weight: bold;"&gt;ODER&lt;/font&gt; körperlich oder geistig potentiell Ungemach verursachend &lt;font style="font-weight: bold;"&gt;ODER&lt;/font&gt; dem Terrorismus zugeneigt sei, beantwortet auch nur eine sottige Tüte wie ich mit &lt;ja&gt;. Der Beamte auf dem Konsulat in Bern, wo ich im Folgenden hin musste, um ein Visum zu beantragen, wand sich vor lauter &lt;font style="font-style: italic;"&gt;sorry sorry sorry sorry&lt;/font&gt; und &lt;font style="font-style: italic;"&gt;I know I know I know I know. &lt;/font&gt;Meine Mitsottigen seien hiermit ganz legal aufgefordert, diese Frage in allfälligen ähnlichen Situationen mit &lt;nein&gt; zu beantworten, denn ich hab die Erlaubnis von der American Embassy, zu verbreiten: Juchhee! Disabled people in Switzerland, kreuzt in Obamas Namen einfach überall &lt;nein&gt; an. Dann müsst Ihr keine 500 Stutz für Visumsfötteli, Visum, Fahrkarte nach Bern und Spesen hinblättern. Bei der Ankunft in New York werdet Ihr später auch nicht behandelt, als kämet Ihr aus Guantanamo.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So wird dieser essay nie fertig. – Also Stichworte:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ferien in den Juu Ess Ejj sind keine Erholung für den Körper, aber eine nicht endende Wohltat für die Seele. &lt;font style="font-style: italic;"&gt;Sottige&lt;/font&gt; brauchen nicht fragen &lt;font style="font-style: italic;"&gt;Wo kann ich denn hingehen?&lt;/font&gt;, sie können sich lächelnd überlegen &lt;font style="font-style: italic;"&gt;Wo geh ich heute hin?&lt;/font&gt; – Es dauerte einige Tage, bis ich das bemerkte, damals, als ich das erste Mal in New York war. Ein Restaurant hat einen Tisch in einem Erker, wo die Bedienung von innen nur via Leiter hinkommen konnte – eine einzige Verrücktheit! – und da will ich freilich hin und drei Männer stemmen mich mitsamt Rolli von aussen hinauf. Viel wird gescherzt, Augen leuchten und von nirgendwo tönt’s &lt;font style="font-style: italic;"&gt;Jo Si daa goot nööd…&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.zslschweiz.ch/blogs/danmiela/uploaded_images/120-2080_IMG-760825.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://www.zslschweiz.ch/blogs/danmiela/uploaded_images/120-2080_IMG-760816.JPG" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;font style="font-style: italic;"&gt;„Oh sure, of course!“ – Ulrika’s, 115 East 60th Street&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bördli an den Randsteinen, an den Kreuzungen? – Oh Helvetia Sanctissima, wie viel musst Du noch lernen! Abflachen allein genügt nicht, wenn dann halt noch immer drei, vier, fünf oder sechs Zentimeter stehen bleiben. Dass es geht mit dem Plafonieren, ist an den Velowegen zu sehen! Dort sind nämlich zwischen Fahrbahn und Trottoir – &lt;font style="font-style: italic;"&gt;null &lt;/font&gt;– Zentimeter Höhenunterschied. Aha. Ginge also. In New York geht es auch für Sottige. Ganz einfach an jeder Kreuzung zwischen allen anderen Menschen. Ohne Extraauflage, Sonderschutz, Spezialmassnahme und unzumutbaren Mehraufwand. Hm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.zslschweiz.ch/blogs/danmiela/uploaded_images/New-York-New-York-085-790161.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 199px;" src="http://www.zslschweiz.ch/blogs/danmiela/uploaded_images/New-York-New-York-085-789743.JPG" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;font style="font-style: italic;"&gt;Flanieren, Flanieren, Flanieren. Schauen: links, rechts, oben. Nicht aufgehalten werden durch: unten. Keine abgesaugte Aufmerksamkeit durch ewig blöde Randsteine. Sein können. Sein können und geniessen.&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Starrende Goofen? – Auch deine Eltern, Helvetia dulcis, müssen noch sehr viel lernen. Denn er ist nicht wahr, dieser Mythos der selig neugierigen Kinder, die eben das bestaunen, was sie nicht kennen. Ich wurde sehr wohl auch angesehen, von den Kindern in New York, den Kindern in San Francisco. Aber interessiert schauen ist nicht gleich präpotent glotzen. Hat es vielleicht mit dem verkrampften Befinden zu tun, in dem die Menschen hier zappeln, wenn sie auf Aliens in Rollstühlen treffen und ihre elterliche Hilflosigkeit in einem &lt;font style="font-style: italic;"&gt;Mueschnödluege! &lt;/font&gt;gipfelt, das geheimnisvoll-geniert den Kindern zugeraunt wird, die dann nur um so eindringlicher beäugen, was da so eigenartig ist? Eigen art ig. Eigene Art (… um nicht zu sagen, denn wir befinden uns auf englischsprachigem Terrain: &lt;font style="font-style: italic;"&gt;eigene Kunst&lt;/font&gt; – jedenfalls: na und?). – Unendlich gross war mein Genuss, nichts Besonderes zu sein. In New York gehört schlicht jeder einer Minderheit an: Schwarze, Latinos, Menschen mit Behinderung, Chinesen, Japaner, Obdachlose, alleinerziehende Mütter, Schwule, Lesben, Frauen, die Opfer männlicher Gewalt wurden, irgendwelche Religionen... Selbst die Weissen sind im Verhältnis zu allen andern zusammen in der Minderzahl. Und deshalb ist es EGAL und deshalb tritt man erst mal mit RESPEKT an den Nächsten heran. Ist es nicht seltsam, dass ausgerechnet die Polizei in New York diejenigen drei Worte auf ihre Autos gemalt hat, welche ich an den meisten Menschen hierzulande, mit denen ich zu tun haben muss, sehnlichst vermisse?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.zslschweiz.ch/blogs/danmiela/uploaded_images/129_2948-787406.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://www.zslschweiz.ch/blogs/danmiela/uploaded_images/129_2948-787396.JPG" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;font style="font-style: italic;"&gt;Höflichkeit – Professionalität – Respekt: Etwas fehlt garantiert immer und nicht selten alles…&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In San Francisco wurde selbst in der Schwulenbar ein Tischli runtergeklappt, damit ich meinen Drink in menschenwürdige Höhe stellen kann. Auch in Banken und Geldwechselstuben gab es so flotte tiefergelegte Tresen. Dies mit special dedication an die hirnlosen Designeridioten, die neuerdings überall in Zürich so hippe Stehlokale hinswappen. Wow, geil.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.zslschweiz.ch/blogs/danmiela/uploaded_images/IMG_0373-721478.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://www.zslschweiz.ch/blogs/danmiela/uploaded_images/IMG_0373-721042.JPG" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;font style="font-style: italic;"&gt;Wheelchair accessible: In den Rollstühlen sitzen Menschen, die halt ein wenig &lt;/font&gt; &lt;font style="font-style: italic;"&gt;anders, im Prinzip aber ebenso wenig anders als alle andern Menschen anders funktionieren, funktionieren – weil alle Menschen sowieso verschieden sind: Vordergründig wenigstens haben die Amerikaner das verstanden.&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Busfahren? Während sich die Eidgenossen und einige ihrer ungeliebten europäischen Ausländer dollstens auf die Brust klopfen – &lt;font style="font-style: italic;"&gt;Huerechaschte! &lt;/font&gt;– weil sie nach jahrzehntlangem Ächzen und finanziellem Stöhnen auf ein paar Linien im städtischen Netz Niederflurbusse einsetzen (sie fahren aber &lt;font style="font-style: italic;"&gt;leider&lt;/font&gt; nicht zuverlässig immer), hat man ennet des Atlantiks schon längst bemerkt, dass man die Rollstühle auch&lt;font style="font-style: italic;"&gt; fixieren&lt;/font&gt; muss, weil sie bei einem Notstopp sonst wie Geschosse durch den Wagen zischen – samt ihren Benützern drin. &lt;font style="font-style: italic;"&gt;Ou jo do müend Si dänn aalüte, hät’s Ine öppis gmacht? &lt;/font&gt;Ich hatte mir lediglich die Brille ins Gesicht gerammt… Das war mal in der Forchbahn. Ganz läss war das.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.zslschweiz.ch/blogs/danmiela/uploaded_images/New-York-New-York-386-799554.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://www.zslschweiz.ch/blogs/danmiela/uploaded_images/New-York-New-York-386-799219.JPG" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;font style="font-style: italic;"&gt;Soodeli sieht das aus. Klick. Hat jeder Assistent im Handumdrehen raus und sowieso ist der Chauffeur verpflichtet – denn es ist GESETZ.&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man kann’s freilich auch übertreiben mit der Rollstuhlanschreiberei. Schön und absolut in Ordnung, wenn’s endlich mal genügend Rollstuhlparkplätze gibt und diese auch nicht von irgendwelchen Huschhuscheinkaufmödelimamelis missbraucht werden, endlich mal überall angeschriebene Eingänge, die nicht Neben-, Hinter- oder Tiefgaragen sind und auch viele automatische Türöffner, aber eben: Am Ende wird alles grotesk, wenn es übertrieben wird!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.zslschweiz.ch/blogs/danmiela/uploaded_images/IMG_0285-740456.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://www.zslschweiz.ch/blogs/danmiela/uploaded_images/IMG_0285-740034.JPG" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;font style="font-style: italic;"&gt;Hier wird angedeutet, dass Rollstuhlfahrende allesamt Affen sind. Wie sonst als mit sehr langen Armen wäre der Seifenspender zu erreichen? Der intensive Denker übrigens ist Joaquim, der wahnsinnig genug war, mich während der zwei USA-Wochen zu begleiten. – Die schlauen Waschbecken wurden im Yerba Buena Center for the Arts in San Francisco gesichtet, in der Tat ein Kunststück.&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den e-fix hab ich am Strand vom Pazifik möglicherweise ruiniert –wie sehr mich das kratzt, wurde schon zu Beginn dieses Aufsatzes festgehalten – einen neuen werde ich so oder so, irgend oder wie, auftreiben müssen. Joaquim stemmte sich mit aller Kraft gegen den schier unbezwingbaren Widerstand, während ich im Outdoormodus Vollgas gab. So pflügten wir mich durch den wirbligen Sand an denjenigen Ort, der für Sottige sonst meist unerreichbar bleibt, dorthin, wo die gebrochenen Wellen sich den Strand emporlecken und nie kann man genau einschätzen, bis wohin die salzige Nässe reichen wird: Joaquims Kleider wurden allesamt nass und ich habe nun Sand im Getriebe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.zslschweiz.ch/blogs/danmiela/uploaded_images/New-York-New-York-457-708390.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://www.zslschweiz.ch/blogs/danmiela/uploaded_images/New-York-New-York-457-708054.JPG" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;font style="font-style: italic;"&gt;… Aber dafür!&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gewiss soll dieser Text nicht im Ton einer Amerika-Zujubelei klingen. Warum das nicht zu sein hat, erklärt sich aus Tonnen von Geschichtsbüchern und Biografien und dürfte auch einem nichtliterarischen oder nichtpolitischen Auge in dasselbe springen. Dennoch ist Manhattan mein ganz persönlicher Traum, dies Nebeneinander von Jugendstil und Leuchtreklame, Subway und Metropolitan Museum of Art, Little Italy und Frick Collection, Times Square und Pierpont Morgan Library und weiteren, unzähligen Gegensätzen. Die Dichte der hier angesiedelten Kunstgüter ist so unvergleichlich wie die der Skyline, selbst ohne die Twin Towers. Zwischen den himmelstrebenden Riesen, im nie endenden Sirenenlärm versinke ich in einem wundervoll namenlosen Sein. Mit einem Rollstuhl hat das eigentlich überhaupt nichts zu tun. Zahllosen Menschenseelen ging und geht es so. Doch fügt ein Rollstuhl diesem Erleben eine Facette hinzu und es wird auf diese Weise intensiver.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So, wie jede Erfahrung an Intensität gewinnt, wenn sie hart erarbeitet wird. So, wie das ganze Leben an Intensität gewinnt, wenn viele harte Schädel aufgekracht werden müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ferien haben immer einen unsäglichen Nachteil: Man muss wieder zurück kommen. Von San Francisco oder New York heimzukehren nach Zürich ist für Rollstuhlfahrende wie für Frösche eine Heimkehr aus feuchtem, wuchernden Sumpf in die Wüste mit etwas dürftigem Gestrüpp.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Apropos Zurückkommen. Das ist der letzte Aufsatz, den ich an dieser Stelle, auf dieser Website, veröffentliche. Ich bastle meine eigene Seite und hier gibt’s dann einen Link. Das Designen ist schwierig, vor allem, wenn die Diskrepanz zwischen Anspruch und Leistungsfähigkeit so gross ist, wie bei der Sottigen. Ach, muss noch schauen. Jedenfalls gibt es diesmal, nach den vielen unbeabsichtigten, eine beabsichtigte Pause!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;font style="font-style: italic;"&gt;Au revoir&lt;/font&gt;&lt;/nein&gt;&lt;/nein&gt;&lt;/ja&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/30361201-867739377887430546?l=danielaisblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielaisblog.blogspot.com/feeds/867739377887430546/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=30361201&amp;postID=867739377887430546&amp;isPopup=true' title='112 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/30361201/posts/default/867739377887430546'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/30361201/posts/default/867739377887430546'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielaisblog.blogspot.com/2009/06/nachtragsmudigkeit-vortragsfrische.html' title='Nachtragsmüdigkeit, Vortragsfrische'/><author><name>Daniela's Blog</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06027259796402793319</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://www.zslschweiz.ch/Archiv/Bilder/daniela_jamaica_kl.jpg'/></author><thr:total>112</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-30361201.post-2254770101839661966</id><published>2009-03-23T20:58:00.000+01:00</published><updated>2009-03-23T20:59:02.482+01:00</updated><title type='text'>Schon wieder ein Nachtrag</title><content type='html'>&lt;meta equiv="CONTENT-TYPE" content="text/html; charset=utf-8"&gt;&lt;title&gt;&lt;/title&gt;&lt;meta name="GENERATOR" content="OpenOffice.org 3.0  (Win32)"&gt;&lt;style type="text/css"&gt; 	&lt;!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 	--&gt; 	&lt;/style&gt;   &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Das droht jetzt in eine Buchstabensuppe auszukochen. Eine allerdings ohne Vokale. Es ist eine geradezu unglaublich versalzene, groteske Konsonantensuppe, in die unzählige Male schon gespuckt wurde und die bei so vielen Köchen gar nicht anders als verdorben rauskommen kann.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Auffällig ist, dass die &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;Sottige&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;, die da so jämmerlich hungrig ihr leeres Suppentellerchen in die Höhe hampelt – nicht vergessen bitte: das kleine, blonde Dummchen sitzt in einem Rollstuhl – sich einem ganzen Konsonantenheer männlicher Herrlichkeit ausgeliefert und von diesem ausgelafert wiederfindet. Mann unterlässt auch keine salbungsvollen Verständniserklärungen. Als ob zu Fuss gehende Männer jemals jemals jemals eine auf Rädern sich fortbewegende Frau verstehen könnten. So spezifisch brauche ich eigentlich gar nicht zu werden. Meine Leserinnen wissen, was ich meine…&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Wahrlich am Schlimmsten ist, dass angesichts dieses lächerlichen, schäbigen, unwürdigen, bizarren und aller Eleganz beraubten Trauerspiels mein eigener Schreibstil plafoniert wird.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Die Textli von mir sind wieder kursiv.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Ein gewichtiger Akt wurde am Samstag, 14. März 2009, zur Uraufführung gebracht. Möge er eine sehr lahme Ente gewesen sein, die keine zweite Vorstellung findet. Das Federvieh möge den Vergleich entschuldigen, ich liebe den schwimmenden Vogel sonst sehr, vor allem mit Honigsauce.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;20.25 Uhr&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;Sehr geehrte Herren,&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;vorhin ist der e-fix zum 7. Mal ausgestiegen (Fehlercode 5).&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;Ich bin wiederholt zutiefst beeindruckt von Ihrer Definition einer einwandfrei funktionierenden Technik. Wirklich sehr fachmännisch.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;Auch Ihnen noch einen lustigen Samstagabend!&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;Mit freundlichen Grüssen&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;21.34 Uhr&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;.… und vorhin zum 8. und auch gleich zum 9. Mal…&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;Wie sind Sie vorhin zur Arbeit erschienen? In einem einwandfrei funktionierenden Auto…?&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;Soso.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;22.57 Uhr&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;… &lt;span style="font-family:Times New Roman, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;und vorhin zum 10., 11. und 12. Mal. Jetzt kann ich auch wieder den Nachbarn rufen. Zusammen mit letztem Mal [macht das] 100.-, was ich von Ihnen in bar erwarte, wenn Sie am kommenden Dienstag um 10.00 Uhr in meiner Wohnung stehen und das in Ordnung bringen.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;Meine Herren, ich werde Ihnen so lange auf die Nerven gehen, bis Sie mir einen nagelneuen e-fix an meinen Rollstuhl montieren. Ich finde Wege, garantiert, Ihnen ganz unglaublich auf die Nerven zu gehen. Ich kann Sie bei der IV anschwärzen und das alles in die Presse bringen, glauben Sie mir, ich habe Kontakte genug, ich bin lic. phil. und kenne Leute.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;All meine e-Mails schicke ich jetzt noch an Herrn [Segenhor] von der IV-Stelle Zürich.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;Schönen Sonntag,&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;D. Iser&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;23.31 Uhr&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;Sehr geehrter Herr [Segenhor],&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;vor wenigen Wochen stellte ich einen Antrag auf einen neuen e-fix, in dem ich genau beschrieb, was an meinem jetzigen nicht in Ordnung ist und dass er entweder alle paar Tage oder alle paar Wochen defekt ist. Wie Sie gleich sehen werden, kann das auch alle paar Minuten geschehen.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;Vor knapp einem Jahr wurde der e-fix für teures Geld revidiert. Meiner Ansicht nach bestand die Revision in nicht viel mehr als einer Reinigung. Bereits bei der Lieferung war das „neue“ Ladegerät defekt. Mittlerweile habe ich die 4. (vierte) Batterie, das 3. (dritte) Ladegerät, das 2. Steuergerät und das zweite Kontaktgerät. Wer das alles bezahlt, weiss ich nicht – vermutlich die IV – ich jedenfalls bezahle mit unendlich viel Ärger, Aufwand und Nerven dafür, dass [Special Agent Mmnn] von der SAHB in Brüttisellen mich offenen Auges im Stich lässt und meinen Antrag an die IV zur Ablehnung empfiehlt, weil er mir [natürlich, logo, gälledsi] weniger Glauben schenkt als [Oberkonsonant Hschr] von der Firma [Konsonant Plus], die verantwortlich ist für die gänzlich unbefriedigend ausgeführte Revision im Frühjahr 2008.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;Ich bitte Sie dringendst um eine Neuerwägung meines Gesuchs auf eine funktionierende Neuversorgung, einen neuen, funktionierenden e-fix.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;Bitte beziehen Sie in Ihre Überlegungen mit ein, dass ein ständiger Austausch irgendeines e-fix-Bestandteils letztendlich für die IV nicht sehr viel kostengünstiger sein kann als die Anschaffung eines neuen e-fix.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;Auch würden Sie wohl dem Gesetzesauftrag nachkommen, sollten Sie einer für mich zumutbaren Lösung grünes Licht erteilen.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;Schliesslich bitte ich um Entschuldigung, aber auch Verständnis für meinen ungehaltenen Ton. Es geht mir einfach scheusslich und ich fühle mich von allen nur im Stich gelassen.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;Vielen Dank für Ihr Wohlwollen.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;Mit freundlichen Grüssen,&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Consolas, serif;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;17. März 2009&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;Sehr geehrter Herr [Segenhor],&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;den gestrigen Tag verbrachten meine Eltern und ich im Paraplegikerzentrum in Nottwil, wo in der Orthopädie wieder meine Sitzschale angepasst wurde.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;In Nottwil arbeiten die einzigen Fachspezialisten, die meines Erachtens diese Bezeichnung auch verdienen. Spontan fiel mir ein, den am vergangenen Samstag zig Male aufgetretenen Fehler in deren Beisein zu wiederholen bzw. herbeizuführen, was vollkommen problemlos gelang. Die Bestürzung war prompt und nicht klein. Hr. ******** sah schon aus mehreren Metern Entfernung, dass hier etwas ganz und gar nicht stimmt und bezeichnete es als richtiggehend „gefährlich“ (sic). Hr. &amp;amp;&amp;amp;&amp;amp;&amp;amp;&amp;amp;&amp;amp; fotografierte. Die Bilder sind an diese Nachricht angehängt.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;[Special Agent Mmnn] von der SAHB in Brüttisellen hatte diesen Umstand NICHT gesehen, obschon er unmittelbar daneben stand und meinen e-fix aus nächster Nähe begutachtete und fotografierte (9. Feb. 2009). [Oberkonsonant Hschr] war es, der mir im Dezember (2.) ein neues/altes Rad an meinen Rollstuhl montiert hatte &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;[was mittlerweile glatt geleugnet wird, weil die Peinlichkeit einigen Herren unerträglich ist. Gemeint ist freilich die Peinlichkeit, dass den gewissen Herren von einem Huscheli im Rollstuhl auf die Finger gehauen wird]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;. Seitdem ist die Steckachse um gut 5mm gewachsen. Vielleicht habe ich Hexe sie aber auch verhext, ich hab ja nichts anderes zu tun als boshafte Hexerei zu üben. Jedenfalls ist die Steckachse zu lang. Ebenfalls defekt ist das Fälleli an der Nabe. Der Einrastmechanismus funktioniert nicht, weshalb sich das Rad bei der kleinsten Belastung löst und wegzubrechen droht.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;Mehr zum Thema „Fachspezialisten“ habe ich momentan nicht zu sagen.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;Sehr geehrter Herr [Segenhor], lassen Sie mich die Bitte um einen neuen e-fix E525 oder E526 dringend wiederholen. Ich habe seit Frühjahr 2008 un-ab-läs-sig Ärger und Aufwand mit meinem E520. Mir ist vollkommen klar, dass die IV eine sehr teure Revision bezahlte, aber leider hat diese Revision nicht das erwünschte Resultat gebracht. Auf meine Kosten findet nun ein Kampf um den finanziellen Aufwand der IV und den guten Ruf der Firma [Konsonant Plus] statt. Das kann doch nicht angehen!&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;Bei einem neuen Gerät kann man immerhin mit der einwandfreien Qualität rechnen, was von der Arbeit der von Ihnen bemühten „Fachspezialisten“ leider nicht der Fall ist.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;Mit freundlichen Grüssen,&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;lic. phil. Daniela Iser&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Consolas, serif;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;17. März 2009&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Consolas, serif;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-family:Courier New, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Sehr geehrte Frau Iser&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Consolas, serif;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-family:Courier New, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Wir haben uns gestern in Nottwil kurz kennen gelernt, wo wir festgestellt haben, dass das eine Rad ihres E-fix E20, den wir in der Schweiz vertreiben, defekt ist.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Consolas, serif;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-family:Courier New, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Darf ich kurz zu ihrem Email Stellung nehmen:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Consolas, serif;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-family:Courier New, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;- Wir verstehen ihren Unmut, da uns bewusst ist, dass sie auf den E-fix angewiesen sind, damit sie ihre Mobiliät aufrecht erhalten können.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Consolas, serif;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-family:Courier New, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;- Es ist uns noch nicht klar, wie es überhaupt dazu kommen konnte, dass die Steckachse des einen Rades ausgerissen wurde und deshalb ca. 5mm länger wurde. (Dies ist das erste Mal, dass wir so einen Defekt gesehen haben und wir werden entsprechende Prüfungen machen, damit dies sicher nicht mehr vorkommen kann).&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Consolas, serif;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-family:Courier New, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;- Für den Defekt entschuldigen wir uns, da es nicht passieren darf.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Consolas, serif;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-family:Courier New, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Wichtig ist mir aber auch noch, dass wir unmissverständlich hinter unserem Mitarbeiter Herr [Hschr] stehen. Er war ab ihrem Mail sehr aufgewühlt, da der Text quasi vermittelt, dass Herr [Hschr] an der Situation Schuld trägt. Wir kennen Herr [Hschr] als sehr dienstleistungsorientierten Mitarbeiter, der druch seine fachlichen Kenntnisse sehr gute Lösungen erarbeitet.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Consolas, serif;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-family:Courier New, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Wir sind sicher, dass ihn keine Schuld an dem Defekt trifft:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Consolas, serif;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-family:Courier New, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;- Im Dezember, als Herr [Hschr] bei ihnen war, wurde das Rad nicht ausgetauscht. Wenn der Defekt der ausgerissenen Steckachse am 2. Dezember&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Consolas, serif;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-family:Courier New, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;2008 schon bestanden hätte, hätte Herr [Hschr] das Rad auf keinen Fall montiert, da dies richtigerweise gefährlich ist. Dies kann erst später eingetreten sein. Wir würden sie mit so einem Rad niemals fahren lassen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Consolas, serif;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-family:Courier New, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;- Ebenfalls ist der defekte Arretierungsmechanismuss ("Fälleli") aufgrund der ausgerissenen Achse entstanden.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Consolas, serif;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-family:Courier New, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Freundliche Grüsse&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Consolas, serif;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-family:Courier New, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;[Aladin mit der Wunderlampe]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Consolas, serif;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-family:Courier New, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;PS: wir gehen eher davon aus, dass es ein Abnützungdefekt ist und nicht dass ihrgend eine "Hexerei" im Spiel ist...&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;17. März 2009&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Consolas, serif;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;Sehr geehrter Herr [Aladin mit den Wunderkonsonanten],&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Consolas, serif;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;wieviel Schuld in diesem Fall wen genau trifft, kann ich nicht beurteilen. Ich weiss aber, dass *mich* in dieser ganzen üblen Komödie um IV, SAHB und [Konsonant Plus] überhaupt und vollkommen absolut keine Schuld trifft, dass ich aber das ganze Schlammassel voll auszubaden habe. Dass die [Konsonant Plus] an dem Trauerspiel mit den ungezählten Desastern seit Frühjahr 2008 keine Beteiligung hat, können Sie Ihren Grossmüttern erzählen.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Consolas, serif;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;Anfang Dezember HAT [Oberkonsonant Hschr] das Rad sehr wohl ausgetauscht. Er fuhr extra noch in den nächsten Jumbo, um Werkzeug zu besorgen, damit er das für den nötigen Reifenwechsel notwendige Loch in die Felge bohren kann. Ausserdem trat seither der Fehler (Code 4), weswegen ich mich ja auch an die [Konsonant Plus] gewandt hatte, nicht mehr auf - das wäre schlicht unmöglich, wäre das Rad immer noch das Selbe. IRGENDWO IST DA EIN KRASSER FEHLER. Oder ich soll für dumm verkauft werden.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Consolas, serif;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;Dass Sie den Defekt mit Fehlercode 4 vor Ort gar nicht beheben können, habe ich von Ihnen SCHRIFTLICH. [Oberkonsonant Hschr] *muss* das Rad ausgetauscht haben! Tut mir leid!!&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Consolas, serif;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;ES IST MIR NOCH IMMER EIN RÄTSEL, WESHALB [Oberkonsonant Hschr] DEM "FACHMANN" DER SAHB BRÜTTISELLEN, [Special Agent Mmnn], NICHTS VON DEN VIELEN, VIELEN DEFEKTEN SEIT DER REVISION IM FRÜHJAHR 2008 ERZÄHLT HAT. Jedenfalls behauptete dieser, nichts von alledem gewusst zu haben.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Consolas, serif;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;Sollte es sich trotz aller Fragwürdigkeiten in dieser Angelegenheit um Abnutzung handeln, fordere ich Sie in aller Deutlichkeit dazu auf, sich bei Herrn [Segenhor] von der IV-Stelle Zürich für eine Neuanschaffung eines e-fix einzusetzen. Die Revision im Frühjahr 2008 hat GANZ KLAR NICHT DEN ERWÜNSCHTEN EFFEKT erzielt. AUCH IST EIN E-FIX 626 FÜR LUFTBEREIFUNG, WIE ICH SIE UNBEDINGT BRAUCHE, GEEIGNET und so eine Katastrophe könnte bei einem Radwechsel gar nicht erst vorkommen.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Consolas, serif;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;Es tut mir sehr leid, aber Ihre Argumentation kann mich nicht überzeugen, da stimmt einfach viel zu viel nicht, passt nicht, ist anders, als gesagt wird. Ich verstehe natürlich, dass Sie Ihren Mitarbeiter [Hschr] in Schutz nehmen - auch ich nehme meine Angestellten in Schutz, selbst wenn sie Mist bauen. &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Consolas, serif;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;Vor allem wüsste ich gern, wann denn einmal jemand *mich* in Schutz nimmt. Mir NACHHALTIG hilft. Unvermögen, lückenhafte Aussagen, ungenügende Qualität - Sie trampeln doch alle nur auf mir herum!&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Consolas, serif;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;Daniela Iser&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Eine Fortsetzung der unendlichen Tragödie ist vorprogrammiert. Schliesslich sagte ich den diversen Herren schon, ich werde ihnen auf die Nerven gehen. Vielleicht wird diese Aussage ja irgendwann noch einmal ernst genommen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/30361201-2254770101839661966?l=danielaisblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielaisblog.blogspot.com/feeds/2254770101839661966/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=30361201&amp;postID=2254770101839661966&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/30361201/posts/default/2254770101839661966'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/30361201/posts/default/2254770101839661966'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielaisblog.blogspot.com/2009/03/schon-wieder-ein-nachtrag.html' title='Schon wieder ein Nachtrag'/><author><name>Daniela's Blog</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06027259796402793319</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://www.zslschweiz.ch/Archiv/Bilder/daniela_jamaica_kl.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-30361201.post-8325904321489997203</id><published>2009-03-15T15:46:00.001+01:00</published><updated>2009-03-15T15:46:47.212+01:00</updated><title type='text'>Nachtrag</title><content type='html'>Freitag, 13. März 2009&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine sehr geehrten Herren [Mmnn und Hschr],&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich danke Ihnen für die wahnsinnige Unterstützung zur Beschaffung eines funktionstüchtigen Geräts 525, für die Durchführung einer umwerfend überzeugenden Revision im Frühjahr 2008 und die glanzvolle Hilfestellung bei der Neubeschaffung eines TAUGLICHEN neuen e-fix. Mein jetziger, alter e-fix 520 ist soeben zum 6. Mal mit Fehlercode 5 ausgestiegen. Nachbarn rufen kostet mich jeweils CHF 50.-, meine verlorene Zeit kostet noch viel mehr und meine verlorenen Nerven sind unbezahlbar!!!!!!!!!!!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das alles ist ja so ungemein beruhigend angesichts der Tatsache, dass ich in 3 Wochen verreise. Überhaupt ist es ja so lässig, sich nicht fortbewegen zu können. Hauptsache, Sie behaupten, der e-fix funktioniere einwandfrei!!!! Übel wird mir, übel!!! Ich fühle mich verhöhnt, total gelackmeiert und völlig im Stich gelassen von Ihnen, meine Herren Fachspezialisten, mit Ihren gesunden Beinen!!!! ÜBEL!!!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Soll ich Sie, meine Herren, um Hilfe bitten? Wo Ihr Einsatz doch vor allem der IV oder dem Ruf Ihrer Firma dient – aber mir??&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit freundlichen Grüssen,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;lic. phil. Daniela Iser&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/30361201-8325904321489997203?l=danielaisblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielaisblog.blogspot.com/feeds/8325904321489997203/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=30361201&amp;postID=8325904321489997203&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/30361201/posts/default/8325904321489997203'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/30361201/posts/default/8325904321489997203'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielaisblog.blogspot.com/2009/03/nachtrag.html' title='Nachtrag'/><author><name>Daniela's Blog</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06027259796402793319</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://www.zslschweiz.ch/Archiv/Bilder/daniela_jamaica_kl.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-30361201.post-2668124074039726689</id><published>2009-03-10T12:19:00.001+01:00</published><updated>2009-03-10T15:19:34.543+01:00</updated><title type='text'>Ein Dialog – nur einer von vielen</title><content type='html'>&lt;p&gt;Wie bereits erwähnt: Die Iser stellt einen Antrag auf einen neuen e-fix und hat ruckzuck wieder so einen Special Agent am Hals. Wie sein Kollege Wzcrk ist auch er ein Konsonant: Mmnn. Ein Doppelkonsonant.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;Lassen wir die Korrespondenz chronologisch erscheinen. Das in Courier ist von Special Agent Mmnn, das Kursive von mir.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;Erst mein Antrag an den IV:&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;p&gt;08.11.2008&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;Sehr geehrte Damen und Herren,&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;die Begründung der [Firma X] klingt harmlos im Vergleich zu den gegebenen Realitäten. Der e-fix E20, auf den ich mich verlassen können sollte, ist Tag für Tag für eine Zitterrunde gut – seit ich ihn im April dieses Jahres an meinen neuen Rollstuhl montiert bekam, sind schon zwei Ladegeräte und zwei Batterien ausgetauscht worden [davon will Agent Mmnn nichts gewusst haben]. Kürzlich fiel es dem Gerät ein, zig-male nicht mehr anzuspringen und meinen Taxifahrer und meinen Assistenten in Aufregung zu versetzen (von der meinen ganz zu schweigen) und nicht zuletzt mich selbst mit Sicherungen jonglieren zu lassen. Die Sache führte zu Fahren-von-Hand und stundenlangem E-Mail-Schreiben und Telefonieren und schliesslich zu notfallartiger Anreise der Leute von [Firma Konsonant Plus]. Diesmal wurde auch das Steuergerät ausgetauscht. Irgendwann dazwischen musste mein Nachbar noch zu mir kommen, um das Teil mit der Elektronik zum genügenden Kontakt festzudrücken… In den vergangenen 7 Monaten waren wohl zwei, drei ohne Kalamitäten, die restlichen dafür mit gleich zweien oder dreien, was immer verbunden war mit mühsamster Terminsuche, elendem Zusatzaufwand, wenn ich eh schon müde und kaputt bin von meinen vielen Therapien, die ich zum Teil auch absagen musste, um das kurzfristige Erscheinen von Monteuren überhaupt zu ermöglichen. Es ist ein Dauerstress und das Hilfsmittel ist zu einer (freilich unbezahlten) Teilzeitbeschäftigung geworden. – Dass das Gerät zu Jahresbeginn revidiert wurde und es dennoch weit von einer diesen Namen verdienenden Funktionstüchtigkeit entfernt ist, mögen die zuständigen Stellen diskutieren… - Ich bitte jedenfalls dringend um ein schnelles Gutheissen dieses Antrags!&lt;/p&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Noch einmal die Info an alle unbeschuldeten Leserinnen und Leser: „e-fix“ ist der Name des Elektroantriebs an meinem Rolli. Ich darf nicht einmal dran denken, aufschreiben, zu welchen Buchstabenschütteleien dieser Name mich inspiriert! Das ist nämlich ein anständiger Blog.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Weiter geht es nicht per Papier und Schneckenpost, sondern per E-Mail:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Courier New,monospace;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;09.01.09&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Courier New,monospace;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Sehr geehrte Frau Iser&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Courier New,monospace;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;um Ihren Antrag für eine Neuversorgung beurteilen zu können, bitte ich Sie um einen Termin.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Courier New,monospace;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Freundliche Grüsse&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;09.01.09&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;Sehr geehrter Herr Mmnn,&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;ich bitte Sie höflich darum, mir mitzuteilen, weshalb Sie diesen Termin möchten, insbesondere, auf welcher juristischen Basis diese Anfrage beruht und ob denn – und von welcher Seite – ein Zweifel daran besteht, dass mein Antrag gerechtfertigt ist? Sie haben sowohl meine persönliche Beschreibung der Umstände, die die Neuanschaffung eines e-fix notwendig machen, als auch diejenige der [Firma Konsonant Plus] und – seien Sie ehrlich – diese Umstände lassen sich mit einem einmaligen Besuch von Ihnen doch überhaupt nicht beurteilen&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; [ich sottiger Esel glaubte doch tatsächlich, der IV hätte Agent Mmnn meinen Antrag zum Lesen geschickt und noch viel docher tatsächlicher glaubte ich, dieser hätte ihn auch gelesen]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;Punkto Sitz- und Rückenorthese habe ich letztes Jahr derart katastrophale Erfahrungen mit Ihrem Hr. M. Wczrk gemacht, dass ich Sie nur im Beisein von Fachspezialisten (Firma Konsonant Plus) empfangen werde. Falls also ein Besuch Ihrerseits unumgänglich sein sollte – auf Ihre Erklärung warte ich gerne – bitte ich Sie um Koordination eines Termins mit der Firma Konsonant Plus, die ich informieren werde, sobald ich Ihre Antwort bekomme. Meine Agenda ist überladen.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;Ich misstraue der SAHB zutiefst, bisher hatte ich nichts, nichts, nichts als Scherereien – auf meine Fragen bekam ich keine brauchbaren Antworten und wegen [Agent] W. hatte ich unendliche finanzielle und ganz unglaubliche administrative Aufwände, ganz zu schweigen von der enormen psychischen Belastung und dem vielen vollkommen überflüssigen Ärger, den die SAHB mir mit ihrer unkooperativen Haltung verursachte. Ich sage Ihnen aufrichtig: Ich krieg einen glatten Horror, dass das jetzt wieder so ein Desaster wird. Alleine werde ich Sie nicht empfangen.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;Mit freundlichen Grüssen&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Die Formel „mit freundlichen Grüssen“ hat ja schon eine eigentümliche Dynamik. Sie kann durchaus vollkommen ehrlich gemeint sein, höflich, distanziert, formell, unbeteiligt, oder auch total euphemistisch. Selbst Konsonanten scheinen etwas in dieser Richtung zu bemerken, allerdings nicht unbewusst, weil das ja voraussetzen würde, dass sie ein Bewusstsein haben. Es scheint vielmehr eine blasenförmige Ausstülpung, so eine Art „Gefühlsblopp“ oder „Ahnungszischen“ an einem zentralen Ganglion, zu sein.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Courier New,monospace;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;12.01.09&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Courier New,monospace;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Sehr geehrte Frau Iser&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Courier New,monospace;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Ich bedaure, dass Sie schlechte Erfahrungen mit der SAHB gemacht haben. Ich hoffe wir finden einen konstuktiven Weg, damit wir unseren Auftrag korrekt ausführen können. Ich warte auf einen Terminvorschlag der Ihnen trotz voller Agenda noch möglich ist &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;[es ist entweder ein netter Versuch, zuvorkommend zu sein, oder aber eine misslungene, da deplatzierte, Ironie, was durchaus der Natur eines Konsonanten entspricht, der mit so schwierigen stilistischen Aufgaben freilich nicht umzugehen weiss. Weshalb sonst sollte Agent Mmnn unter allen anderen erwähnten Umständen ausgerechnet denjenigen meiner vollen Agenda erwähnen? Wo doch bekannt ist, dass Sottige-wie-ich den ganzen Tag rein gar nichts zu tun haben]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Courier New,monospace;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Wie Sie gewünscht haben die rechtliche Grundlage:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Courier New,monospace;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Art. 28 ATSG Mitwirkung beim Vollzug&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;sup&gt;&lt;span style="font-family:Courier New,monospace;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;1&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/sup&gt;&lt;span style="font-family:Courier New,monospace;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; Die Versicherten und ihre Arbeitgeber haben beim Vollzug der Sozialversicherungsgesetze unentgeltlich mitzuwirken.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;sup&gt;&lt;span style="font-family:Courier New,monospace;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;2&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/sup&gt;&lt;span style="font-family:Courier New,monospace;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; Wer Versicherungsleistungen beansprucht, muss unentgeltlich alle Auskünfte erteilen, die zur Abklärung des Anspruchs und zur Festsetzung der Versicherungsleistungen erforderlich sind.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;sup&gt;&lt;span style="font-family:Courier New,monospace;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;3&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/sup&gt;&lt;span style="font-family:Courier New,monospace;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; Personen, die Versicherungsleistungen beanspruchen, haben alle Personen und Stellen, namentlich Arbeitgeber, Ärztinnen und Ärzte, Versicherungen sowie Amtstellen im Einzelfall zu ermächtigen, die Auskünfte zu erteilen, die für die Abklärung von Leistungsansprüchen erforderlich sind. Diese Personen und Stellen sind zur Auskunft verpflichtet. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Courier New,monospace;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Freundliche Grüsse&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;12.01.09&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;Sehr geehrter Herr Mmnn,&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;nun frage ich noch einmal, was Sie denn eigentlich begutachten wollen. Wie ich schon ausgeführt habe, ist das bei einmaliger Betrachtung des Gerätes überhaupt nicht möglich. – Macht die IV jetzt immer bei allen Anträgen solche Umstände oder hat sie auf einmal mich speziell auf der Pieke?&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;Mit freundlichen Grüssen&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Courier New,monospace;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;12.01.09&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Courier New,monospace;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Sehr geehrte Frau Iser&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Courier New,monospace;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;ich warte auf einen Terminvorschlag, damit ich den Rollstuhl mit E- Fix Antrieb begutachten kann.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Courier New,monospace;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Freundliche Grusse&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;12.01.109&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;Sehr geehrter Herr Mmnn,&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;offenbar können oder wollen auch Sie meine Fragen nicht beantworten.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;Da nicht anzunehmen ist, dass Sie mich in irgendeiner Weise ernst nehmen und ich ohnehin nur eine behinderte Frau bin, deren Briefinhalte vollkommen wertlos sind, bitte ich Sie höflich und dringend um Kontaktaufnahme mit Herrn &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;[Oberkonsonant Hschr der Firma Konsonant Plus, Adresse soundso, Tel. soundso. Bis zu diesem Zeitpunkt vertraute ich dieser Firma ganz und gar. Später sollte ich erfahren, dass Oberkonsonant Hschr, der mir seine unbedingte Unterstützung zugesichert hatte, mir voll in den Rücken gefallen war und Agent Mmnn grünes Licht gegeben hatte, meinen Antrag zur Ablehnung beim IV zu empfehlen].&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;Bitte koordinieren Sie mit ihm einen Termin. Anbieten kann ich [dann, dann und dann]&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;Bitte lassen Sie mich wissen, WIE LANGE Ihre Begutachtung dauern wird.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;Ich werde Sie nicht alleine, NUR im Beisein von Herrn Hschr, und nicht in meiner Wohnung empfangen (gegenüber ist ein nettes Café). Damit habe ich keinesfalls gegen die juristischen Grundlagen verstossen, ganz im Gegenteil.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;Herr Hschr wird meine Bedenken verstehen und ist mit diesem Vorgehen gewiss einverstanden. Er geniesst in dieser Hinsicht mein bestes Vertrauen. Auch wird er Ihnen genauestens dokumentieren können, wann und weshalb an meinem jetzigen &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;e-fix Reparaturen auszuführen waren &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;[eben das hat er allerdings tunlichst unterlassen]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;GERNE KÖNNEN SIE AUCH OHNE MEIN BEISEIN, DAS MEINES ERACHTENS VOLLKOMMEN ÜBERFLÜSSIG IST, MIT HERRN HSCHR SPRECHEN.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;Mit freundlichen Grüssen&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;16.01.09&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;Herr Mmnn,&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;haben Sie nun Kontakt mit Herrn Hschr aufgenommen?&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;Mit freundlichen Grüssen&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;21.01.09&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;Sehr geehrter Herr Mmnn,&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;haben Sie denn nun Kontakt mit Herrn Hschr aufgenommen? Ich bitte höflich um ein „ja“ oder „nein“, das dürfte wohl im Rahmen liegen.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;Mit freundlichen Grüssen&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Courier New,monospace;"&gt;22.01.09&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Courier New,monospace;"&gt;Sehr geehrte Frau Iser&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Courier New,monospace;"&gt;Ja, ich habe Kontakt mit Herr Hschr gehabt. Die Sachlage betreffend E- Fix, sehen alle involvierten Fachspezialisten gleich, es gibt keine technischen Gründe die einen Ersatz rechtfertigen würden. Das beantragte Modell E- Fix 25 ist von der Bedienung und dem Aufbau vergleichbar. Falls wir doch noch einen Termin für die Begutachtung vor Ort erhalten, werden wir uns den Rollstuhl mit Antrieb begutachten. Für Herr Hscher ist der Fall klar und wir können ihn von unserer Seite her, nicht an einen Termin einladen. Sie können von ihrer Seite gerne jemanden einladen. Wen es zu keiner Begutachtung vor Ort kommt werden wir den Bericht an die IV Stelle weiterleiten und aufgrund der Fakten keine Neuversorgung empfehlen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Courier New,monospace;"&gt;Freundliche Grüsse&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Den Pluralis Majestatis haben die Special Agents (wie auch die Mitarbeitenden des IV) gut drauf, bloss Grammatik und Stil sind nicht eben majestätisch. Was den Inhalt dieses „Schreibens“ anbelangt, kann ich nur freundlich grüssen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;22.01.09&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;Sehr geehrter Herr Mmnn,&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;Ihren Brief verstehe ich als Drohung und möchte mich dagegen verwahren. Ich bin sicher, dass nicht einmal die IV ein solches Vorgehen befürwortet.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;Wie jede andere Bürgerin in diesem Land habe ich verfassungsrechtlich geschützte Interessen. Ich bin nicht dazu gezwungen, Sie in meiner Wohnung zu empfangen. Wie bereits angeboten offeriere ich Ihnen, dass wir ins Café hinüber gehen. Wir können uns vor dem Haus treffen. Sie können die gleichen Parkplätze benützen wie bei einem privaten Besuch. Ins Café gehen wir 1 Min. lang (so lange dauert das Läuten, Warten bis zur Türöffnung, Holen des Lifts und auf meinen Stock fahren). Ich lade Sie auch ein. Sie können auf gar keinen Fall argumentieren, ich käme mit diesem Vorgehen meinen Pflichten nicht nach (Art. 28 ATSG) – vielmehr läge es genau umgekehrt, sollten Sie diesen Vorschlag verwerfen. Sie müssen ja den Kaffee nicht bezahlen („unentgeltlich“) und über die Örtlichkeit steht in den Paragraphen nichts.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;Als Termin kann ich [dann, dann und dann] anbieten. Die Woche ist sonst belegt mit Therapien, ärztlichen Untersuchungen und einem Termin des Versicherungsvertreters. In der Woche 6 bin ich den Ferien. Woche 7 gehen [dann, dann und dann].&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;Ich bitte höflich um frühzeitige Benachrichtigung.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;Mit freundlichen Grüssen&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Courier New,monospace;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;23.01.09&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Courier New,monospace;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Sehr geehrte Frau Iser&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Courier New,monospace;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Ihr Terminvorschlag &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Courier New,monospace;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;[…]&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Courier New,monospace;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; ist gut. Wir treffen uns wie von Ihnen gewünscht im Cafe. (Wie heisst das Cafe?)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Courier New,monospace;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Freundliche Grüsse&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman,serif;"&gt;&lt;i&gt;10.02.09&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman,serif;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;[Am Tag nach dem Treffen]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman,serif;"&gt;&lt;i&gt;Sehr geehrter Herr Mmnn,&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman,serif;"&gt;&lt;i&gt;ich kann es mir einfach nicht verklemmen, nochmals die Frage in den Raum zu stellen, weshalb wir uns gestern eigentlich trafen. Dass Sie der IV eine Negativempfehlung schicken würden, stand für Sie fest (das schrieben Sie in Ihrem Drohbrief vom 22.01.09), falls wir uns &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman,serif;"&gt;&lt;i&gt;nicht&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman,serif;"&gt;&lt;i&gt; träfen – und seien Sie ehrlich, Sie wussten haargenau um meine Chancenlosigkeit, auch wenn wir uns &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman,serif;"&gt;&lt;i&gt;doch&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman,serif;"&gt;&lt;i&gt; träfen. Mit andern Worten, Sie haben rein gar nichts fertig gebracht, als mir meine Zeit zu stehlen. Wenn Sie sich noch nach Kräften bemüht hätten, Argumente &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman,serif;"&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;für&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman,serif;"&gt;&lt;i&gt; mein Anliegen zu finden - - - na ja, freilich Fehlanzeige. Aber dafür ist die SAHB ja auch nicht da, von dieser Seite kommt &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman,serif;"&gt;&lt;i&gt;nie&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman,serif;"&gt;&lt;i&gt; Gutes.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman,serif;"&gt;&lt;i&gt;Mit freundlichen Grüssen&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Es war eine paragraphenverordnete Zeitverschwendung. Konsonant Mmnn wusste noch nicht einmal um meinen Antrag an den IV (jedenfalls behauptete er das) und ich musste meine Erzählung doch tatsächlich mit der Episode um Schlange und Apfel beginnen. Dass ich mittlerweile schon die vierte Batterie (seit zehn Monaten) spazieren fahre und eine Dauerpanik um meinen heissen Sessel hab (wann stirbt er, und wo, und wie lang wird es dann dauern, bis ich was Neues bekomme?) ändert nichts an der Tatsache, dass „alle involvierten Fachspezialisten“ bla bla bla „keine technischen Gründe“ bla bla bla. – Ja freilich gibt es keine technischen Gründe! Schliesslich funktioniert ein Gerät technisch einwandfrei, solange es technisch einwandfrei funktioniert! Sowieso, wenn auch noch ein involvierter Fachspezialist – etwa einer von der SAHB oder von der Firma &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;Konsonant plus &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;– technisch einwandfreies Funktionieren herbeiredet. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;Gälledsi!&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt; Konsonantenlogik. Dass ein Gerät eben öfter mal aussteigt, insbesondere, wenn es aus der Antike stammt, ist halt für das Verständnis eines Konsonanten too much. – Seufz! – Was muss ich auch so einen e-fix fahren. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman,serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;‘ze fix no amal!&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/30361201-2668124074039726689?l=danielaisblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielaisblog.blogspot.com/feeds/2668124074039726689/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=30361201&amp;postID=2668124074039726689&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/30361201/posts/default/2668124074039726689'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/30361201/posts/default/2668124074039726689'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielaisblog.blogspot.com/2009/03/ein-dialog-nur-einer-von-vielen_10.html' title='Ein Dialog – nur einer von vielen'/><author><name>Daniela's Blog</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06027259796402793319</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://www.zslschweiz.ch/Archiv/Bilder/daniela_jamaica_kl.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-30361201.post-7963019207579597325</id><published>2009-02-27T19:31:00.002+01:00</published><updated>2009-02-27T21:55:23.950+01:00</updated><title type='text'>Fortsetzungen</title><content type='html'>&lt;meta equiv="CONTENT-TYPE" content="text/html; charset=utf-8"&gt;&lt;title&gt;&lt;/title&gt;&lt;meta name="GENERATOR" content="OpenOffice.org 3.0  (Win32)"&gt;&lt;style type="text/css"&gt; 	&lt;!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 	--&gt;&lt;/style&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Es ist wirklich zum Verzweifeln. Mei&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;ne Schreiberei versickert im Alltag: im Führen von Arbeitsrapporten, in den Monatsabrechnungen fürs &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;Projäckt&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;, das sowieso nie rückmeldet, ob alles okay oder jenseits aller Vernunft ist, im Abfassen von Lohnabrechnungen, im Papierpuffen für Quartalskontrollen. Jahreswechsel war auch wieder. Sowas dauert für &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;Sottige-wie-mich&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt; bekanntlich länger und bei dreizehn Angestellten, fünf Neuanstellungen und einer Kündigung zieht sich das beinah ins Ewige. Jah&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;resabrechnung für die Essfauaah, Jahresdeklaration für die Berufsunfallversicherung, schliesslich die Lohnausweise für die Steuererklärung. Meine eigene solche liegt seit Anfang Februar auch auf meinem Tisch, helvetisches Frühjahrsübel. Zwischendurch muss ich einen Antrag für einen neuen &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;e-fix&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt; an die IV schreiben und ärgere mich derweil mit dem alten rum (für unschuldige Leserinnen und Leser: &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;e-fix&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt; heisst der e-Antrieb von meinem Rolli – das mit dem -&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;fix&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt; ist allerdings ein ehe&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;r müder Witz, &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;-wichs&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt; wär zutreffender). Ein Abschluss der &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;Unendlichen Geschichte &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;kann glaub vergessen werden, oder sagen wir’s so: Für &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;Sottige-wie-mich&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt; hört die Geschichte schlicht gar nie auf.&lt;/span&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Nun, das Ende der &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;einen&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt; unendlichen Geschichte, nämlich derjenigen betreffend Otto Schock, ‘ze-fix und Sitzundrückenschalen geht so: Die Special Agency für Hammermässiges Burcheinander (SAHB) wich um knapp 500.- von ihrem ursprünglichen 1700-Franken-Abschmetterer, d.h. Hr. M. Wzcrk wahrte sein Gesicht bzw. den Anspruch auf einen Arbeitsplatz i&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;m Nichtgültigen Club (IV) bzw. der SAHB, dessen Zwinger für Beisshunde, die auf Bezüger von Leistungen des IV losgelassen werden, denn die sind allesamt hintertückische Kostenverursacher. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;Invalid &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;heisst ja so viel wie &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;nicht valid, „not valid“, &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;was jeder Bancomat zurückspuckt, wenn ein ungültiger Code eingegeben wird. Wer spricht denn heute noch Latein, wo &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;invalidus &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;noch etwas mit Gesundheit zu tun hat, allerdings auch mit Macht und sehr wohl auch mit Re&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;chtsgültigkeit… &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;Invalide&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt; sind also ungesund und machtlos und die der Thematik innewohnende Transitivität deutet freilich an, dass die heimlistigen Invaliden nicht um ihrer Selbst Willen &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;not valid &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;sind, sondern um die &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;Validen &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;zu ärgern.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Sei’s drum. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;Die&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt; restlichen 1200.- wären mir garantiert auch noch zugesprochen worden, hätt ich ein Gericht bemüht, was mir aber zu anstrengend gewesen wäre. Weil ich weiss, dass der IV eben gerade damit rechnet, befiel mich dazu in manchen Momenten allerdings doch eine gewisse Lust, denn es geht ums Prinzip (jetzt hätt ich beinah noch eine Bemerkung über die&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt; Prinzipien der Wertlosen Vereinigung (IV) fallen lassen). Aber: so viel Aufwand für so wenig Ertrag… Ausserdem will ich doch nicht meine wen&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;ige freie Zeit an diesen Invaliden Verein (IV) verschwenden. – So zeigte sich schliesslich die Orthopädie kulant und erliess mir ganz einfach den vom IV nicht gedeckten Betrag.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Ah ja, &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;not valid &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;ist auch nicht weit von &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;not valuable &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;entfernt. In die Etymologie und die Bedeutung des Wortstammes, in die Analyse von Aktivität und Passivität, mag ich mich an dieser Stelle nicht weiter vertiefen, doch die Verwandtschaft dürfte evident genug sein. Soviel also, sehr geehrte Leserinne&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;n und Leser vom IV, vom BSV und von vergleichbarem, institutionellem Graus, zu meiner lebenslangen Kränkung und so rufe ich laut das neue Geschlecht aus, DER IV! Selber &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;invalid. &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Immer einmal mehr… Hinhören wird eh keine und keiner vom IV, vom BSV und von vergleichbarem, institutionellem Graus. Sind wir ja gewohnt. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;Gälledsi.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Es sind immer die &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;Menschen&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;, die eine&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;n Betrieb ausmachen: M. Wzcrk gehört aber zu den &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;Konsonanten&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;. In meiner Orthopädie bewegen sich Wesen des Typs homo sapiens, mit ratio behafteter Wesen, mit Kultur und mit einem Aufblitzen von Mitgefühl für Ihresgleichen. Konsonanten aber sind die Wasserträger der Vokale, die für Kraft stehen, für Ausdruck, für das Lebendige schlechthin. In der Oper singt man a, e, i, o und u, nicht w, c, z, r und k. Im Rechnen sind Konsonanten ebenfalls schöne &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;Pumpenen. &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Glauben doch wirklich, mit 1200.- könnten Sie das Milliardendefizit des IV stopfen. Um sieben Nullen plus noch eine Milliarde daneben…&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.zslschweiz.ch/blogs/danmiela/uploaded_images/katze_daniela-734397.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://www.zslschweiz.ch/blogs/danmiela/uploaded_images/katze_daniela-734394.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" lang=""&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Das ist Sinah. Sie ist Kafkas Nachfolgerin. Obwohl sie charakterlich völlig anders ist als der kleine schwarze Prinz und weniger ein Schutzengel als vielmehr eine – allerdings sehr haarige – Reflexion so mancher meiner eigenen Eigenschaften, zeigt sie mir auch und immer wieder, was wirklich wichtig ist im Leben. Zum Beispiel Schlafen. Totale Ruhe bewahren. Sich räkeln und strecken selbst an unmöglichsten Orten… So demonstriert sie Nacht für Nacht, für wen meine Orthopädie die Sitzschale in Tat und Wahrheit angefertigt hat. Die nämlich Liegeschale heissen sollte…&lt;/span&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;                                            &lt;span style="font-size:130%;"&gt;*** THE END ***&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Und so geht es weiter: Die Iser stellt einen Antrag auf einen neuen e-fix und - lange, kurze Geschichte – da hat sie doch schon wieder so einen Special Agent am Hals. Auch er ist ein Konsonant.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Lesen Sie mehr im neuen Abenteuer der muminhaften DI! Demnächst in diesem Theater!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/30361201-7963019207579597325?l=danielaisblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielaisblog.blogspot.com/feeds/7963019207579597325/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=30361201&amp;postID=7963019207579597325&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/30361201/posts/default/7963019207579597325'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/30361201/posts/default/7963019207579597325'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielaisblog.blogspot.com/2009/02/fortsetzungen.html' title='Fortsetzungen'/><author><name>Daniela's Blog</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06027259796402793319</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://www.zslschweiz.ch/Archiv/Bilder/daniela_jamaica_kl.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-30361201.post-4932004311696125424</id><published>2008-10-10T22:41:00.008+02:00</published><updated>2008-11-09T14:24:04.023+01:00</updated><title type='text'>Sein wie man ist und probieren, wo man hin will</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Um die unendliche Geschichte des Schottenrocks, denichseitjanhmhmmhm, zu unterbräächen, soll dem Eintreten eines geliebten kleinen Wahnsinns bissl Aufmerksamkeit geschenkt werden.&lt;br /&gt;Anfänge:&lt;br /&gt;Anfänge kommen ruckartig. Bisweilen ist dieser Ruck lediglich ein zarter Hauch, dem jedoch eine sturmgewaltige Kraft innewohnt; oder er ist ein feines, aber bestimmtes Knacken, gleich dem eines dürren Zweiges, welches Altem von Neuem jedoch glasklar trennt und doch nur von dem zu hören ist, der es hören soll; oder er gleicht einem Riss in der Atmosphäre, der, würde er eingefärbt, in Regenbogenfarben aufblitzen würde. Anfänge raffen eine gesamte Vorgeschichte wie die Seidenschleppe von einem dunklen Hochzeitskleid genüsslich in ein knisterndes Knäuel und werfen den Stoff hoch hinauf ins Licht, wo er sich in einer hellen Farbe neu und hell entfaltet. Anfänge lassen sich nicht bloss in zeitlichen Dimensionen erkennen. Sie beschränken sich manchmal auf Räumlichkeit. Dort sind sie aber schwieriger auszumachen, ist doch das Wortpaar „hier“ und „dort“ als Anfang nicht so bekannt wie das von „alt“ und „neu“, wenn sie nicht ausdrücklich damit spezifiziert werden: „hier das Neue und dort das Alte“.&lt;br /&gt;Was soll das bitteschön mit Assistenz zu tun haben? Nun, es sind meine Worte und meine Person ist vom Konzept der Persönlichen Assistenz nicht zu trennen. Übrigens ist das eine dritte Sorte von Anfang: Die Überschreibung (bei Texten), in diesem Zusammenhang aber eher so etwas wie eine dichte Verwobenheit, eine Art Emulsion – nähme man eine Komponente fort, bliebe ein schaler oder inhaltsloser Rest zurück, jedenfalls eine Substanz, welche die verfolgte Absicht vollkommen verfehlt.&lt;br /&gt;Das ganze Leben ist ein Ausmachen von Momenten, in denen ein gerafftes Seidenknäuel durch die Luft fliegt.&lt;br /&gt;Weiter gibt es da dieses Gesetz der Anziehung. Es ist ein Gesetz und es kann als Gesetz genutzt werden, doch meist findet man sich bloss als Puzzlestein in den Konstellationen der Lebensmomente wieder und kann lediglich drüber schmunzeln, dass man dem Gesetz doch nicht entrinnen kann.&lt;br /&gt;Zum wievielten Male würde mir das Café drüben bereithalten, woran ich erkennen kann, wie ich in den Wald rufe? Das Café drüben ist für mich oft wie der Spiegel, in dem wir die Gestalt erkennen, die in ihn blickt. Das klingt höchst banal. Trage ich jedoch dem Umstand Rechnung, dass eine Situation, in die ich gerate, ebenfalls ein Abbild meines Gemütszustandes sein kann (und darüber hinaus kein Entrinnen vor Seitenverkehrtheit oder ähnlicher Verzerrung ist), wird die Angelegenheit verworren. Ich glaube, zu wissen, wer in den Spiegel guckt. Schau ich aber rein und ein Schafskopf starrt zurück, muss ich mich wohl fragen, ob ich ein Schaf bin und es vielleicht nicht wusste? *&lt;br /&gt;Freilich war es nur wieder ein &lt;em&gt;channi hälfe&lt;/em&gt;, das von der Seite an meine Ohren drang, doch war dieses ein so herzlich frisches und unkompliziert unverbindliches Angebot, dass ich in Versuchung geriet, schnell einen Vorwand zu erfinden, damit ich es annehmen kann. Ein wenig später wandte ich mich an die Stimme - mit einem &lt;em&gt;Jobangebot&lt;/em&gt;. Ich habe recht viele Assistenten und setze sie nach ihren vortrefflichsten Fähigkeiten ein, was für beide Parteien die Freude am Kontakt und am durchaus kreativen Resultat vertieft. Diese Stimme passte in mein Konzept. Ich hörte ein leises Knacken. Joaquim hörte es auch.&lt;br /&gt;Jetzt hab ich einen wundervollen Assistenten mehr. Einen voller Wunder! Eine ganz neue Art der Mitarbeiterrekrutierung war das… Es war ein Griff mitten hinein ins Leben. In den wenigen Augenblicken nach denjenigen Worten, auf die ich üblicherweise allergisch reagiere oder ich mich gleich taub stelle, geschah so ein Anfang. Manche Leute werden jetzt freilich sagen, das sei ein purer Glücksgriff gewesen. Es hätt ja auch ganz anders kommen können. Das denke ich mir hingegen ganz und gar nicht und was für meine These spricht, ist schlicht das, was IST.&lt;br /&gt;Es kommt jetzt ab und zu vor, dass ein wohl einzigartiges Duo Zürichs Strassen etwas bunter macht: Eine Frau mit Rollstuhl auf einem blauen Töff und ein Mann auf einem Rollbrett, der sich an den Griffen vom Rollstuhl festhält und sich ziehen lässt. Oder auch nur an einem Griff, dann geht er auf seinem Rollbrett in die Hocke, schwingt sich in Seitenwagenpose und die beiden unterhalten sich.&lt;br /&gt;Schon öfter hab ich von dem, was ist, Rückschlüsse gezogen auf das, was sein soll. Hausfrauenphilosophie? Also, ich hab ins volle Leben gelangt und kriege nun ein Stück volles Leben zurück! Dem &lt;em&gt;Pilotprojäckt&lt;/em&gt; sei Dank, denn jeglichen Lebensgriff könnt ich sonst vergessen. So sind wir auch schon an ein Konzert im Literaturcafé gefahren, das Joaquim mir überhaupt erst gezeigt hatte. Per Töff, versteht sich. Und per Rollbrett.&lt;br /&gt;Natürlich ist alles viel verwickelter. Das &lt;em&gt;Projäckt&lt;/em&gt; kam just in dem Moment, wo mein Hilfsbedarf erheblich anstieg. Um manche Verantwortliche zu beruhigen: Joaquim hilft bei schlicht allem, wir sind jetzt also keine Fun-fokussierten Unverantwortlichen und manchmal ein sehr solides unlustiges Helfer/Geholfene-Paar, wie es sich gehört… Weshalb empfinde ich bei all dem, was mein Leben so zerfetzt, noch immer so viel Lust auf Unfug? Noch immer? Immer wieder? Und ich greife mir ausgerechnet jemanden, der noch ganz unberührt ist von jeglichem versorgungsindustriellen Übervorsichtsgeist.&lt;br /&gt;Was werden die armen, überforderten Polizisten sagen, die uns irgendwann einmal rauswinken werden? Immerhin halten wir ganz brav an, wenn die Ampel auf Rot steht und fahren nur bei grün über die Kreuzung. Für die vielen verrenkten Hälse sind wir schliesslich auch nicht verantwortlich. &lt;em&gt;Joooaaahh!! Da döffed Si aber nöd!&lt;/em&gt; Ehrfurcht vor dem Rollstuhl und Zorn (bzw. Neid – jedenfalls eine Todsünde…) auf den vogelfreien Skater: eine &lt;em&gt;interessante&lt;/em&gt; Mischung!&lt;br /&gt;Die aufmerksame Leserschaft hat freilich gleich bemerkt, dass der Titel dieses Blogeintrags nicht von mir stammt. Joaquim hat ihn modelliert, nachdem die letzte Moule ausgeschlürft und der Blick auf den See wieder unbewegt still war. Es gibt verschiedene Wege, die zur selben Erkenntnis führen, ob man nun mit Zwanzig die Chemie im Körper unrettbar versaut hat oder mit Fünfundvierzig der flotten Gesellschaft nur mehr von sehr weit zuwinken kann. Sie führen zu einer Aussage, die eigentlich aus der erkenntnispubertären Phase jedes wachen Geistes stammt, einem Gemeinplatz: &lt;em&gt;Das Leben ist jetzt, in diesem Moment&lt;/em&gt;. Und dass das Leben stets Hauptprobe und Aufführung gleichzeitig ist mag ein Hinweis drauf sein, wie kostbar der jetzige Moment ist, in dem man probiert, wo man hin will.&lt;br /&gt;„Ist der Ruf mal ruiniert, lebt sich’s endlich ungeniert!“ meinte Wilhelm Busch, und so warte ich getrost auf den Augenblick, wo die Polizei das eigentümliche Töff/Rollbrett-Duo anhalten wird. Manchmal ist es herrlich, durch alle Maschen zu fallen. Vor allem, wenn die Gesellschaft mich vorher so gründlich durch die Maschen gepresst hat mit ihrem fummligen hysterischen hilflosen unlogischen verkrampften Getue. Jetzt falle ich einmal, weil &lt;em&gt;ich&lt;/em&gt; es will!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;* Schulmediziner würden nun freilich die Beschaffenheit des Spiegels anzweifeln und der Qualität des Spiegel(n)s den Stempel „pathologisch“ verpassens…&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/30361201-4932004311696125424?l=danielaisblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielaisblog.blogspot.com/feeds/4932004311696125424/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=30361201&amp;postID=4932004311696125424&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/30361201/posts/default/4932004311696125424'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/30361201/posts/default/4932004311696125424'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielaisblog.blogspot.com/2008/10/sein-wie-man-ist-und-probieren-wo-man_10.html' title='Sein wie man ist und probieren, wo man hin will'/><author><name>Daniela's Blog</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06027259796402793319</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://www.zslschweiz.ch/Archiv/Bilder/daniela_jamaica_kl.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-30361201.post-8110937629081561112</id><published>2008-09-28T19:58:00.002+02:00</published><updated>2008-10-14T22:22:13.277+02:00</updated><title type='text'>Unendliche Geschichte – Teil IV:</title><content type='html'>&lt;meta equiv="CONTENT-TYPE" content="text/html; charset=utf-8"&gt;&lt;title&gt;&lt;/title&gt;&lt;meta name="GENERATOR" content="OpenOffice.org 2.2  (Win32)"&gt;&lt;meta name="AUTHOR" content="Windows-Benutzer"&gt;&lt;meta name="CREATED" content="20080928;15580000"&gt;&lt;meta name="CHANGEDBY" content="Windows-Benutzer"&gt;&lt;meta name="CHANGED" content="20080928;16020000"&gt;&lt;style type="text/css"&gt; 	&lt;!-- 		@page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 	--&gt;&lt;/style&gt;„&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Was du nicht willst, das man dir will, das willst auch kein’m – was willst’nn du?“ (Frei nach Otto Waalkes. Zu erkennen ist hier allerdings sehr wohl ein Ansatz des kategorischen Imperativs!)&lt;/span&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Um es vorweg zu nehmen: Die Armbanduhr wurde repariert, das Fixnetztelefon heisst „Foni“ und kann sogar SMSen, das neue Schwedentörtchen ist TV-tauglich und der neue Drucker (den ich kaufen musste, weil mein Reibach Uralt nicht Vista-kompatibel ist) kann auch bunte Fötteli drucken. Die Wanduhr tickt wieder richtig und der neue Laptop gehört nicht zu der von Sony wegen falscher Verkabelung und resultierender Verbrennungsgefahr zurückgerufenen Serie. Hätt ja wirklich sein können. Dass ich mich verbrenne, sowieso. Doch das hab ich vor drei Monaten schon ausgiebig getan und vielleicht wird es den diversen boshaften Geistern auch irgendwann zu langweilig. Schliesslich haben sie sich genug amüsiert, als ich mir am neuen Schottenrock, den ich seit Januar 2008 bekommend bin, den Daumen blauquetschte. Vor ein paar Tagen kletzelte ich den letzten Rest Nagel ab und feile nun an der Resthässlichkeit rum.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Kommunikation also. Die am Albis. Ein Versuch:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Es gibt Dinge, die sich ganz und gar ausschliessen. Licht und Dunkelheit etwa, dieses Paar des ersten Schöpfungstages. Himmel und Erde. Wo das eine ist, kann das andere nicht sein. Entgegengesetztes.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Dann gibt es die Spezifizierungen, die diese Oppositionen bekräftigen, etwa &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;totale Dunkelheit&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt; und &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;helles Licht&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt; und solche, die imstande sind, diese Pole zu entkräften oder einander näher zu bringen, vielleicht &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;erlöschender Himmel&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt; und &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;dunkle Erde&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;. Ach, das erinnert mich an Zeiten, als ich stundenlang über solchen Sätzen brütete, nur um sie wieder zu löschen, weil sie fehlerhaft sind, weil Tiefe fehlt, weil sie widerlegbar sind… Doch ich hoffe, dass Sie, geneigte Leserin, geneigter Leser, wissen, was hier gemeint ist. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;Gräuliches&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;Schwarz&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;Schmutziges&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;Weiss&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;Fassbare&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;Weite&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;Zarte Nähe.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;Krieg&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt; und &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;Frieden&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;Feuer&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt; und &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;Wasser&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;Schalke&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt; und &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;Dortmund&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Wissen Sie, ich stehe vor einem Phänomen, wofür mir eine sogleich erhellende, verdeutlichende Parallele fehlt. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;Behinderung &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;scheint nämlich in Opposition zu ganz vielem zu stehen, beispielsweise zu &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;Selbstbehauptung &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;oder &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;Durchsetzungsvermögen&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;, nicht bloss zu einem einzigen Begriff, etwa &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;Geschlechtlichkeit&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt; (räusper). Es kommt zudem auf den Kontext und auf die Perspektive an. So ist für manch einen Menschen mit Behinderung eine Qualität wie &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;Selbstbehauptung &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;etwas völlig Reales, während die Kombination &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;Behinderung &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;und &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;Selbstbehauptung &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;für manche Personen von zweifelhafter Autorität, beispielsweise Ärzte oder Beamte, irgendwie unvorstellbar ist und deshalb klar in Opposition stehen. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;Freundliche Selbstbehauptung &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;stellt nun eine Spezifizierung dar, die so manche und manchen vollends aus dem Gleichgewicht bringt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;„&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Machen Sie sich erst einmal unbeliebt, dann werden Sie auch ernst genommen“ meinte Konrad Adenauer.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Traurig! Und wie so vieles Traurige: &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;wahr&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Dabei war ich gewiss alles andere als unfreundlich, als ich für die Orthopädie in schriftlicher Form festhielt, was ich monatelang lediglich mündlich erbeten hatte und dabei stets abgewimmelt wurde, &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;nenei das isch scho guät so&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt; und &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;jo wüssed Si am Schluss flutscht da dänn scho &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;und jetzt flutscht aber rein gar nichts. Gott, wie liebe ich doch Fachleute und alle, die wissen, wie’s geht. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;Mündlich, freundlich, erfolgreich &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;– Begriffe, die sich ausschliessen. Scheinz. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;Erfolgreich &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;meine ich ganz unschuldig in dem Sinne, dass meine Wünsche gehört, ernst genommen und meiomei sogar umgesetzt werden! Von &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;blond &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;und &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;Frau &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;und &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;erfolgreich&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt; will ich ja nicht reden, geschweige denn von &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;blond &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;und &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;Frau &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;und &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;behindert &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;und &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;erfolgreich…&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Als ich dann noch mit Argumenten, die ich mir keineswegs aus den Fingern gesaugt hatte, die selbstgefälligen, nichts spezifizierenden, nichts erklärenden Behauptungen aus dem Schreiben der Orthopädie relativierte, kam glatt das ganze Bad mit dem Kinde ausgeschüttet auf mich zurückgeklatscht – &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;„…haben wir nicht bemerkt, dass Sie so unzufrieden mit uns und unserer Dienstleistung sind. Insbesondere A.B. dachte, dass Sie einen guten Draht (…) gehabt hätten. (…) nehmen wir die Sitz- und Rückenschale kostenlos zurück…“ &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Als ob das der Punkt wäre!! Und ich steh wie der Esel vor dem Albis. Solange ich also mitlächle im Gutdrahtspiel ist alles in Butter, nur meine Anliegen bleiben hinter den sieben Bergen liegen. Lass ich die sechs freundlichen Zwerge meine Anliegen an den Mann tragen, so bleiben sie aussen vor liegen – schick ich den siebten, den grummeligen, Zwerg, dann wirft Mann mir vor, Spielverderberin zu sein. Dabei war ich noch nicht einmal grummelig! Hab lediglich drauf bestanden, dass meinen Bedürfnissen endlich Rechnung getragen wird. Vielleicht auch kein Wunder, dass meine Persistenz als Unzufriedenheit interpretiert wird. Wäre meine unflätigen Wünsche nach rutschfähigem Material zum drauf Sitzen und Ausgleich der Beckenstellung von Anfang an Rechnung getragen worden, müsste ich nicht immer und immer wieder nachhaken. – Aber wieso lasse ich mich auch nicht &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;gutdrahtig &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;ruhigstellen, wie sich das für eine brave Behigrhmpf gehört. Was muss ich auch eine &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;Sottige-wie-ich&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt; sein. Lästig.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Ein Freund meinte kürzlich, ich sei am Kämpfen. Wenigstens sei das das Wort, welches meiner Tätigkeit (und der so manch anderer Leute mit meiner Perspektive) am Nächsten komme. – Eigentlich mag ich dieses Kriegsvokabular nicht. Mein Leben ist mein Leben und Komplikationen sind eingeplant, viele viele, fürchterlich viele Komplikationen, doch ich lebe mein Leben durch und geh vorwärts, wenn auch oft schneckenlangsam und kämpfe nicht &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;gegen &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;jemanden, sondern handle &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;mit &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;ihm oder ihr etwas aus. Versuche es wenigstens.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Möglicherweise sind ja aber alle meine Überlegungen kreuzfalsch. Schliesslich sprühte ich mir kürzlich Trockenshampoo statt Haarspray an die Birne und merkte es auch nicht, mein Date lachte sich halb krumm und mein Umwerfend-schön-sein-versuch zerstieb in weissen Schuppen. Werde ich bloss alt und in meiner Wahrnehmung verknöchert?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Dann kommt Ellen und lässt ein Lichtlein bei mir aufgehen. Sie schreibt mir was von einem &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;Mediationsschlussbericht&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;, den sie noch zu schreiben habe und wegen dessen Fertigstellung sie mich diese Woche nicht sehen könne. Ich lese &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;i&gt;Meditationsschlussbericht&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt; und wundere mich zwar über den eigenartigen Begriff, denke aber nicht genauer drüber nach. Vielleicht ist ja das gerade der Punkt: Die Orthopädie liest, was sie sie lesen kann, was sie aus meinem Schreiben herauslesen kann. Nämlich, dass ich unzufrieden bin. Wahrscheinlich liest sie das, weil sie irgendwo ja weiss, dass ich Grund habe, unzufrieden zu sein. So falsch nicht… - Umgekehrt suche ich nach Anzeichen dafür, dass sich die Orthopädie über meine Wünsche und Anliegen hinwegsetzt, weil ich fraublondbehindert bin. Dabei ist die Orthopädie wahrscheinlich nichts als ein ganz normaler schweizerischer Dienstleistungsbetrieb mit unzulänglicher Kommunikation und der Auffassung, ein Kunde oder eine Kundin solle doch bitteschön nämlich froh sein, wenn man sie oder ihn bedient. Auch nicht so falsch…?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Jedenfalls ist die Kommunikation am Albis. Gefühle werden aufs Gegenüber projektiert und &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;u&gt;darauf&lt;/u&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt; wird dann beleidigt oder gekränkt oder dreiunddreissigmal zu nachdenklich reagiert.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Immerhin folgt jetzt doch noch ein Teil V der unendlichen Geschichte, weil ich jetzt nämlich in der Gegenwart angelangt bin und selbst noch nicht weiss, wie’s weitergeht. Aber – smile! – liebe Leserin und lieber Leser – wir werden uns schon durchsetzen…&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;(Fortsetzung folgt)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/30361201-8110937629081561112?l=danielaisblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielaisblog.blogspot.com/feeds/8110937629081561112/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=30361201&amp;postID=8110937629081561112&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/30361201/posts/default/8110937629081561112'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/30361201/posts/default/8110937629081561112'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielaisblog.blogspot.com/2008/09/unendliche-geschichte-teil-iv.html' title='Unendliche Geschichte – Teil IV:'/><author><name>Daniela's Blog</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06027259796402793319</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://www.zslschweiz.ch/Archiv/Bilder/daniela_jamaica_kl.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-30361201.post-3686532658153876156</id><published>2008-09-20T19:30:00.001+02:00</published><updated>2008-10-14T22:25:12.032+02:00</updated><title type='text'>Unendliche Geschichte – Teil III:</title><content type='html'>  &lt;meta equiv="CONTENT-TYPE" content="text/html; charset=utf-8"&gt;&lt;title&gt;&lt;/title&gt;&lt;meta name="GENERATOR" content="OpenOffice.org 2.2  (Win32)"&gt;&lt;meta name="AUTHOR" content="Windows-Benutzer"&gt;&lt;meta name="CREATED" content="20080920;280000"&gt;&lt;meta name="CHANGEDBY" content="Windows-Benutzer"&gt;&lt;meta name="CHANGED" content="20080920;280000"&gt;&lt;style type="text/css"&gt; 	&lt;!-- 		@page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 	-&lt;/style&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Himmel, Albis, Zwirn&lt;/span&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Es ist nicht zum zu Ende kommen mit der Geschichte vom Rollstuhl, den ich seit Januar 2008 bekommend bin. Diesmal lässt die Metapher aber Sternchen vor meinen Augen tanzen: Der September ist der neunte Monat! Der Bock Otto wird eine Waage! Was für eine Geburt erwartet mich? Wird die Orthopädie doch noch einen weichen Kaiserschnitt hinzaubern? Wie lange muss ich mich noch auf dem von Zangen deformierten Sitzkissen herumplagen? Und was wird die IV mit der sich so lästig und hartnäckig wehrenden D.I. anfangen? Denn ich bin ein Staatsfeind. Jaahaa! Eine Landesverräterin. Wer es noch nicht wusste: Auf hinterhältige Art und Weise sucht die D.I die sich durch die 5. IV-Revision gesundstossende Scheininvalidenversicherung (Invalidenscheinversicherung?) abzuzocken mit ihrem Otto Zock bzw. den Sitz- und Rückenschalen drauf. Sie will sich ungehörig bereichern und dem helvetischen Sozialwerk, auf das jeder anständige Bürger fraglos stolz zu sein hat, böswillig Schaden zufügen und nicht mithelfen, das Milliardendefizit des helvetischen Sozialwerks, auf das jeder anständige Bürger gefälligst stolz zu sein hat, effizient zu stopfen. In verwerflichster Manier erhebt sie nämlich wiederholt Einspruch gegen eine Verfügung, die anweist, Sitz- und Rückenschale der verbrecherischen Kranken seien nur zu rund drei Vierteln zu vergüten, der Restviertel sei von der heimtückischen DI selbst zu tragen. Das tönt nach eh nicht viel, ein Viertel, und ja, es ist auch mickrig, aber die Finanzsituation einer Sottigen-wie-ich ist sowieso nicht unmickrig. Es sind, wie immer, Fragen der Perspektive und der Relation.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Einer der Special Agents für heilloses Burcheinander (SAHB), ein Pitbull also an der Leine der IV, war im Frühsommer mal in meiner bescheidenen Bleibe, redete viel und ganz freundlich und vertrieb mich für ein paar Minuten von meiner diamantbesetzten Sänfte, um das reiche Polster zu beschauen, kurz, er „tat ja nur seine Arbeit“. Honny soit qui mal y pense. Jedenfalls ist das Knurren und Pfotenwetzen des Special Agents M. Wczrk, also dieses vortrefflichen Kampfköters, einer der Gründe, weshalb ich noch immer meinen beschalten bockigen Rollotto bekommend bin – denn bis das Verfahren nicht beendet ist, kann ich die Akten nicht ad acta legen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Und ewig schreibt die DI. Die Namen sind hier freilich geändert:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;" lang="de-CH"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;" lang="de-CH"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;" lang="de-CH"&gt;&lt;span style="font-family:Calibri, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="background: rgb(255, 255, 0) none repeat scroll 0% 0%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;EINSCHREIBEN&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;" lang="de-CH"&gt;&lt;span style="font-family:Calibri, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;IV-Stelle Zürich&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;" lang="de-CH"&gt;&lt;span style="font-family:Calibri, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;8005 Zürich&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="border-style: none none solid; border-color: -moz-use-text-color -moz-use-text-color rgb(0, 0, 0); border-width: medium medium 1px; padding: 0cm 0cm 0.04cm; margin-left: 1.5cm; text-indent: -1.5cm; margin-top: 0.85cm; margin-bottom: 0.35cm;"&gt; &lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Betrifft:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000080;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;b&gt;VERFÜGUNG bla bla vom Juli 2008&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;" lang="de-CH"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;" lang="de-CH"&gt;&lt;span style="font-family:Calibri, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;33. August  2008&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;" lang="de-CH"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;" lang="en-US"&gt;&lt;span style="font-family:Cambria, serif;"&gt;&lt;span style="font-family:Calibri, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;Sehr geehrter Herr Soundso,&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;" lang="de-CH"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;" lang="en-US"&gt;&lt;span style="font-family:Cambria, serif;"&gt;&lt;span style="font-family:Calibri, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;die Einwände und Erläuterungen von meinem Orthopäden, Hr. A.B. von der Orthopädie XY in Z., haben Sie bereits erhalten. Sie unterstreichen in technischer Hinsicht die EINSPRACHE, die ich mit diesem Schreiben noch einmal gegen die Verfügung der IV erhebe.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;" lang="en-US"&gt;&lt;span style="font-family:Cambria, serif;"&gt;&lt;span style="font-family:Calibri, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;Bitte lassen Sie mich erwähnen, dass in den knapp 20 Minuten, in denen sich Herr M. Wczrk von der SAHB in meiner Wohnung aufhielt, sein Gesprächspartner überwiegend mein ebenfalls rumänischer Assistent war und die beiden sich einvernehmlichst über ihr Heimatland unterhielten. Einige Minuten waren dem Pilotprojekt „Assistenzbudget“ gewidmet, bevor dann etwa fünf Minuten lang meine Sitzorthesen begutachtet wurden, die sich zu jenem Zeitpunkt noch gar nicht im definitiven, bleibenden Zustand befanden, sondern noch in der provisorischen Phase meines Ausprobierens. Mein Assistent, Medizinstudent im vierten Ausbildungsjahr, wunderte sich über den selbstgefälligen Schnellstablauf dieser „Inspektion“ und bedauert schon längst den in praktischer Hinsicht ganz ungerechtfertigten Entscheid der IV, der mir als Betroffener und weiss der Himmel am wenigsten Verantwortlichen in diesem traurigen Finanzkarussell so viel Kummer bereitet.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;" lang="en-US"&gt;&lt;span style="font-family:Cambria, serif;"&gt;&lt;span style="font-family:Calibri, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;Hr. A.B. hat Stunde um Stunde um Stunde an meinen Orthesen vollkommen fachgerecht (wie seit vielen Jahren) gearbeitet und an mir persönlich monatelang eine um die andere individuelle Anpassung vorgenommen. Es besteht überhaupt kein Zweifel, welchem der beiden Herren und wessen Beurteilung mehr Bedeutung zugeschrieben werden soll.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;" lang="en-US"&gt;&lt;span style="font-family:Cambria, serif;"&gt;&lt;span style="font-family:Calibri, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;Ich bitte Sie höflich und aufrichtig um Beendigung dieser eigenartigen Geschichte, die zwar auf einem verständlichen, doch in diesem Zusammenhang gänzlich deplatzierten finanziellen Abschiebeversuch der IV beruht (Abschieben der Kosten auf mich). Die rund Fr. 1700, welche die IV einzusparen gedenkt, sind mehr als meine monatliche Rente. Herr Wczrk wird sich stolz ein Schokoladeeis am Stiel kaufen können und die IV, ja, ist damit gewiss aus dem milliardenschweren Finanzdefizit raus. Bloss, wie ich den Betrag berappen soll…? Das Goldmariechen heisst Marie, nicht D.I. …&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;" lang="de-CH"&gt;&lt;span style="font-family:Calibri, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Ich BRAUCHE diese Orthesen, und zwar genau so, wie sie sind. Ist es denn nicht Aufgabe der IV, Menschen wie mich weitestmöglich zu unterstützen? Das Ganze macht mich im Fall total fertig.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;" lang="de-CH"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;" lang="de-CH"&gt;&lt;span style="font-family:Calibri, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Mit freundlichen Grüssen,&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;                                        &lt;span style="font-size:130%;"&gt;die Sottige selbst&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Beim Verfassen dieses dritten Teils meiner Septemberquadrologie, gut vierzehn Tage nach Aufgabe dieses Schreibens, stand eine Antwort noch aus. Vermutlich werde ich aber in wenigen Wochen schon eine Eingangsbestätigung erhalten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Der vierte und vorerst letzte Teil der unendlichen Geschichte soll sich auf den Titel der ersten Folge beziehen und unter die Lupe nehmen, was es mit einer Kommunikation am Albis für eine Bewandtnis hat. Das ist nämlich der andere Grund, weshalb das Bekommen des Zottelschocks, das im Januar des Jahres 2008 im dritten Millenium abendländischer Zeitrechnung begann, noch immer nicht abgeschlossen ist.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;(Wird also noch einmal fortgesetzt…)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/30361201-3686532658153876156?l=danielaisblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielaisblog.blogspot.com/feeds/3686532658153876156/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=30361201&amp;postID=3686532658153876156&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/30361201/posts/default/3686532658153876156'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/30361201/posts/default/3686532658153876156'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielaisblog.blogspot.com/2008/09/unendliche-geschichte-teil-iii.html' title='Unendliche Geschichte – Teil III:'/><author><name>Daniela's Blog</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06027259796402793319</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://www.zslschweiz.ch/Archiv/Bilder/daniela_jamaica_kl.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-30361201.post-2777637069416685759</id><published>2008-09-11T23:47:00.002+02:00</published><updated>2008-10-14T22:27:58.584+02:00</updated><title type='text'>Fortsetzung: Unendliche Geschichte – Teil II:</title><content type='html'>&lt;meta equiv="CONTENT-TYPE" content="text/html; charset=utf-8"&gt;&lt;title&gt;&lt;/title&gt;&lt;meta name="GENERATOR" content="OpenOffice.org 2.2  (Win32)"&gt;&lt;meta name="AUTHOR" content="Windows-Benutzer"&gt;&lt;meta name="CREATED" content="20080911;10060000"&gt;&lt;meta name="CHANGEDBY" content="Windows-Benutzer"&gt;&lt;meta name="CHANGED" content="20080911;10060000"&gt;&lt;style type="text/css"&gt; 	&lt;!-- 		@page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 	--&gt; 	&lt;/style&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Cambria, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Sturz ins Unbenennbare&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Cambria, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Putzfrauen. Also das ist so: Denken Sie sich Ihren kleinsten kohärenten Bewusstseinszustand und dividieren Sie diese graue Grösse durch 100. Verflüssigen Sie die Masse und lassen Sie sie durch einen Umgänglichkeitsfilter sickern. Das Ergebnis wird Ihnen möglicherweise von feeeeeeeern den IQ einer Putzfrau andeuten. – Seit April nun schlage ich mich mit Kandidatinnen rum. Dabei war die mit dem osteuropäischen Akzent immerhin noch zu einem wirklich lustigen Witz gut, denn das eigenartige, kehlige Geröchel erwies sich als unschuldigster Walliser Dialekt. Dass sie aber dachte, nach viel schmeichelhafter Putzerei und putziger Schmeichelei könnte ich mich doch mit Schwarzarbeit ihrerseits anfreunden? Auch betrachtete Sie mich als Bancomat, der per SMS aktiviert werden kann und auf die Schnelle einen schwarzen Hunderter locker macht. Well well well. Dafür lerne ich haufenweise Frauen aus fremden Kulturen kennen und kann meine Spanischfetzen und mein arg geschrumpftes Italienisch anbringen. Che razza di servitú in questa casa!!&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Cambria, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Zurück zum Otto Cock, den ich seit Januar bekommend bin.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Cambria, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Um es zu verdeutlichen (denn einige Leser verstehen es nicht): Den Rolli plus e-fix plus Sitz- und Rückenschalen habe ich seit April, erst im rohesten Zustand, dann nur noch roh und alle paar Wochen bissl aufbereiteter – nur in der Tat noch immer nicht fertig…&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Cambria, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Die Verfügung der IV für den Oberpflock (diejenige für die Orthesen wird separat kommen) deckt einen bissl kleineren Betrag als den in der Offerte der Orthoplädie plädierten. Das merk ich nicht einmal. Welcher&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;      &lt;span style="font-family:Cambria, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;M E N S C H   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Cambria, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;käme denn schon auf die Idee, dass mir irgendwas an meinem Rolli nicht zugestanden würde? Für die goldbeschlagenen Kotflügel und die mit eingewobenen Perlen bestückte Seidenbespannung meines von unsäglichem Neid umwölkten Throns lass ich meine Assistenten umso härter arbeiten. Aber die IV, die, ja die spaaahrt. Nämlich. Jawoll. Pflichtbewusst. Gezielt. Effektiv!&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;      &lt;span style="font-family:Cambria, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;V E R N Ü N F T I G!   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Cambria, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;- Und so werden die Schiebegriffe nicht vergütet. Weil der Lottoblock nämlich einen Elektroantrieb hat. Jawoll. So entscheiden pflichtbewusste Menschen, die in einer effektiv arbeitenden Behörde vernünftige Überlegungen anstellen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Cambria, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Eine Freundin meinte kürzlich, es sei so still um mich geworden. Das ist schlicht die Folge von solchen alle Phantasie und alles Leben ausradierenden Idiotien, die nichts, nichts, NICHTS Erfreuliches bewirken. Nicht   UM   mich ist es stiller geworden, sondern   IN   mir, als Spiegel der vollendeten Miesepeterei einer No-fun-organization, die wiederum Spiegel der helvetischen Verzückung ist.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Cambria, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Mein Handy geht kaputt. Das ist jetzt aber wirklich nimmer lustig, denn mein Fixnetztelefon liegt ja noch immer brach und ich kann keine Hilfe mehr rufen! So kauf ich bereits am nächsten Tag so ein elektronisches Schwedentörtchen. Zur Gebrauchsanleitung des Cablecommaten gesellt sich eine vom neuen Handy. Dort speichere ich als Erstes die Nummern meiner Nachtassistentin und meiner Nachbarin.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Cambria, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Übrigens werde ich langsam nachdenklich. Welch eine kaputte Serie! Dafür scheint sich mein Rücken zu stabilisieren. Seit Wochen habe ich keine Krämpfe mehr, die Umstellungsschmerzen wegen der neuen Sitzposition gehen zurück und die Akupunktur wirkt echt Wunder. Eine konstante Medikation von Muskelrelaxantien kann von einer gelegentlichen abgelöst werden. Die Haschischmilch trink ich aber weiterhin, denn die schmeckt so gut.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Cambria, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Mein Laptop geht kaputt. Volltot. Reanimierung ausgeschlossen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Cambria, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Die Löhne werden zu spät ausbezahlt, Arbeitsrapporte auf Papyrus gekritzelt, Lohnabrechnungen in Stein gemeisselt. Ein neuer ist teuer (das reimt sich ja!). ToshibaSonyMacHP? InterDiscountManorBahnhofstrasse. Zu Gebrauchsanleitung von Cablecommat und Schwedentörtli gesellen sich Stapel von Installations-CDs, Handbüchern und Quickstartanleitungen. Wieviel Zeit man dann verbringt mit Hintergrundanpassung und Sicherung einstellen und Vista lernen und der Installation von allem, was unter XP lief und jetzt aber nur noch stolpert und Synchronisieren mit Handy und und und wissen alle von der Ratio geküssten Menschen, also alle ausser die, die glauben, ein Rolli mit kaputtem Elektroantrieb müsse nie geschoben werden.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Cambria, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Sogar meine Wanduhr bleibt stehen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Cambria, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Aber auch das ist egal. Der ganze Ärger zerfällt zu einem belanglosen Nichts. Ich muss Kafka einschläfern lassen. Der kleine Kerl ist hoffnungslos krank. Stundenlang vergrab ich mein Gesicht im leblosen, noch immer nach Vanille duftenden Pelz, bis der Kurier vom Krematorium meinen kleinen Prinzen abholt und mich einer neuen Ordnung überlässt. Einer ganz leeren.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Cambria, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Die Werte verschieben sich.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Cambria, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Kaputte Geräte, neue Geräte – nicht viel mehr als Zeitaufwand.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Cambria, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Die IV. Weniger wichtig als der Name kurz ist. Wörter, Wörter, Wörter. Nichts als ein Haufen Ausserdinglichkeit. Betrifft nicht die Seele. Keine Freude, keine Lebendigkeit. Noch nicht einmal Vernunft. Ein Hilfsmittel, eine Krücke. Spiegel der helvetischen Gesellschaft: Das, was man nicht sehen will, aber doch unterstützen muss, allerdings auch nicht wieder so sehr. In der Dreifaltigkeit nur gerade Körper, im Spiegel aber (ironischerweise) Geist und Seele.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Cambria, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Ach geht mir doch weg mit eurem leichenmodrigen Geiz. Liebe Menschen werden meinen Rollstuhl auch ohne eure Griffe schieben.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Cambria, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;(Wird fortgesetzt…)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/30361201-2777637069416685759?l=danielaisblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielaisblog.blogspot.com/feeds/2777637069416685759/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=30361201&amp;postID=2777637069416685759&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/30361201/posts/default/2777637069416685759'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/30361201/posts/default/2777637069416685759'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielaisblog.blogspot.com/2008/09/fortsetzung-unendliche-geschichte-teil.html' title='Fortsetzung: Unendliche Geschichte – Teil II:'/><author><name>Daniela's Blog</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06027259796402793319</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://www.zslschweiz.ch/Archiv/Bilder/daniela_jamaica_kl.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-30361201.post-8763456134838420308</id><published>2008-09-04T09:47:00.003+02:00</published><updated>2008-10-14T22:34:04.045+02:00</updated><title type='text'>Unendliche Geschichte – Teil I</title><content type='html'>&lt;meta equiv="CONTENT-TYPE" content="text/html; charset=utf-8"&gt;&lt;title&gt;&lt;/title&gt;&lt;meta name="GENERATOR" content="OpenOffice.org 2.2  (Win32)"&gt;&lt;meta name="AUTHOR" content="Windows-Benutzer"&gt;&lt;meta name="CREATED" content="20080903;20460000"&gt;&lt;meta name="CHANGEDBY" content="Windows-Benutzer"&gt;&lt;meta name="CHANGED" content="20080903;20590000"&gt;&lt;style type="text/css"&gt; 	&lt;!-- 		@page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 	--&gt;&lt;/style&gt;&lt;span style="font-family:Cambria, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Der Tragödie Hinterteil (oder: Kommunikation a.A.)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Cambria, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Seit Januar 2008 bekomme ich einen neuen Rollstuhl. An dieser Stelle muss ich bereits unterbrechen, aber das ist ja auch schon egal, wenigstens, was den Lauf der Dinge betrifft. Nicht, was den Stil der Dinge anbelangt, oh oh oh nein! Ein Aufrühren des Stils hat in diesem Zusammenhang geradezu metaphorische Dimensionen! - Also, die Briten haben da dieses Kontinuum, das sich sprachlich – hier freilich in der Übersetzung – wundervoll an die Geste lehnt und diese – in ihrer schmunzelnden Groteske – ebenso wundervoll wiedergibt: Seit Januar 2008 bin ich einen neuen Rollstuhl bekommend. Jawohl.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Cambria, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Das soll jetzt kein Anführen der ungezählten e-Mails, der zahllosen Telefonate und der millionenmilliarden Instanzen weiterer Kommunikationsformen werden, die hier zwischen der IV-Stelle, den Special Agents für heilloses Burcheinander (SAHB), der Orthopädie, meinen Assistenten, meinen Eltern und meiner eigenen erschreckenden und erschrockenen Wenigkeit in Naivität, in gutem wie in schlechtem Willen, in Sachlichkeit wie in Unzulänglichkeit, in politischer Idiotie wie auch sozialer Unsäglichkeit geführt, gebellt und gejapst wurden. Auch ist mir die Korrektheit der Chronik gleichgültig, der durchaus Genüge getan werden könnte, denn so hübsch geordnet bläht sich das hellblaue Klarsichtmäppchen, das seit Januar 2008, dem Monat, seit dem ich einen neuen Rollstuhl bekommend bin, Offerten, Verfügungen, Einsprüche, Argumente und weitere Dokumente den neuen Rollstuhl betreffend, den ich seit Januar 2008 bekommend bin, aufnimmt, bietet hinreichend Material dazu.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Cambria, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Im Januar ging meine Armbanduhr kaputt und das Bändeli meiner Ersatzuhr war so gozzlausig durchgewetzt, dass ich auch die nimmer anziehen konnte. So wurde mein Schmuckschmankerl, meine Fingerringuhr, zum Standard. Freilich dachte ich damals an überhaupt nichts weiter deswegen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Cambria, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;So unterschrieb ich mal die Erklärungen zur Vorfinanzierung, um die Sache mit meinem neuen Rollstuhl, Marke Otto Bock, zu beschleunigen. Auch würde mir die Orthopädie eine Sitzschale und eine Rückenschale kleistern.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Cambria, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Im Januar fuhr ich also per Handbetrieb in meinem alten Rolli rum, denn der Elektroantrieb war in Rebellion und ich wollte ihn, wieder tadellos funktionierend, an meinem neuen Otto Sock wiederfinden. Ich konnte also die Wohnung nicht allein verlassen. Aber das ist im Winter nicht sooo schlimm. Per Hand Fahren ist einfach nicht so lustig, wenn einen ein Krampf im Rücken in eine beträchtlich groteske Haltung zerdreht und man ins Bett sollte, und zwar schnell.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Cambria, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Februar. Mein Fixnetztelefon geht kaputt.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Cambria, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;März. Geduldig in der Wohnung.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Cambria, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;April! Otto rockt! Schalen probieren! E-fix wieder da! Frühling ahoi!! Nur leider ist das mitgelieferte Ladegerät für den e-fix defekt. Ich drohe mit einer Verzeigung wegen unterlassener Hilfeleistung, wenn das Ding nicht augenblicklich ausgetauscht wird – voller Erfolg! Zwar wird in ein paar Wochen auch dieses neue Ladegerät sterben, aber das weiss ich ja noch nicht und fühle mich erfolgreich bei meiner Kommunikationsführung.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Cambria, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Die Fussball EM kommt und mit ihr ein Flachbildschirm und der Cablecommat für digitale Wunderwelten. Dafür geht mein DVD-Player kaputt.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Cambria, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Zwischendurch dreht sich das Personalkarussell. Hubert macht sein Diplom an der ETH und verlässt mich und dabei verlässt mich wörtlich der gute Geist, der beste, der schlicht liebste, der mich ins Leben zurückführte und noch immer dort hält; an seine Stelle treten Mike und Protagonos; Sara musste ich entlassen. Ihre keinen Widerspruch duldende und doch unschuldige, aber absolute Lernresistenz werde ich wohl nie begreifen. An ihre Stelle trat Fiona aus dem Reich der Feen und Elfen…&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Cambria, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;(Wird fortgesetzt…)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/30361201-8763456134838420308?l=danielaisblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielaisblog.blogspot.com/feeds/8763456134838420308/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=30361201&amp;postID=8763456134838420308&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/30361201/posts/default/8763456134838420308'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/30361201/posts/default/8763456134838420308'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielaisblog.blogspot.com/2008/09/unendliche-geschichte-teil-i.html' title='Unendliche Geschichte – Teil I'/><author><name>Daniela's Blog</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06027259796402793319</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://www.zslschweiz.ch/Archiv/Bilder/daniela_jamaica_kl.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-30361201.post-4378686707674586161</id><published>2008-03-09T16:23:00.001+01:00</published><updated>2008-03-09T16:25:17.577+01:00</updated><title type='text'>Zwischen Kram und pf</title><content type='html'>&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Dass die Krämpfe nach dem Spitalaufenthalt weg bleiben würden, dachte ich wohl, gewissermassen nach-notfall-&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;artig&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;, in einem braven Glauben an die Nachhaltigkeit von schulmedizinischer Behandlung. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;As if.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; So fielen kürzlich die Worte &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;ich verbringe die letzten Wochen zwischen Krämpfen und Kämpfen&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;. Seufz. Immerhin niedlich, worauf sich das Wort &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;Krampf&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; reimt, besonders um den Jahreswechsel einer Arbeitgeberin. Wer erfand eigentlich den Bürokram? Und wurde er auch ordentlich dafür gehenkt? Pf!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Wenigstens war ich so seltener dem Hilflosigkeitsgefummel der mich umgebenden unmittelbaren Welt ausgeliefert, bzw. musste es seltener beobachten und bekopfschütteln, wie etwa die &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;verkrampfte&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; Stühlerückerei in den Cafés. – Innen so wie aussen. Bin ich denn vielleicht an der Welt um mich herum erkrankt…?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Nachdem ich schon das siebte Fläschchen Chakra 10-Tropfen geleert hatte, geschah mir die Frage, ob ich denn meine Krankheit jetzt besser akzeptieren könne. – Ich war derart platt, dass ich kaum den Kiefer wieder hochklappen konnte. Deswegen war ich doch gar nicht zur Behandlung gekommen, nein nein nicht Spital, diesmal, sondern alternativ, ganzheitlich. An so einer Krankheit gibt es nichts zu akzeptieren, bestenfalls lässt sich ein Leben um sie herum souverän gestalten, denn was heisst &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;Akzeptanz&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; eigentlich genau? Keiner der Grossartigen, die dieses Wort in den Mund nehmen, kann das umschreiben. So sind mir Menschen, die mich fragen, ob ich meine Krankheit akzeptiert hätte, ein Schrecken. Und vollendetes Grauen sind mir diese, die behaupten, sie hätten ihre Krankheit akzeptiert und seien nun glücklich. Das Ganze beruht also auf dem Missverständnis, dass man so etwas wie diese Krankheit (oder sonst eine happige) &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;überhaupt&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; akzeptieren könne. Die Menschen legen sich das so zurecht, um eine Erscheinung wie &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;Behinderung&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; irgendwie ins Leben einordnen zu können. Das Missverständnis geht jedoch noch viel weiter zurück. Vor Eintritt einer Krankheit stellte sich nie (jedenfalls nie wirklich wirklich wirklich) jemand die Frage, ob sie oder er oder man eine ernsthafte so Sache denn akzeptierte, stellte sie sich ein? Dass Krankheit grundsätzlich nicht akzeptiert wird, ist ein Gemeinplatz. Wieso sonst wird wegen jedem Zipperlein zum Arzt gerannt? Und um das Mass voll zu machen, sehr geehrte körperlich gesunde Leserin und sehr geehrter körperlich gesunder Leser, frage ich zurück: Akzeptieren Sie Ihre Gesundheit? – Nicht sehr sinnvoll, das. Ausser, dass die Erkenntnis zu dämmern droht, dass Gesundheit ein gopfertelli relativer Begriff ist. Schon wieder ein Gemeinplatz…&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Auf die zweifelhafte Frage nach der Akzeptanz meines Zustandes hin erläuterte ich weiter, dass es im Grunde nie die Erkrankung war, an der ich litt, sondern das hysterische Getue und Gefummel der Menschen um mich, die ihrerseits ernsthaft an der Hilflosigkeit erkrankt sind, aber körperlich fit genug, um mir das Leben zu vergällen und sich auf jeden Fall nicht mit eigenartigen Sprüchen und Übergriffen in meine Privatsphäre zurückhalten. Zu erwähnen sind an dieser Stelle auch die Trägheit und der Unverstand von Institutionen wie etwa IV oder Krankenkasse, der knallharte Ausschluss (aus) der Wirtschaft/Arbeitswelt und das dümmlich-naive Gerede von Eingliederung und Gleichstellung seitens der Gesellschaft und der Kirche. – Okay, das war jetzt wieder ein Rundumschlag. Hat aber gut getan… – Es ist nun freilich eine sehr gewagte These: Meine „Krankheit“ soll nicht die Ataxie sein, sondern die Menschen um mich. Jedem ach so wohl und milde gestimmten Schulmediziner stehen hier die Haare zu Berge, ein Patient könne doch nichts für seinen Zustand und sei default-arm. Entmündigung und Enthebung aller Verantwortung sei kein Darniederstampfen (Darnieder&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;krampfen&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;?) des Werts als Person, sondern wohlwollende Entlastung. Überhaupt sollten &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;Sottige-wie-ich&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; froh sein und bitteschön das Maul halten. – Ein Buddhist würde wahrscheinlich einverstanden sein und mitfühlend tief in meine nystagmischen Augen sehen. Schon früher habe ich angedeutet, dass mir diese Haltung weitaus lieber ist – denn &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;das&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; ist Respekt vor meiner Person, &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;das&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; ist Wahrnehmung meiner Persönlichkeit. Die Gelassenheit tut mir gut. Freilich heule ich trotzdem, wenn ich krampfverbogen im Bett oder auf dem Boden liege und in meine Seite hechle wie eine Gebärende (es gibt übrigens tatsächlich Psychologen, die das Ereignis eines Krampfes dem einer Geburt annähern – nicht nur, was den Schmerz anbelangt). Und ja, wenn ich mich so krümme und stöhnend drum bete, dass der Anfall vorbeigehen möge, ist es in der Tat schwierig, &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;das&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; (da körperlich) als Illusion abzutun…&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Immerhin rückt die Vermutung, dass in Tat und Wahrheit die andern Menschen meine Krankheit sind und nicht die Ataxie, das Konzept &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;Akzeptanz &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;in eine vernünftig greifbare Nähe. Akzeptiert sein können negative Dinge dann, wenn positive daneben stehen. Akzeptieren kann ich meinen weicheiigen Bürokollegen, wenn dafür alle andern Frauen und Männer im Team Kompetenz und Durchsetzungsvermögen besitzen. Akzeptieren kann man Köbi Kuhns Weggang, weil dafür Othmar Hitzfeld kommt. Akzeptieren kann eine Frau ihre zum erheblichen Teil unglückliche Ehe, weil die Existenz ihrer Tochter sie dafür ent&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;schädigt&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;Erdulden &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;wäre hier allerdings allerdings der zutreffendere Ausdruck. Und genau deswegen ist die physische Ataxie nicht zu akzeptieren, weil sie ein körperlicher &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;Schaden&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; ist, dem auf Körperebene nichts wirklich Positives entgegenzusetzen ist (ausser natürlich, in meinem Fall, dass ich noch gut die Tasten auf meinem Laptop treffe, huaaahaha guter Witz). &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;Erdulden &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;kann ich manche Leute, weil meine Mutter neben mir steht, oder mein Vater, oder Ellen, oder Hubert, oder noch andere, die aber an zwei Händen abzuzählen sind.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Wie dieser Aufsatz abzuschliessen ist, bleibt offen. In der Nacht, nachdem ich ihn zu schreiben begann, vor fünf Tagen, wachte ich auf – &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;weil mir nichts weh tat&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;. Als ob mein Körper sein Glück nicht so recht glauben kann und ans Bewusstsein pöpperlet, um nachzufragen. Seit vielen Jahren schon bin ich eine glühende Anhängerin der &lt;/span&gt;UND&lt;span style="font-size:100%;"&gt;-Verbindung und glaube, es ist nicht des&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;wegen&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; so, &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;weil&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; ich mich zweimal wöchentlich akupunktieren lasse, sondern vielmehr – und hier kann die geneigte Leserschaft ihren eigenen Schluss entwerfen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/30361201-4378686707674586161?l=danielaisblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielaisblog.blogspot.com/feeds/4378686707674586161/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=30361201&amp;postID=4378686707674586161&amp;isPopup=true' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/30361201/posts/default/4378686707674586161'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/30361201/posts/default/4378686707674586161'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielaisblog.blogspot.com/2008/03/zwischen-kram-und-pf.html' title='Zwischen Kram und pf'/><author><name>Daniela's Blog</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06027259796402793319</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://www.zslschweiz.ch/Archiv/Bilder/daniela_jamaica_kl.jpg'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-30361201.post-1772357697396302137</id><published>2008-03-07T16:42:00.001+01:00</published><updated>2008-03-07T16:43:45.590+01:00</updated><title type='text'>Der Kanton Zug verlangt eine Gebühr von Fr. 100 für die Anstellung eines persönlichen Assistenten</title><content type='html'>&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Wäh, 6.3.2008 &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;(di)&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Aus dem hinterkrämpfischen Gruselkabinett ist eine Schar von Monstern entwichen. Die glitschigen, windigen oder haarigen Kreaturen haben sich in graue Stoffe gehüllt und versuchen auf diese Weise, ihr erschreckendes Wesen zu verbergen und ein gewähltes Unwesen zu treiben. Sie sitzen nun unauffällig in schönen und zentralen Gebäuden. Die Bevölkerung sei gewarnt. Es wird empfohlen, mittels Online-Banking alle offene Rechnungen möglichst kommentarlos innerhalb von 30 Tagen zu bezahlen, um die aggressiven Gestalten (ugs. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;Scheffler&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;) nicht zu reizen. Mutigere Mitbürger können allerdings Speckfallen aufstellen und die so eingefangenen, form(at)losen Erscheinungen bei der nächsten Kehrichtverbrennungsanlage abliefern.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/30361201-1772357697396302137?l=danielaisblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielaisblog.blogspot.com/feeds/1772357697396302137/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=30361201&amp;postID=1772357697396302137&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/30361201/posts/default/1772357697396302137'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/30361201/posts/default/1772357697396302137'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielaisblog.blogspot.com/2008/03/der-kanton-zug-verlangt-eine-gebhr-von.html' title='Der Kanton Zug verlangt eine Gebühr von Fr. 100 für die Anstellung eines persönlichen Assistenten'/><author><name>Daniela's Blog</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06027259796402793319</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://www.zslschweiz.ch/Archiv/Bilder/daniela_jamaica_kl.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-30361201.post-8329948356598203310</id><published>2007-12-29T17:55:00.000+01:00</published><updated>2007-12-29T17:57:28.353+01:00</updated><title type='text'>Anmerkungen zur Antwort der CONCORDIA</title><content type='html'>&lt;span style="color:#008000;"&gt;&lt;span style="font-family:AvantGarde, Century Gothic, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="color:#000080;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;Den&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000080;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt; Brief der Concordia (bzw. deren doch beträchtlichen Anhäufung von Sätzen auf einem Stück Papier) habe ich ja bereits Anfang November 2007 an dieser Stelle veröffentlicht. Seither war ich ein bisschen unpässlich und die Aktualität mag verloren sein, doch kann ich der Beschaffenheit des Schreibens meiner Krankenkasse das Scheren einfach nicht ersparen. Zum Kommentieren wähle ich die einfachste Form, nämlich die des dummen Dreinredens (einer helvetischen Untugend, die einem Freitag für Freitag die Eingeweide &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000080;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;zunderoppsi&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000080;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt; stülpte, sähe man nach 22 Uhr noch DRS1). Meine Kommentare sind blau (aber, mind you, nicht –äugig).&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;Prämienausstand vom Juni 2005&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="en-GB"&gt;&lt;span style="color:#008000;"&gt;&lt;span style="font-family:AvantGarde, Century Gothic, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;Sehr geehrte Frau I &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#0000ff;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;[ ]&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="en-GB"&gt;&lt;span style="color:#008000;"&gt;&lt;span style="font-family:AvantGarde, Century Gothic, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;Sie haben uns am 22.10.2007 angeschrieben und Ihren Unmut über die Praxis betreffend Einforderung eines alten Prämienausstandes ausgedrückt. Gerne nehmen wir dazu Stellung.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#0000ff;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt; „Unmut“ und „gerne“ passen schon mal schlecht. Auch die Andeutung eines wohlwollenden Niveauunterschieds ist nicht so doll getroffen, aber ja item. Auftakte sind in der Tat schwierig.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="en-GB"&gt;&lt;span style="color:#008000;"&gt;&lt;span style="font-family:AvantGarde, Century Gothic, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;Am 10.06.2005 erhielten wir von Ihrer Bank die Meldung, dass wir die Prämie vom Juni 2005 nicht automatisch Ihrem Bankkonto belasten konnten. Aus Datenschutzgründen ist uns nicht bekannt, warum diese Belastung nicht vollzogen werden konnte. &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#0000ff;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;Wär ja noch schöner. &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;Sie erhielten daraufhin von uns am 24.06.2005 ein Schreiben, in dem wir Sie auf den Ausstand von CHF 376.50 aufmerksam machten. &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#0000ff;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;Mit meiner Bank bleibt bezüglich des Zahlungsvorganges noch ein Hühnchen zu rupfen… &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;Dem Schreiben haben wir einen vorgedruckten Einzahlungsschein beigelegt. Am 14.07.2005 ist Ihre Zahlung bei uns eingetroffen, jedoch nur über den Betrag von CHF 142.75.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#0000ff;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt; So viele Daten und so viele Zahlen und kein einziger Beleg? Nun denn, wenn man sich seiner Sache sehr sicher ist, geht das. Dass damit auch ein gewisses Autoritätsgefälle ausgedrückt wird, geht auch. Aber es geht nicht an. – Tatsächlich recherchierte ich alles und kam der Sache auf die Spur.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="en-GB"&gt;&lt;span style="color:#008000;"&gt;&lt;span style="font-family:AvantGarde, Century Gothic, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;Selbstverständlich ist die Tatsache, dass wir den Ausstand erst im Jahr 2007 bemerken &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#0000ff;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;Komma&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt; nicht Ihr Fehler. In unserem Schreiben vom 10.10.2007 haben wir Sie über diesen unglücklichen Umstand informiert und uns dafür auch entschuldigt. Wir entschuldigen uns nochmals für die Verzögerung des Mahnprozesses. &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#0000ff;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;Es gibt nichts zu entschuldigen, ausser natürlich floskelbedingt. Fehler passieren uns allen. Aber bei Fehlern solcher Art sollte man hinstehen können und sagen „das ist uns ausserordentlich peinlich und unangenehm und jetzt haben wir aber trotzdem die Stirn, auf unsere Kleinmütigkeit zu pochen“ oder so ähnlich.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="en-GB"&gt;&lt;span style="color:#008000;"&gt;&lt;span style="font-family:AvantGarde, Century Gothic, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;Die gesetzliche Grundlage für die Einforderung des Ausstandes beruht auf dem Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) Art. 24, Abs. 1. Der Anspruch auf ausstehende Leistungen oder Beiträge erlischt fünf Jahre nach dem Ende des Monats, für welche die Leistung, und fünf Jahre nach dem Ende des Kalenderjahres, für welches der Beitrag geschuldet war.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt; &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#0000ff;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;Na okay, das war’s schon. Ich hatte ja gesagt, ich würde mich dem beugen. Dass dann *einen* Tag nach Ablauf der weiter unten genannten Zahlungsfrist eine Mahnung ins Haus flattert, bestätigt allerdings äusserst pikant den Verdacht auf Kleinmütigkeit. – Oje. Aber jetzt isses bezahlt. Dank auch an meine Bank, die frischfröhlich ein LSV einfach nicht ausführt und mich, zweieinhalb Jahre nach dem Ereignis, in eine so eigenartige Lage bringt.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="en-GB"&gt;&lt;span style="color:#008000;"&gt;&lt;span style="font-family:AvantGarde, Century Gothic, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;Ihre Frage nach der ethischen Grösse unserer Organisation bejahen wir. &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#0000ff;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;Ich hatte gar keine Frage gestellt, die mit „ja“ oder „nein“ beantwortet werden kann. &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;Es mag für Sie im Einzelfall nicht nachvollziehbar sein, dass wir diesen Ausstand einfordern, wir wenden jedoch die Gesetze korrekt an und vermeiden somit eine Ungleichbehandlung von unseren Versicherten – was ein Ziel einer Sozialversicherung ist. Egal ob gesund, krank, weiblich oder männlich wir kennen keinen Unterschied in der Behandlung unserer Kunden. Wir hoffen, es stösst bei Ihnen auf Verständnis, dass sich die Mitarbeitenden der Buchhaltung im Einzelfall nicht um die Krankengeschichte der Kunden kümmern dürfen, dies vor allem aus Gründen des Ihnen zu Gute kommenden Datenschutzes.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#0000ff;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt; Vor Einführung des Pilotprojektes Assistenzbudget wollten Sie keinen finanziellen Beitrag an meine (damals einzige) Assistentin leisten. Korrekt (teure Krankenpflegerinnen von der Spitex werden bezahlt, viel günstigere privat angestellte Assistentinnen nicht. So vernünftig ist korrekte Auslegung irgendwelcher Paragraphen manchmal). – Kein Beitrag an Fusspflege. Korrekt, da nicht gesetzlich vorgeschrieben. Trotzdem komm ich mit meinen Händen nicht an meine Füsse ran. – Nur ein halber Beitrag an das einzige wirksame Medikament zur Behandlung meiner Krankheit, weil ich nicht vollumfänglich alle Kriterien zum vollumfänglichen Elend erfülle und es mir NOCH lediglich halbelend geht (aus erster Quelle weiss ich, dass in der Friedreich Ataxie-Vereinigung der Romandie *alle* Patientinnen und Patienten von Ihren Krankenkassen das Medikament vergütet bekommen, egal, wie viele Kriterien sie erfüllen – schlicht, weil die Krankheit so oder so ein Hammer ist). Aber eben: die &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#0000ff;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;CONCORDIA&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#0000ff;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt; ist korrekt. – Sie ist derart korrekt, dass sie mir den pflichtmässigen, gesetzlich vorgeschriebenen Anteil an meine Therapiefahrten erst nach erheblicher Auseinandersetzung und einer Belehrung durch fadenscheinigste Argumente bezahlt (man kann’s ja mal versuchen, vor allem bei einer Sottigen-wie-mir). –  Und die&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#0000ff;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt; CONCORDIA&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#0000ff;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt; ist so korrekt, dass sie mir die Physiotherapie streicht und lediglich *ELF* Protestbriefe meiner Ärzte und Therapeuten benötigt, um einzusehen, dass das Ausmass einer Friedreich Ataxie nicht unerheblich weitgehender ist als das eines Armbruchs und ich dann doch wieder in die Physio darf (aber man kann’s ja mal versuchen usw.). – Bei so viel Korrektheit dreht sich mir der Magen um (sie möge mir verziehen sein, meine kleine Unkorrektheit).&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="en-GB"&gt;&lt;span style="color:#008000;"&gt;&lt;span style="font-family:AvantGarde, Century Gothic, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;Nicht unerwähnt lassen wir auch Ihr vorbildliches Verhalten zum Kostensparen. Trotzdem weisen wir Sie darauf hin, dass die &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;CONCORDIA&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt; eine Unternehmung ist, welche nicht gewinnorientiert arbeitet. &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#0000ff;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;Eine Non-profit Organisation!!! Och nein aber auch!!! Verkaufte man uns Stimmbürgern damals, als es um die Einführung des KVG ging, dieses nicht damit, dass sich die Krankenkassen sich auf dem freien Markt verhalten sollen wie alle sich dort tummelnden Betriebe? Also scheidet die &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#0000ff;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;CONCORDIA&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#0000ff;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt; aus diesem Wettbewerb aus? Hört hört, Verantwortliche im BVS! Gewiss ist, dass alle Krankenkassen verpflichtet sind, eigene Reserven aufzubauen und sich selbst wirtschaftlich zu erhalten. Diesen Umstand als „nicht gewinnorientiert“ zu bezeichnen, ist wirklich bemerkenswert angewandte Kunst euphemistischer Politik. &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;Sämtliche Einsparungen unserer Versicherten vermindern das enorme Ansteigen der Leistungsbezüge und wirken sich schlussendlich auf die Prämienhöhe aus, was im Endeffekt unseren Kunden zu Gute kommt. &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#0000ff;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;Eben. Und dabei habe ich der &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#0000ff;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;CONCORDIA&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#0000ff;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt; 5- wenn nicht 6-stellig geholfen. Freilich lasse ich nicht ausser Acht, dass die &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#0000ff;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;CONCORDIA&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#0000ff;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt; mit mir auch viele Ausgaben hat. Doch zum einen bezahle ich eine Monatsprämie und zum andern ist das in diesem Zusammenhang gar nicht der Punkt.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="en-GB"&gt;&lt;span style="color:#008000;"&gt;&lt;span style="font-family:AvantGarde, Century Gothic, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;Wir sind überzeugt, dass unsere Stellungsnahme Ihre Fragen und Unsicherheiten &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#0000ff;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;solche habe ich nicht &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;beseitigen konnte &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#0000ff;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;Wieder drückt sich – und nun sage ich es unumwunden - in diesen Worten eine vollkommen unakzeptable paternalistische Haltung aus &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;und bitten Sie, den Ausstand von CHF 233.75 bis am 20.11.2007 zu begleichen. Sollte Ihnen die Totalzahlung nicht möglich sein, bitten wir Sie uns telefonisch zu kontaktieren, damit wir die Möglichkeiten einer Ratenzahlung besprechen können. &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#0000ff;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;Dass Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter mein Dossier nicht lesen dürfen, ist ohne Zweifel angebracht. Dass aber diejenigen Personen, die das sehr wohl dürfen, die dort stehenden Begriffe nicht verstehen, ist bedenklich. Wie sonst ist zu begreifen, dass einer 44-jährigen Frau mit Friedreich Ataxie angetragen wird, sie möge irgendwo *anrufen* ? Der Gegenstand dieser Offerte ist freilich freundlich beabsichtigt, trägt er auch einen hauchzarten Ton der Herablassung.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="de-CH"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;Freundliche Grüsse&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="de-CH"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;CONCORDIA&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="en-GB"&gt;&lt;span style="color:#008000;"&gt;&lt;span style="font-family:AvantGarde, Century Gothic, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;A. Capiaghi/Bereichsleiter (Unterschrift)&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="en-GB"&gt;&lt;span style="color:#008000;"&gt;&lt;span style="font-family:AvantGarde, Century Gothic, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;M. Leitz/Teamleiterin&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt; (Unterschrift)&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="en-GB"&gt;&lt;span style="color:#008000;"&gt;&lt;span style="font-family:AvantGarde, Century Gothic, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="color:#0000ff;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;Ich wünsche Ihnen ein schönes neues Jahr, meine Damen und Herren meiner Krankenkasse. Seien Sie sich dessen gewiss, dass ich weder nächstes noch in einem der folgenden Jahre zu einer andern Kasse wechseln werde, &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#0000ff;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;um Ihrer Non-profit Organisation zu besserer Bilanz zu verhelfen, egal wie „korrekt“ Sie sich geben. „Korrekt“ kann ich allemal auch sein. Gälledsi.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/30361201-8329948356598203310?l=danielaisblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielaisblog.blogspot.com/feeds/8329948356598203310/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=30361201&amp;postID=8329948356598203310&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/30361201/posts/default/8329948356598203310'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/30361201/posts/default/8329948356598203310'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielaisblog.blogspot.com/2007/12/anmerkungen-zur-antwort-der-concordia.html' title='Anmerkungen zur Antwort der CONCORDIA'/><author><name>Daniela's Blog</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06027259796402793319</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://www.zslschweiz.ch/Archiv/Bilder/daniela_jamaica_kl.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-30361201.post-4560521971846103813</id><published>2007-12-04T19:16:00.000+01:00</published><updated>2007-12-04T19:18:02.417+01:00</updated><title type='text'>Warum ein Spitalaufenthalt auch noch schlimm ist</title><content type='html'>&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;Die Worte, die an mich geraten, fressen mich auf, und doch bin ich dann noch da. Die Worte, die nicht aus mir kommen, essen mich auf, und noch immer bin ich da.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Die Art des Satzes hab ich von Herta Müller geklaut, der neuen Dozentin für Poetik an der Universität Zürich. Worte können schmerzen wie wahrhaftige Schläge, brennen wie Spritzen in geschundene Beine. In der Tat finden Worte ihre eigentliche Bedeutung in einem Vergleich, in etwas ganz anderem. Sie &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;werden &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;zu diesem anderen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Zwei Wochen Krankenhaus.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="en-GB"&gt;&lt;span style="color:#008000;"&gt;&lt;span style="font-family:AvantGarde, Century Gothic, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;Ins Röntgen wurde ich gerollt – im Bett, wohlgemerkt, wo ich seit 13 Tagen schon lag. Eine Dame kam, die man sich, so auf den ersten Blick, gut hinter einem Stand auf dem Gemüsemarkt vorstellen kann (&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;„vegetable condition“ &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;nennt man in der Tat den Zustand von Gehirntoten, dem ich wiederum näher war als sie). „Frau Isak, chönnd Si uufstoh?“ – Ich mach grosse Augen und japse „äh, nein…“ – und dann folgt glatt „Wieso nöd?“ – Indeed die Sensibilität einer Gabelstaplerfahrerin. Ich fuchtle mit meinen ataktischen Armen und da scheint ihr was zu dämmern. Mein Vater meinte später, ich hätte doch sagen sollen, ich sei sturzbesoffen und könne eben nimmer stehen. Aber die geneigte Leserin weiss ja, was für ein Ekel ich bin und was ich mir alles einfallen lasse, um unschuldige Leute zu ärgern. Zum Beispiel stehe ich aus lauter Boshaftigkeit nicht aus dem Spitalbett auf – oder schreibe einen Text im Blog.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Zwischen sieben und halb neun 12 verschiedene Menschen in meinem Zimmer. Einzel, obschon ich nur allgemeinversichert bin. Ginge rein logistisch gar nicht anders. Mit meinem Rolli komm ich trotzdem nicht in „mein“ WC-Kabinchen (übrigens *gibt* es hier *kein* Rollstuhl-WC – ja ja!! In einem Krankenhaus!!). Fremde Menschen sehen mich auf dem Nachtstuhl sitzen. Schwester A wäscht meine linke, Pflegerin B meine rechte Achsel. Telefongeklingel, Tür auf, Tür zu, jetzt sogar ein Mann. Unnötig, Tee zu bringen, wenn ich oben ohne bin. Wie er &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;nicht&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; schaut. Und wie alle aber schauen, als hätte ich ausgesuchte Kleider an, sässe in einem Hotelfauteuil, stünde ganz kompetent. – Also was hab ich eigentlich? Bild ich mir die Grenzüberschreitungen, welche auf die übelstnotwendigen gestülpt werden, bloss ein? Ich bin schon längst nicht mehr in meinem Körper. Dieser stürbe. Verwirrt, beschämt, meine Seele hat Erbarmen mit meinem Leib.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Alle lächeln. Das ist das Schrecklichste. Nichtlächeln ist auch schrecklich.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Ich brauche Wortlosigkeit und Abwesenheit am Morgen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Ein &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;Schangli &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;begleitet mich zu einer Untersuchung. Der leitende Arzt nimmt &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;Schanglis &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; nicht wahr. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;Schanglis &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;sind unten, leitende Ärzte oben. Hierarchie. Der leitende Arzt bringt meinen Rücken in Ordnung. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;Schangli &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;lobt mein Geradefahren. - Ich studierte mal, habe einen akademischen Titel. Ein Kroate oder Serbe oder Slowene lobt mich nun, in gebrochenem Deutsch, dafür, dass ich nicht in den Türrahmen donnere. Soll ich ihn dafür loben, wie gut er einen Fuss vor den andern setzen kann? Tu ich nicht, bin ja nicht unverschämt. Schwester C lobte mich heut morgen fürs Stehenkönnen ( = über der Bettkante Hängen). Total nett, ehrlich. Soll ich jetzt zurückloben, wie schön normal sie sprechen kann? Bin doch nicht absurd. – Aber sie meinen es ja nur gut. Also &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;muss ich schlecht sein&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;, wenn ich dann so schlechte Gedanken und Gefühle habe. Kinder denken so. Ich bin hilfloser als ein Kind. Monströs, ihr Gutmeinen so total beleidigend (d. h. mir ein Leid zufügend) zu empfinden. Behindert und schlecht. Unschuldig und lieb. Lächelnd und absurd. Freundlich und beleidigend. Perspektiven flimmern. Ethik feixtanzt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;„&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Würde“??? Hier wohl eher der Konjunktiv 3. Person Sg (Singular, nicht Sankt Gallen) von „werden“.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Aus dem Untersuchungsraum tritt eine sehr zentraleuropäisch aussehende Frau. Sie nähert sich unangenehm nah und kaudelwelscht &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;„Sie noch können warten einen Moment?“ &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Ihre Gesichtsmuskeln kauen die Worte. Ich stutze. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;„Sie hier gut?“ &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Jetzt frage ich sie, ob sie Schweizerin sei. Diesmal ist sie es, die stutzt. Bejaht aber „wärumm?“. Wieso sie dann so komisch spreche? &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;„Aaaahahahahihihi wüssed Sie ich ha gmeint Si verstönnd mich nöd! Jo denn isch jo alles keis Probleeem!“ &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;– Ich spreche zu langsam und zu leise, um den Satz formulieren zu können Sie müssen eben *wissen*, nicht meinen! – Um etwas derartiges zu wissen, muss man freilich vorher fragen, doch &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;sottige-wie-mich &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;fragt man nicht, weder vorher noch sonst wann. Man betreut sie, wohlwollend. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;Gälledsi.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; Und wieder bin ich das kindhafte Monster… Schon bald kann ich nicht mehr unterscheiden, welche Fragen die Dame der Untersuchung wegen stellt und welche auf Neugier beruhen. Wer spricht hier von Anteilnahme? Sagte jemand „Anteilnahme“? Das soll Anteilnahme sein? *Einen Teil nehmen* wäre etwa, mit mir ins Theater zu gehen, weil es ebenfalls interessiert, was auf der Bühne gespielt wird. Es wäre auf jeden Fall etwas Aktives. Nicht bloss quasselnder Singsang. Nach einer Pause platzt sie los mit &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;„Ich ha denn im Fall eckei Verbaarme, gälledsi, Verbaarme isch nöd guet!“&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; Da ist mir der Arzt lieber, der irgendwie gar nichts sagt, nachdem ich die genetische Groteske erwähnt habe, meine Hand komisch linkisch in seine beiden nimmt und dunkel schaut und mir alles Gute wünscht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Heute Nacht um 12 wurde ich umgelagert. Zu Hause brauche ich nicht umgelagert zu werden, weil mein Bett breit ist und ich mich nachts in Frieden wälzen kann. Die Tür zu meinem Zimmer wird nicht geöffnet, nein, die Nachtschwester fällt mit der Tür ins Zimmer. RRRPENG. Irgendwann, nachdem die Dame verstanden hat, dass ich mit ihr nicht plaudern mag, wird die Tür – nicht geschlossen, sondern geschlenzt. Um 2 wieder RRRPENG. Die Bettdecke wird gehoben, es zieht kalt rein, es wird geschaut, ob meine Fersen rot sind. ALS OB DAS IN DER DUNKELHEIT ZU SEHEN WÄRE. Ich bin 44 Lenze jung und hatte noch &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;nie &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;rote Fersen. Hier kontrolliert man das gleich zweimal pro Nacht. Ab 2 kann ich also nimmer schlafen. Ich muss sogar läuten, weil jetzt meine Füsse abgedeckt sind. Madame kann nämlich nicht mal richtig zudecken. Ich staune, wie laut ich sprechen kann. Sie solle nicht noch ein zweites Mal kommen, nur, NUR, wenn ich läute. Sie will nicht. Sie hat Angst. Ich liege im Bett, Licht vom Gang scheint ins Zimmer (&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;nicht &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;das Licht der Gnade), die Dame ist zerrissen zwischen ihrer Pflicht und meinem Wunsch. 20 Minuten später kommt sie noch einmal, um den Teekrug zu holen, der sonst um 6 geholt würde. Der wird um 6 nicht geholt, dafür wird einer gebracht. Seitdem zuzelt und ploppt es in meinem Zimmer. Um 7 holt eine Griechin einen Lehnstuhl, der mir seit zwei Wochen als Kleiderablage dient, und kämpft sich sachte durch Nachttischli, Rolli, Tischli, noch einen Stuhl, Kabel. Gegen 9 wird ein Tamile ihn zurückbringen. Um 9.15 bringen zwei junge Frauen meinen Wickel. Die Putzfrau dürfte Inderin sein, sie kommt erst so um 10. Danach ist Visite, die erwischt mich beim Waschen. Danach sollen gleich zwei Lernende zusehen, wie mir Pflegerin X mit dem Rutschbrett hilft.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Ich kann mir nicht helfen. Sie sind echt alle nett, aber es sind einfach zu viele. Man kann mir nicht helfen. Man könnte mir &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;doch &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;helfen, wenn man nicht so eine fürchterliche Ungeheuerlichkeit bauschte aus meiner Existenz. „Ist eben Spitalalltag“ höre ich flüstern. „Okay“, flüstere ich zurück, „und ich finde ihn immer noch schrecklich…“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Eine Schneeflocke gestern auf meiner Wange. Schwester S fügt an ihr „bitteschön“ noch ein „gern geschehen“.&lt;/p&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Auch der Wunsch einer Freundin ging in Erfüllung. Da erwies sich einer wirklich als Weihnachtsengel… Na, eigentlich vier. Fünf. Einige Pflegerinnen wären wundervolle Assistentinnen, auch die junge Physiotherapeutin. Wenn der eigenartige Knopf einmal gelöst ist und das Menschenband mit mehr Vertrautheit geglättet ist, wird alles ganz normal. Speziell halt, aber normal. Mit diesem Widerspruch lässt sich leben.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Deshalb will ich nicht ins Spital / in die Reha (abgesehen vom unmittelbaren physischen Grund):&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Bei einem Eintritt  muss meine Begleitperson erst einmal den anwesenden medizinischen  Fachpersonen sagen, man möchte mich doch bitteschön  jeweils ausreden lassen, mich nicht unterbrechen und mir nicht die  Worte aus dem Mund nehmen, schon gar nicht, wenn sie überhaupt  nicht dort lagen (z.B. meine angefangenen Sätze so beenden, wie  geglaubt wird, sie enden, doch ich wollte eigentlich was anderes  sagen). Später werde ich es immer wieder wiederholen müssen,  weil Ungeduld und „Fachwissen“ einfach zu gross sind (aber es  meinen’s ja alle nur gut).&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Ich werde mental  total unterschätzt, sprich: für doof gehalten. Dabei bin  ich diejenige, die kaum intellektuelle Partner findet.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Physisch werde ich  falsch ein-, meist unterschätzt: Was ich selber machen kann,  darf/soll ich &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;aber nume wänn öpper  debii isch&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; tun.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Ich kann nicht in  Ruhe schlafen, und wenn, dann nur, weil es der Arzt abgesegnet hat  (wie so ungefähr alles). Es ist die alte Leier der  Bevormundung. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;Mein &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Wort  gilt nichts.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Meinen Rhythmus kann  ich nicht leben.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Ich bin nicht bloss  viel, sondern viel viel viel viel viel viel unselbständiger als  in meiner eigenen Wohnung und muss viel viel viel viel viel viel  mehr Hilfe haben als zu Hause. Mit den ganzen ganzen ganzen  Nachteilen, die „professionelle“ Helfende haben. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;Meine  &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Assistenten sind nicht da!!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Um mich sind  unglaublich viele Leute. Ganz persönlich halte ich das nicht  aus.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Kafka ist nicht da.  Und Kafka hat mich nicht da.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Das Bett ist zu  klein.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Ich muss vorgängig  eine immense Organisation auf mich nehmen:  Assistenten/Therapeuten/Ärzte/Freunde informieren, Kafkas  Betreuung koordinieren, Termine verschieben und so weiter und so  fort.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Ins Krankenhaus muss  ich, weil ich krank bin. Dann kommt die Genesung und mit ihr der  Punkt, an dem das Krankenhaus mich krank macht! Eine weitere  Genesung wäre zu Hause ohne weiteres denkbar (etwa, wenn die  Physiotherapeutin oder der Physiotherapeut nach Hause käme). Es  ist ein Balanceakt und es kann nicht angehen, dass ich, die diesen  Punkt erfühle, ihn signalisieren kann, so viel ich will – er  muss durch eine Fremdperson (die Ärztin oder den Arzt)  abgesegnet werden. Wär vielleicht auch dem BSV ein paar  Überlegungen wert, nicht wahr, Stichwort Kosteneinsparung im  Gesundheitswesen…&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Was Verrichten der  Notdurft für jemanden, der nicht gehen kann, bedeutet, ist für  Menschen, die gehen können (etwa Neurologinnen), &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;vollkommen  unvorstellbar. &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Die vollendetste Scham gibt  sich hier die Ehre (selbst, wenn Engel 2 „&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;das“&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;  jeden Tag tut, zigmal, &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;dabei helfen..&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;.).  Rollstuhl-WCs – sofern es sie gibt – sind für mich nie  managebar – Sitz zu tief, zu hoch, Klopapier in bescheuerter  Ferne, Haltegriffe jenseits aller Denkbarkeiten, keine Lehne und so  weiter und so fort, der Idiotie der Designer sind keine Grenzen  gesetzt. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;Auch&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; in  Reha-Zentren. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;Auch &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;in  Spitälern.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Ich bin nur  allgemeinversichert. In einem 1er-Zimmer schon gelten alle oben  aufgeführten Punkte. In einem 4er-Zimmer habe ich ja keine  einzige Sekunde Ruhe mehr!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Ich bin unendlich glücklich, dass meine Krämpfe weg sind, dass ich weiss, was ich alles zu ändern und zu beachten habe, und wie ich im Fall der Fälle mit derartigem Unfug meiner Physis umgehen kann.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/30361201-4560521971846103813?l=danielaisblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielaisblog.blogspot.com/feeds/4560521971846103813/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=30361201&amp;postID=4560521971846103813&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/30361201/posts/default/4560521971846103813'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/30361201/posts/default/4560521971846103813'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielaisblog.blogspot.com/2007/12/warum-ein-spitalaufenthalt-auch-noch.html' title='Warum ein Spitalaufenthalt auch noch schlimm ist'/><author><name>Daniela's Blog</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06027259796402793319</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://www.zslschweiz.ch/Archiv/Bilder/daniela_jamaica_kl.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-30361201.post-7086538274571453116</id><published>2007-11-09T12:37:00.000+01:00</published><updated>2007-11-09T12:39:20.947+01:00</updated><title type='text'>Antwort der CONCORDIA</title><content type='html'>&lt;span style="color:#008000;"&gt;&lt;span style="font-family:AvantGarde, Century Gothic, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="color:#000080;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;Bereits vor&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000080;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;letzten Samstag bekam ich folgende Antwort auf mein zartes Zetern:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="en-GB"&gt;&lt;span style="color:#008000;"&gt;&lt;span style="font-family:AvantGarde, Century Gothic, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="color:#000080;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;Wer mich kennt, weiss, dass ich so einen Nichtsonderlichkräftigsinn nicht unerwidert lassen kann. Im Moment habe ich jedoch, ob gesund oder krank, weiblich oder männlich, Klügeres zu tun – Dringenderes allemal (Rückenkrämpfe, leider keine Robbie Williamse, legen mich seit Tagen flach). Drum verspreche ich baldiges Wiedererscheinen auf der dialektischen Bühne. Freundliche Grüsse, &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000080;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;gälledsi&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000080;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="de-CH"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;Luzern, 25.Oktober 2007-11-02&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="de-CH"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;Prämienausstand vom Juni 2005&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="de-CH"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;Sehr geehrte Frau Iser&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="de-CH"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;Sie haben uns am 22.10.2007 angeschrieben und Ihren Unmut über die Praxis betreffend Einforderung eines alten Prämienausstandes ausgedrückt. Gerne nehmen wir dazu Stellung.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="de-CH"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;Am 10.06.2005 erhielten wir von Ihrer Bank die Meldung, dass wir die Prämie vom Juni 2005 nicht automatisch Ihrem Bankkonto belasten konnten. Aus Datenschutzgründen ist uns nicht bekannt, warum diese Belastung nicht vollzogen werden konnte. Sie erhielten daraufhin von uns am 24.06.2005 ein Schreiben, in dem wir Sie auf den Ausstand von CHF 376.50 aufmerksam machten. Dem Schreiben haben wir einen vorgedruckten Einzahlungsschein beigelegt. Am 14.07.2005 ist Ihre Zahlung bei uns eingetroffen, jedoch nur über den Betrag von CHF 142.75.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="en-GB"&gt;&lt;span style="color:#008000;"&gt;&lt;span style="font-family:AvantGarde, Century Gothic, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;Selbstverständlich ist die Tatsache, dass wir den Ausstand erst im Jahr 2007 bemerken nicht Ihr Fehler. In unserem Schreiben vom 10.10.2007 haben wir Sie über diesen unglücklichen Umstand informiert und uns dafür auch entschuldigt. Wir entschuldigen uns nochmals für die Verzögerung des Mahnprozesses.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="de-CH"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;Die gesetzliche Grundlage für die Einforderung des Ausstandes beruht auf dem Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) Art. 24, Abs. 1. Der Anspruch auf ausstehende Leistungen oder Beiträge erlischt fünf Jahre nach dem Ende des Monats, für welche die Leistung, und fünf Jahre nach dem Ende des Kalenderjahres, für welches der Beitrag geschuldet war.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="de-CH"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;Ihre Frage nach der ethischen Grösse unserer Organisation bejahen wir. Es mag für Sie im Einzelfall nicht nachvollziehbar sein, dass wir diesen Ausstand einfordern, wir wenden jedoch die Gesetze korrekt an und vermeiden somit eine Ungleichbehandlung von unseren Versicherten – was ein Ziel einer Sozialversicherung ist. Egal ob gesund, krank, weiblich oder männlich wir kennen keinen Unterschied in der Behandlung unserer Kunden. Wir hoffen, es stösst bei Ihnen auf Verständnis, dass sich die Mitarbeitenden der Buchhaltung im Einzelfall nicht um die Krankengeschichte der Kunden kümmern dürfen, dies vor allem aus Gründen des Ihnen zu Gute kommenden Datenschutzes.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="de-CH"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;Nicht unerwähnt lassen wir auch Ihr vorbildliches Verhalten zum Kostensparen. Trotzdem weisen wir Sie darauf hin, dass die CONCORDIA eine Unternehmung ist, welche nicht gewinnorientiert arbeitet. Sämtliche Einsparungen unserer Versicherten vermindern das enorme Ansteigen der Leistungsbezüge und wirken sich schlussendlich auf die Prämienhöhe aus, was im Endeffekt unseren Kunden zu Gute kommt.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="de-CH"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;Wir sind überzeugt, dass unsere Stellungsnahme Ihre Fragen und Unsicherheiten beseitigen konnte und bitten Sie, den Ausstand von CHF 233.75 bis am 20.11.2007 zu begleichen. Sollte Ihnen die Totalzahlung nicht möglich sein, bitten wir Sie uns telefonisch zu kontaktieren, damit wir die Möglichkeiten einer Ratenzahlung besprechen können.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="de-CH"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;Freundliche Grüsse&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="de-CH"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;CONCORDIA&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="en-GB"&gt;&lt;span style="color:#008000;"&gt;&lt;span style="font-family:AvantGarde, Century Gothic, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;A. Capiaghi/Bereichsleiter (Unterschrift)&lt;br /&gt;M. Leitz/Teamleiterin&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt; (Unterschrift)&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/30361201-7086538274571453116?l=danielaisblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielaisblog.blogspot.com/feeds/7086538274571453116/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=30361201&amp;postID=7086538274571453116&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/30361201/posts/default/7086538274571453116'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/30361201/posts/default/7086538274571453116'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielaisblog.blogspot.com/2007/11/antwort-der-concordia.html' title='Antwort der CONCORDIA'/><author><name>Daniela's Blog</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06027259796402793319</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://www.zslschweiz.ch/Archiv/Bilder/daniela_jamaica_kl.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-30361201.post-8515430475070459573</id><published>2007-10-21T17:04:00.000+02:00</published><updated>2007-10-21T17:06:38.144+02:00</updated><title type='text'>CONCORDANZ!!</title><content type='html'>&lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="en-GB"&gt;&lt;span style="color:#008000;"&gt;&lt;span style="font-family:AvantGarde, Century Gothic, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="color:#000080;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;Es ist 13:26 Uhr und ich merke grad, dass mein Geschreibsel zufälligerweise ganz wunderbar in das heute, dem 21.10.2007, wirklich wichtige Geschehen passt. Es geht um die Konkordanz der Parteien und ich schreibe einen Brief an die &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000080;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt;font-size:85%;" &gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;CONCORDIA&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000080;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;, meine Krankenkasse. Eintracht, Einigkeit, auch Harmonie und Einklang, sagt mein Wörterbuch Latein. Mit träumte heut Nacht doch tatsächlich, ich lese eine Schlagzeile, die meint, die Schweiz nähere sich tendenziell der Europäischen Union an. Na mal schauen, wie prophetisch meine Träume sind!&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="de-CH"&gt;&lt;span style="color:#000080;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Weit weniger traumhaft ist das Dreckchen, das mir von meiner Krankenkasse kürzlich in die Wohnung gekackt wurde. Mein Mund- (bzw. Finger-) werk möge mir verziehen werden… Es ist das einzige Mittel, mit dem ich mich seelisch über derartige Unsäglichkeiten hinwegschleppen kann. Soooiifz!&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="de-CH"&gt;&lt;span style="color:#000080;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Hier, bitte:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-top: 0.85cm; margin-bottom: 0cm; widows: 2; orphans: 2;"&gt; &lt;span style="color:#800080;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="background: rgb(255, 255, 0) none repeat scroll 0% 50%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;EINSCHREIBEN&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;br /&gt;CONCORDIA Krankenversicherung&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;i&gt;&lt;u&gt;Direktion&lt;/u&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;br /&gt;Bundesplatz 15&lt;br /&gt;6002 Luzern&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-top: 0.85cm; margin-bottom: 0.42cm;"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;22. Oktober 2007&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-top: 0.21cm; margin-bottom: 0cm;" align="justify"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Sehr geehrte Damen und Herren,&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-top: 0.42cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;vor einigen Tagen erhielt ich aus Ihrer Kunden-Debitoren-Abteilung einen einigermassen wunderlichen Brief. Auf einen Prämienausstand wurde ich aufmerksam gemacht. Auf einen Prämienausstand, zurückzuführen auf Ihren eigenen Fehler, vermutlich ein unzulängliches Computerprogramm, das es nicht bemerkt, wenn Sie per LSV einen zu kleinen Betrag einkassieren (wie das passieren kann, ist mir als u.a. gelernter EVD-Programmiererin ein vollkommenes Rätsel). Der ausstehende Betrag von CHF 233.75 ist vom Juni. Nicht 2007. Auch nicht 2006. Sondern 2005.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-top: 0.07cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Als ich den Brief bekam, dachte ich erst an eine Nepper-Schlepper-Bauernfänger-Falle irgendeines fragwürdigen Individuums, das sich sträflicherweise einen bekannt guten Namen überstülpt, um ein paar Dumme, die sich ja immer finden, zum Einzahlen absurder Beträge zu bewegen. Mittlerweile bin ich jedoch von der bedauernswerten Echtheit des Schreibens überzeugt.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-top: 0.07cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Sollten Sie in der Lage sein, mir einen &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;u&gt;Auszug der gesetzlichen Grundlage, auf der Ihre Forderung beruht&lt;/u&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;, zukommen zu lassen, werde ich mich den Tatsachen freilich beugen. Mir klingen einfach nur die Echos von Ausdrücken wie &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;Verjährung&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; und &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;Nicht mein Fehler!!&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; in den Ohren.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-top: 0.07cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Des Weiteren stellt sich auch die Frage, ob eine derartige Forderung an eine IV-Bezügerin und auf Ergänzungsleistungen angewiesene langjährige Kundin Ihrer Institution von sonderlicher ethischer Grösse ebendieser Institution zeugt. Angesichts der Tatsache, dass ich seit mehreren Jahren mit persönlicher Assistenz lebe und seit 2006 am (bundesrätlich protegierten) Pilotprojekt Assistenzbudget teilnehme, &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;Ihnen also Spitex-Kosten von mehreren Hundert Franken monatlich erspart habe&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;, bisher also zig Tausende von CHFs insgesamt, möchte ich Ihnen das Wörtchen &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#ff00ff;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;Kulanz&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; nahe legen und Sie schlicht drum bitten, von Ihrer doch wirklich peinlichen Forderung Abstand zu nehmen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-top: 0.07cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Diesen Brief werde ich unter &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.zslschweiz.ch"&gt;&lt;span style="color:#0000ff;"&gt;&lt;u&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;http://www.zslschweiz.ch&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/u&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; ins Internet stellen, unter „Daniela’s Blog“. Ich sichere Ihnen zu, dass ich auch Ihr Antwortschreiben wortgetreu dort einfügen werde.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-top: 0.64cm; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Mit freundlichen Grüssen…………………………&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="de-CH"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="de-CH"&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="de-CH"&gt;&lt;span style="color:#000080;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Na, da bin ich ja neugierig. Ich melde mich hoffentlich bald wieder!&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/30361201-8515430475070459573?l=danielaisblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielaisblog.blogspot.com/feeds/8515430475070459573/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=30361201&amp;postID=8515430475070459573&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/30361201/posts/default/8515430475070459573'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/30361201/posts/default/8515430475070459573'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielaisblog.blogspot.com/2007/10/concordanz.html' title='CONCORDANZ!!'/><author><name>Daniela's Blog</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06027259796402793319</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://www.zslschweiz.ch/Archiv/Bilder/daniela_jamaica_kl.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-30361201.post-232378468694233664</id><published>2007-10-03T12:06:00.000+02:00</published><updated>2007-10-03T12:09:02.604+02:00</updated><title type='text'>Pater Noster</title><content type='html'>&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;a href="mailto:Info@zslschwiz.ch"&gt; &lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(0, 0, 0);" align="left" lang="en-GB"&gt;&lt;span style="font-family:AvantGarde, Century Gothic, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;Es ist die Jahreszeit chronologisch fortgeschrittener Frauenspersonen (politisch &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;unhaltbar unkorrekt als &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;Altweibersommer&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt; bekannt), die mich noch einmal auf den Balkon treibt mit meinem mittlerweile unentbehrlichen Laptop. Schreiben will ich, um die Unsäglichkeit meiner Steuererklärung erträglich zu halten.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(0, 0, 0);" align="left" lang="en-GB"&gt;&lt;span style="font-family:AvantGarde, Century Gothic, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;Ich komm aus den Ferien. Doch bevor&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt; jetzt jemand auf die Idee kommen könnte, mich der Erholung zu bezichtigen, muss ich vorwegnehmen: &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;Da war einer. &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;Ein Vater. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;So&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt; ein Vater. So ein Vater eines (körper-) behinderten Sohnes, aufopfernd bis zum Umfallen, wissend-wie-&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;es&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;-geht bis zur Heiligkeit, freundlich und ignorant bis zum Abwinken, kurz, dreiunddreissigmal so behindert wie –&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(0, 0, 0);" align="left" lang="de-CH"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Auch wollte er ein Schlitzohr sein und brachte es doch mangels Charme und Stil gerade mal zum Betrüger.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(0, 0, 0);" align="left" lang="en-GB"&gt;&lt;span style="font-family:AvantGarde, Century Gothic, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;Er frass einen Narren an mir. Denn wer nicht hinschaut, meint tatsächlich, die Blondine da sei wenn nicht dumm&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;, dann doch huschelig, und schutzbedürftig allemal, selbst durch einen schon bissl angedörrten Testosteronkomplex.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(0, 0, 0);" align="left" lang="en-GB"&gt;&lt;span style="font-family:AvantGarde, Century Gothic, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;Es war nun mal so, ich war in diese Situation geraten, Trugschlüsse und Fehlinterpretationen liessen mich glauben, das sei ein guter Ort zum Erholen, ein kleiner Resort gerannt by einem Mann mit Behinderung und dessen Eltern. Die Mutter sah ich zum Glück nur einmal und nur flüchtig. Aber Daddy! Er war es, der für Ausflüge an kulturelle Stätten zuständig war. Anstand verbat mir, einfach ein Taxi zu nehmen und weil ich für griechische Mosaiken nun mal mehr übrig habe als für tagelanges Rumhängen am Pool, war mein Ducken unter Daddys Fittiche besiegelt. Vielleicht eben doch b&amp;amp;b*, aber immerhin höflich…&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(0, 0, 0);" align="left" lang="en-GB"&gt;&lt;span style="font-family:AvantGarde, Century Gothic, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;Der Ausflugsvan war mit Hebebühne ausgestattet, also mit einem Hilfsmittel, durch dessen gekonnte Bedienung little big Dad glänzen konnte. Sein überwiegend gebrauchter Ausruf dabei war &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;slowly&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;, mit griechischem Akzent &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;slooli. &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;Dieser überquellende englische Wortschatz verlor sich jedoch in einem gequälten Stöhnen, sobald ich ein paar Zentimeter zu weit nach links oder rechts manövrierte. Was freilich dauernd geschah. Im Van wurde mein Rollstuhl danach allerdings fachgerecht festgezurrt und ich war nun dem Herrn ausgeliefert, der einfach als Essenz aller Mannesherrlichkeit zur Welt gekommen war und mich für ein 23jähriges (!!) Chick hielt, dem man sagen muss &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;schau da ist das Meer&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt; wenn da das Meer ist und das keinesfalls bemerken wird, welches Unglück, welche entsetzliche Traurigkeit in seiner Seele wohnt und dass sein Gebaren nichts als ein „unauffälliges“ Überspielen dieser Kalamität ist. Er sass im Rollstuhl.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(0, 0, 0);" align="left" lang="en-GB"&gt;&lt;span style="font-family:AvantGarde, Century Gothic, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;Was für einer Wesenheit kommt es in den Sinn, rollstuhlgerechte Ausflugswagen zu konstruieren, in denen die Menschen nichts sehen, weil das Dach so weit runter reicht? Spannend, so ein Mittelstreifen. Da hätten wir’s wieder mal: &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;rollstuhlgerecht&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;, aber nicht &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;den Menschen gerecht, die im Rollstuhl sitzen&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt; bzw. sich dauernd zusammenkauern müssen, wenn sie etwas sehen wollen. Aber etwas sehen brauchen sottige Menschen auch nicht, die sollen froh sein, dass man überhaupt an sie denkt und sie von A nach B &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;transportiert&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;. Die Landschaft geniessen sollen die Validen. Schliesslich sind auch nur die imstande, Gesehenes im Hirndl richtig zu prozessieren, &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;gälledsi&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;. Wie auch immer, &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;Der Papa wird’s schon richten / Des g’hört zu seinen Pflichten / Dazu ist er ja da…&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt; - Slooli, bitte, slooli.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(0, 0, 0);" align="left" lang="en-GB"&gt;&lt;span style="font-family:AvantGarde, Century Gothic, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;Tja, er mochte mich besonders und wollte mich besonders gut vor Ungemach bewahren und sprach besonders eindrücklich die Worte &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;you can not do that &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;zu mir, als ich mal zum Strand fahren wollte. Allein. Um mal Zeit zu haben, die Gerüche zu schnuppern, die eigenartigen grünen Früchte an den unidentifizierbaren Bäumen zu betasten, um den Wind zu spüren und die Richtung zu erfühlen, aus der er kommt, um ohne ungeduldige–Blicke–Druck das Spiel der sich brechenden Wellen anzusehen… Der herrlichste aller Herren wusste, was gut ist für mich und dass ich heute Abend müde sein würde und ich armes Schwein kann nur schlecht und leise sprechen, konnte nur Protestquietschen, vielleicht bin ich auch glückliches Schwein, weil Donnern und Augenauskratzen mich am Ende noch hinter Gitter bringen würde. Vorausgesetzt, es gibt da eine rollstuhlgängige Toilette. Und, ah ja! – Könnte man den persönlichen Assistenten eigentlich ins Gefängnis mitnehmen…?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(0, 0, 0);" align="left" lang="en-GB"&gt;&lt;span style="font-family:AvantGarde, Century Gothic, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;Während dieser Ferienort als der einzige des Landes hochgepriesen wird, der vollständig rollstuhlgerecht sei &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;und als solcher in die ganze Welt hinaus posaunt wird, kommt mir einfach nur in den Sinn, dass das Waschbecken nicht unterfahrbar war. Jaja, Mannsein ist eben auch eine Behinderung… Das Badezimmer wurde garantiert nicht von einer Frau &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;entworfen, die vielleicht auch mal näher an den Spiegel fährt, um sich schön zu machen. Und genau da haben wir den Hund: das Wörtchen &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;schön&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;. Immer geht es nur um die Rollstühle, denen Gerechtigkeit geschaffen wird, Stichwörter Mechanik, Funktionalität, Notwendigkeit. Doch die Menschen in diesen Stühlen? Und, lassen Sie es mich einfach mal vermuten, diejenige Hälfte, die einem bekannten Buch gemäss von der Venus kommen soll? Ach, Schönheit, Gemütlichkeit, Behaglichkeit – das sind Dinge, die von derjenigen Hälfte, die vom Mars kommt, als &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;gegeben &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;angesehen wird – und diese &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;herrliche &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;Hälfte übersieht, dass Frauen solche Dinge erst schaffen. – Freilich war das jetzt eine Verallgemeinerung usw. usw.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(0, 0, 0);" align="left" lang="en-GB"&gt;&lt;span style="font-family:AvantGarde, Century Gothic, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;Little big daddy berechnete mir glatte 125.- zuviel für den Transfer vom Flughafen zum Ferienort. Das bemerkte ich, weil der „Zufall“ mich genau an dasjenige Fenster setzte, an dem der Kleber mit den Tarifen klebte. Es war in aller Herrgottsfrühe, dass wir an den Flughafen mussten, und der Transfer würde zwei Stunden dauern. So hatte ich &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;vörig&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt; Zeit, ein mentales excel-sheet zu erstellen, Tag- und Nachttarif mit der Kilometerzahl zu multiplizieren und alles zu addieren. Ob man wohl mit einem reichen Mädel aus der reichen Schweiz gerechnet hatte? Dem man halt einen Phantasiepreis unterjubeln kann…? – Ach, sie wissen ja nicht, wie es denjenigen Menschen mit Behinderung in der Schweiz ergeht, die mit einem Assistenzbudget rumhampeln! Reichsein ist also woanders. Bleibt die Frage, ob man es mir im Pilotprojäckt danken wird, dass ich einen versuchten Betrug abwehrte, oder ob man den nunmehr regulären Preis für den Transfer nicht als dem Budget belastbar taxiert, weil das Transportunternehmen seinen Sitz nicht in der Schweiz hat.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(0, 0, 0);" align="left" lang="de-CH"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;Sooooooooooooooiiiifzz.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(0, 0, 0);" align="left" lang="de-CH"&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(0, 0, 0);" align="left" lang="de-CH"&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(0, 0, 0);" align="left" lang="de-CH"&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(0, 0, 0);" align="left" lang="de-CH"&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(0, 0, 0);" align="left" lang="de-CH"&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(0, 0, 0);" align="left" lang="de-CH"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;__&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(0, 0, 0);" align="left" lang="de-CH"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;* blond und blöd&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;a href="mailto:Info@zslschwiz.ch"&gt;&lt;span style="color:#000080;"&gt;&lt;u&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/u&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/30361201-232378468694233664?l=danielaisblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielaisblog.blogspot.com/feeds/232378468694233664/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=30361201&amp;postID=232378468694233664&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/30361201/posts/default/232378468694233664'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/30361201/posts/default/232378468694233664'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielaisblog.blogspot.com/2007/10/pater-noster.html' title='Pater Noster'/><author><name>Daniela's Blog</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06027259796402793319</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://www.zslschweiz.ch/Archiv/Bilder/daniela_jamaica_kl.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-30361201.post-2856028800934359311</id><published>2007-08-26T21:05:00.000+02:00</published><updated>2007-08-26T21:12:56.396+02:00</updated><title type='text'>Chliises Määrli</title><content type='html'>&lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="en-GB"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:AvantGarde, Century Gothic, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;Es war ein&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;e absolute und vollkommen unerwartete Sensation, wen mir die Spitex da schickte: eine junge, kräftige, intelligente Frau sonnigsten Gemüts und mit aufrichtigstem Bemühen, alles so zu erledigen, damit ich mich einfach wohl fühle. Wie sich herausstellen würde, war sie auch zu den geistreichsten Konversationen bereit und konnte ein strahlendes Lächeln herbeizaubern, das mich begeistern und überdies vergessen lassen würde, dass ich mich ja in einem Zustand befinde, in dem ich sie &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;brauche&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="en-GB"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:AvantGarde, Century Gothic, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;Kurz vor 9 Uhr trat sie in meine Wohnung, gab mir drei freundschaftliche Schmatzer links rechts links, half beim Anziehen und dann gleich beim Packen für die ja eh nur zwei Tage und kochte Kaffee, obwohl das doch in die Sparte Haushalt gehört, nicht Pflege, und eigentlich jemand anders von der Spitex dafür kommen müsste (Verrechnung erfolgt freilich innkl Anfahrtsweg, was die Krankenkasse wiederum nicht bezahlt..). Auf ganz wundersame Weise wusste sie, wo der Rucksack ist und wo der Regenschutz, sie war ja noch nie da gewesen, alles Zurechtgelegte fand seinen Platz und schliesslich bekam Kafka noch sein Frühstück, ja sogar das ging fluggs, denn sie verstand mich total gut, fragte kaum nach und stellte alles, Schälchen und Katzenmagenmedizin und Knaskies, an den richtigen Ort. Wusch ab, versorgte alles intuitiv ganz richtig, Schüsseln, Teller, Gläser in ein Kästchen auf Rollstuhlhöhe (für die meisten Menschen eine unvorstellbare Ungeheuerlichkeit) und machte das Bett, Kissen am richtigen Ort. Und dann! Ja dann!! Sie nahm ihr Köfferchen und KAM MIT! Denn ich plante einen Ausflug auf die Insel Reichenau. Denn es soll dort einfach schön sein.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="en-GB"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:AvantGarde, Century Gothic, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;Callcenter SBB:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;„Nei mer chönnd Si numenin Chrüüzlingä uuslade, Kkkonnschtants gooht nöd, das sind di Ddütsche und denä müest me zwoi Täg vorane Bscheid gäh.“&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt; Also Zug bis Kreuzlingen, wo ich zu Boden gekurbelt werde. Von einem breit grinsenden Dunkelhäutigen, den wir nach einem Taxi fragen, das uns nach Konstanz bringen möge. Worauf die Grinsbreite noch weiter zunimmt und der Mann uns vorausgeht und winkt, zu einem leeren Taxi winkt, uns zum Einsteigen auffordert und sich gleich selbst ans Steuer setzt. - Schlitzohr mit optimiertem Geschäftssinn. - So kommen wir über die Grenze nach Konstanz.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="en-GB"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:AvantGarde, Century Gothic, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;Und dann &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;per Schiff auf die Reichenau.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="en-GB"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:AvantGarde, Century Gothic, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;Und da gleich&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt; ins Hotel unweit des Anlegesteges. Wir beziehen unser Zimmer. Dass ich nicht müde bin, ist kaum zu glauben. Doch das Spithexli hat mir alle anstrengenden Handgriffe abgenommen, hat mir das Sprechen abgenommen, hat mich aufs Schiff gerumpelt, Billete gekauft, Verpflegung gekauft, meine Füsse auf die Reling hochgelagert, hat hat hat hat hat! Da darf es sich kurz ausruhen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="en-GB"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:AvantGarde, Century Gothic, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;Ein Spaziergang in der Sommerabendsonne, ein Blinzeln im Gras. Und dann der Knaller des Abends: ein Essen für nur sieben Franken! &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;Sieben!&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt; Fantastisch! Wer das berechnet hat, gehört der für den Nobelpreis für Ökonomie angemeldet. Welch eine Mischung von Genie und Praxisbezogenheit! Eines der Highlights im &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;Pilotprojäckt&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;! Früher wusste ich echt nicht, wie kostengünstig ein Abendessen ist. Ich hätte also schon auf eine zweistellige Zahl getippt. Aber man lernt ja nie aus…&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="en-GB"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:AvantGarde, Century Gothic, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;Später hilft mir die sanfte Spithexe ins Bett und knetet meine Wirbelsäule einigermassen schmerzfrei - dass es nicht anhält, dafür kann sie nichts. Noch ein paar Stunden wälze ich mich zwischen Erinnerungen an Gesprochenes, an Erlebtes, in Staunen und Aufregung um einen derartigen Ausflug, also einen mit bezahlter Unterstützung, fremder Ort, fremde Luft, entrückte Zeit, und neben mir eine Märchenfigur, die intuitiv alles richtig macht, die mich entlastet, ja wirklich, die mir Freude macht. Ich &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;kann&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt; sein. Bisher bekam ich so oft den Eindruck, ich &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;müsse&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt; sein. Notwendiges Übel. Mehr übel als notwendig. Ich wälze mich auch vor Schmerzen…&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="de-CH"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;***&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="en-GB"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:AvantGarde, Century Gothic, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;Die Nacht war natürlich zu kurz. Es ist einfach ein Jammer mit diesen Frühstückszeiten, die nur bis zehn &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;sind, man muss spätestens um halb zehn im Frühstücksraum sitzen, weil man sonst den Kaffee nur noch mit trockener Brotrinde tünkeln kann. Als Ataxler ist man besser schon um neun da, weil sowieso alles doppelt so lang dauert. Minus aufstehen aus fremdem Bett und Waschen in fremdem Bad und Anziehen mit Hilfe von noch ungeübten Häxlihänden macht sieben Uhr dreissig. Dabei könnte grad &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;eine-sottige-wie-ich&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt; ein wenig Plus an Ruhezeit brauchen. Doch wer würde auf einen Abend wie den vorherigen verzichten wollen! Klare Nachtluft, die Dunkelheit erhellt vom Sternenlicht und einer halben Scheibe Mond, die sich auch noch im kaum bewegten Wasser spiegelt. Ein scheu träumendes Häxli neben sich auf dem Bootssteg. Hebt man den Blick vom H&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;orizont und achtet dennoch auf ihn, wird das Licht darüber heller. Sinnestäuschung. Spiel der Sinne.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="en-GB"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:AvantGarde, Century Gothic, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;Am Morgen, i&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;m Bad, war ich tief berührt vom feinen Sinn der jungen Dame von der Spitex. Mit unendlich zartem Gefühl legte sie den nassen, wohltemperierten und mit Seifenlotion getränkten Waschlappen in meine Reichweite und verliess den Raum, nur um beim leisesten Laut gleich zu fragrufen, ob ich sie brauche? Vorsichtig wusch sie meinen Rücken, als ob sie seine Klagen besänftigen wollte. Wer hatte ihr das beigebracht? Wo war sie ausgebildet worden? Woher wusste sie um mein Seelesein in kaputtem Körper und Ganzsein trotz kaputtem Körper? Und ging so spielerisch leicht, wiewohl keineswegs leichtfertig, damit um?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="en-GB"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:AvantGarde, Century Gothic, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;Was folgte, liess mich wünschen, nie mehr was anderes als auf Assistenz angewiesen zu sein. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;Vier&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt; Franken für Lachs und Pastete und drei verschiedene Sorten Brötchen und Saft und Tee. Da kann sich die Migros mit ihrer Sommeraktion – sechsfünfzig für Kafi und Gipfeli und Gummfi – doch glatt verstecken! Wusste ich echt nicht. Wie billig alles auf einmal wird, wenn man am &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;Pilotprojäckt&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt; teilnimmt. Da hat das Rechenwunder wieder zugeschlagen. Der Welt entrückt werden &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;solche-wie-wir&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt; eben auch, indem wir weltentrückten Absurddefinitionen unterworfen werden. Frühstück vier Franken, Mittagessen neun, Abendessen sieben. Ein anachronistischer Geniestreich, das. Ja ja ich weiss, diese Zahlen betreffen nicht das Essen selbst, also das „Material“, sondern Zubereitung/Bereitstellung/Einschenken usw./Abräumen. – Ja und jetzt? Als ob das was ändern würde an der Aussage. Bei einem Nettstundenlohn von Fr. 24.- entsprechen 4.- einem Sechstel einer Stunde, also 10 Minuten. Soll mir einer vormachen, wie man in 10 Minuten Saft bereitstellt, Kaffee kocht, Müsli mischt, Brot und Butter und Pâté serviert, den verschütteten Kaffee aufwischt und neu serviert, ach! Und freilich: alles aufräumt und abwäscht. Hm. Aber was will ich Wahnsinnsanspruchsvolle denn, Instantkafi mit Röhrli und ein Gipfeli sind ja genug des Frühstücks für &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;eine-solche-wie-mich&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;, „gesundes Essen“ oder gar stilvolles Essen sind Luxüsser, Luxi, Luxen, ???, für so was kommt die IV doch nicht auf, wo sind wir denn (in einem der reichsten Länder der Erde)?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="en-GB"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:AvantGarde, Century Gothic, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;Die geneigte Leserin, der gebeugte Leser ha&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;t es freilich längst bemerkt: Das mit der Spithexe ist Unsinn. Obschon sehr wohl Hexen Magie treiben, war es doch in Wirklichkeit ein Assistent, der mich hier bezauberte. Anzauberte. Umzauberte. Und mir Tonnen unsäglicher Blicke, unsäglicher Fragen und unsäglicher Bemerkungen vom Hals zauberte. Hubert… Nee, keine Schulung in Aktivierung, aber gesunder Menschenverstand plus auch schon ein paar Mal Kaffee gekocht plus Beobachtung der Autorin dieses Textes plus Talent plus guter Geschmack plus feiner Stil lassen den schwarzen Tühürkehentrank zu Hause so wohl schmecken wie im Restaurant, wo nur die Assugrine aus dem Papierli raus und in die Tasse rein zu fummeln sind.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="en-GB"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:AvantGarde, Century Gothic, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;Synopsis: Kaffee kochen gehört zum Haushalt. Begleitung im Restaurant macht die Spithex nicht, also das muss unter Assistenz laufen. Reinfummeln der Assugrine in den Kaffee gehört zu den allgemeinen Lebensverrichtungen, das wiederum besorgt die Schpitex sehr wohl. Allgemeine Lebensverrichtung im Restaurant dann aber wieder nicht. – Weiss eigentlich Otto Normalverbraucher, was Kaffeetrinken für eine komplexe Angelegenheit ist? Noch schlimmer wird es in der Bäckerei gegenüber, wo ich mit meinen Assistenten öfter hingehe, dort ist nämlich Selbstbedienung. Also mein Assistent lässt den Kaffee raus, weil ich das selbst nicht kann, Allgemeine Lebensverrichtung, Spitex ja. Assugrin rein, eigentlich auch ALV, aber da auswärts, Assistenz. Löffel rein, Löffel raus, ausleeren, bitte lieber einen Papierbecher, alles von vorn, Spitex, Assistenz, und wenn ich mir schon die Haare raufe und bete, die Dinge mögen doch einfacher und weniger peinlich werden, tritt sicher eine der Damen von der Shpitex, die früher bei mir ein und aus gingen, an den Tisch und fragt, wie es mir denn geht?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="en-GB"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:AvantGarde, Century Gothic, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;Zurück auf die Reichenau, bzw. zurück von der Reichenau. Es regnet. Hubert knipst die Sonne dennoch an, denn er lächelt. Wir haben’s gut, fliegen aus, ich bin entspannter, nicht so zickig, kann mit Regenschutz auf Deck, bin allein, fotografiere im Nassen, Grauen. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;Kann&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt; sein.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="de-CH"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;***&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="en-GB"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:AvantGarde, Century Gothic, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;Eine vernünftige Fertigstellung dieses Textes wurde durch eine Tage dauernde Serie von Rückenkrämpfen verhindert. Jetzt fehlt mir die Geduld, die Ruhe, die Inspiration. Ich kann kaum noch sitzen, muss mich öfter hinlegen. Meine Eltern und freilich Hubert haben das Schlafzimmer umgestellt und neue Hilfsmittel montiert (Haushalt oder Allgemeine Lebensverrichtungen?)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;, auch gebastelt, gozzeidank hab ich solche Wesen um mich. Andere Leute haben Probleme, wenn ich ihren Namen auf die Schippe nehme oder mich nicht vor ihrer weissbekittelten Autorität bis in den Staub hinab verneige. Bon Dieu…&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="en-GB"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:AvantGarde, Century Gothic, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;Übrigens: &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;Wer es nicht gewusst hat, kann es sich nun ins Gedächtnis schreiben: Die Haltestelle Kreuzlingen Hafen ist &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;&lt;u&gt;nicht&lt;/u&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt; der Bahnhof Kreuzlingen. Ja, die zwei Lokalitäten liegen noch nicht einmal nahe beieinander. Wer dies erfährt, bei einsetzendem Regen und aussetzender Batterie und ansteigendem Gelände, vergisst es bestimmt nie mehr!&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/30361201-2856028800934359311?l=danielaisblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielaisblog.blogspot.com/feeds/2856028800934359311/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=30361201&amp;postID=2856028800934359311&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/30361201/posts/default/2856028800934359311'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/30361201/posts/default/2856028800934359311'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielaisblog.blogspot.com/2007/08/chliises-mrli.html' title='Chliises Määrli'/><author><name>Daniela's Blog</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06027259796402793319</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://www.zslschweiz.ch/Archiv/Bilder/daniela_jamaica_kl.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-30361201.post-7538037169319982077</id><published>2007-08-02T20:27:00.000+02:00</published><updated>2007-08-02T20:36:50.491+02:00</updated><title type='text'>What makes a personal assistant a good personal assistant?</title><content type='html'>&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;span style="font-family:Arial,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;a href="http://www.zslschweiz.ch/blogs/danmiela//070801%20019%20The%20good%20PA-1.doc"&gt;Folgender essay&lt;/a&gt; erscheint in der neuesten Ausgabe des Euro&lt;/span&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;-Ataxia Newsletter Online (&lt;a href="http://www.euro-ataxia.org/"&gt;http://www.euro-ataxia.org&lt;/a&gt;).&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/30361201-7538037169319982077?l=danielaisblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielaisblog.blogspot.com/feeds/7538037169319982077/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=30361201&amp;postID=7538037169319982077&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/30361201/posts/default/7538037169319982077'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/30361201/posts/default/7538037169319982077'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielaisblog.blogspot.com/2007/08/what-makes-personal-assistant-good.html' title='What makes a personal assistant a good personal assistant?'/><author><name>Daniela's Blog</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06027259796402793319</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://www.zslschweiz.ch/Archiv/Bilder/daniela_jamaica_kl.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-30361201.post-6442922219526738713</id><published>2007-06-06T15:57:00.000+02:00</published><updated>2007-06-06T15:58:31.437+02:00</updated><title type='text'>Dreamteams</title><content type='html'>&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:AvantGarde, Century Gothic, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;Es ist, denke ich, so, dass ein Mensch im Rahmen seiner Möglichkeiten, die sie oder er fast täglich zu erforschen und keinesfalls zu bescheiden (aber auch nicht über&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;bordend) zu bestimmen hat, Signale aussenden kann, welche dann, bei wirklicher Ernsthaftigkeit, wohlwollend aufgenommen und in &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;Möglichkeiten&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt; „zur Verfügung“ gestellt werden und bei aufmerksamem Hinfühlen von ihr oder ihm ausgeschöpft werden können.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="de-CH"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Solche Sätze kriege ich nur am frühen Morgen hin, wenn mein Hirn noch nicht von Dialogen oder Lektüren belastet ist.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="en-GB"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:AvantGarde, Century Gothic, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;Es war einmal, v&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;or vielen Jahren, dass ich jemanden erleben durfte, einen Menschen, einen Begleiter feinster Art, der mir irgend wie selbstverständlich „zugeteilt“ wurde, wenn ich Mitglied unseres Ausgehgrüppchens war. Wir betraten ein überfülltes Restaurant und er stellte sich in eigentümlich unauffälliger und entspannender Art zwischen mich und die Haltung &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;AAaaachtung!! Do chunnt eini vo dennä!! Platz doo, soffort!!&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;. Er legte lediglich schützend den Arm um mich, lächelte mir eine feine Ermunterung zu, stützte meinen unsicheren Gang – es war eine eigentliche Unters(t)ützung – liebevoll, aufmerksam, dezent, stilvoll. Daran denke ich so so so oft. Danach begann ich mich, innerlich jammernd und heulend, zu sehnen, seit ich in das Stadium des bescheuerten Stühlerückens und der schwingenden Behindertenkeule eingetreten war. Das wünschte ich mir. Träumte davon. Wieder dieses Gefühl von Ruhe. Von Akzeptanz ohne jedes „trotz“. Mensch und nicht bunter Hund sein. Achtung ohne „obwohl“. Wertschätzung ohne „dabei“.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="en-GB"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:AvantGarde, Century Gothic, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;So stellte&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt; ich kürzlich ein Inserat folgenden Wortlautes ins www:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="en-GB"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;„&lt;span style="font-family:AvantGarde, Century Gothic, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;Stundenjob: Suche ab sofort persönlichen Assistenten ... Montags von … bis … und/oder ab und zu abends zum Ausgehen. Sehr flexible Sache. Bin 43, Frau, lic. phil., mit Kater, glaub eine eher untypische Vertreterin von allem. Benütze einen Rollstuhl. Aufgaben: Pflege, tägliche Dinge wie Anziehen, Haushalt, dies und das und manchmal Begleitung nach (n)irgendwo und zurück. Genaueres (auch Lohn…) nach Absprache bzw. Abschreibe. NUR homosexueller Student möglichst Fakultät I (!) oder homosexueller Intellektueller oder Kulturfreak mit viel Gefühl und sonnigem Wesen! Bewerbungen an &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;…&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt; – Freumi.“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="de-CH"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;***&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="en-GB"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:AvantGarde, Century Gothic, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;Artikel 8 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft: &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;1/ Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich; 2/ Niemand darf diskriminiert werden, namentlich nicht wegen der Herkunft, der Rasse, des Geschlechts, des Alters, der Sprache, der sozialen Stellung, der Lebensform, der religiösen, weltanschaulichen oder politischen Überzeugung, oder wegen einer körperlichen, geistigen oder psychischen Behinderung.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="en-GB"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:AvantGarde, Century Gothic, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;Ganz abgesehen vom Modus der reichlich naiven Weltfremdheit (gleichermassen verteilt über Souverän und das Völkchen der Politiker) ist dieses Abschnittli schon mal &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;per se ein Exempel für Diskriminierung: Die Homosexuellen sind nicht erwähnt. Der Text als Mise-en-abîme (so wie die Theateraufführung der Schauspieler im (Bühnen-) Stück &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;Hamlet&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;): Der Text, der gegen Diskriminierung vorgeht, ist gleich selbst ein Stückli weit diskriminierend, &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;gälledsi&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;. Was die Menschen mit Behinderung angeht, so ist Abschnitt 4 dieses Artikels echt ein Brüller: &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;Das Gesetz sieht Massnahmen zur Beseitigung der Benachteiligungen von Behinderten vor.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="en-GB"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:AvantGarde, Century Gothic, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;Ich befinde mich wieder in diesem moralischen Wald, aus dem mir trotz Hilferuf keiner raus hilft. Vielleicht ist auch nur das -ali- zu viel und der Wald ist lediglich morsch. Es fehlt der zweite Satz: &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;Aber es kümmert sich nicht um die Einhaltung von Vorgaben und wenn Behinderte im Hiltl nicht ans Buffet rollen können, ist ihm das piepe.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="en-GB"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:AvantGarde, Century Gothic, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;Um das mit dem verwirrenden Modus zu verdeutlichen, nehm ich was ganz Einfaches. Artikel 7 der Bundesverfassung: &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;Die Würde des Menschen ist zu achten und zu schützen.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt; – Dass die Würde des Menschen nicht geachtet wird, wissen wir nicht erst seit gestern, als wieder mal ein Wohnhaus mit Asylbewerbern beschossen wurde bzw. direkt auf diese angelegt wurde. Freilich muss man auch hier zwischen Souverän und Politikervölkchen unterscheiden, wobei, was sehr relevant ist, auch innerhalb dieser beiden Gruppen ja längst nicht alles einig eitel wonnig ist. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;Die Würde des Menschen sollte geachtet werden, das schreiben wir philosophisch untadelig auf ein Papier, Druckerschwärze auf weissem Grund, Pixels in Screens, das legen wir Menschen vor, die nicht lesen können und später mit dem Sturmgewehr auf Menschen dunkler Hautfarbe ballern, aber sie schreiben „JA“ auf ein Stück Papier, Kugelschreiberbläue auf grauem Fötzeli, ausgelagerte Geisteshaltung soll das sein, ja, ja, so blauäugig sind wir. &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;Es könnte auch heissen &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;Die Würde des Menschen wird von so manchen hirn- und herzlosen Idioten nie geachtet werden, wir wissen das und schreiben es trotzdem, als ob es eine Tatsache wäre, „Die Würde des Menschen ist zu achten und zu schützen“, frommer Wunsch, aber vielleicht wird’s ja mal was, viele Leute geben sich ja Mühe, aber, ach, Mühe allein genügt eben nicht.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt; Und so weiter.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="en-GB"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:AvantGarde, Century Gothic, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;Habe ich &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;nun aber mit meinem Inserat gegen das Antirassismusgesetz verstossen? Immerhin habe ich Menschen wegen ihrer sexuellen Ausrichtung öffentlich glatt bevorzugt. In Ausschliesslichkeit. Also habe ich alle andern diskriminiert. Quasi in Opposition zu Anti. Dass Minus mal Minus Plus gibt, weiss ich ja schon noch, aber Anti mal Diskriminierung mal Bevorzugung einer im Gesetzestext gar nicht erwähnten Eigenschaft? Immerhin fühle ich mich im Plus:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="en-GB"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:AvantGarde, Century Gothic, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;Die erste Rückmeldung, die ich&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt; auf mein Inserat hin bekam, war mit so vielen Ausrufezeichen und Smileys gepflastert, das war allein schon den nicht unteuren Einsatz wert: Es war keine Bewerbung, doch ein schlicht umwerfender Ausdruck von Begeisterung, von reiner Freude über ein so direktes Ansprechen einer sonst eher ins Abseits gedrängten Gruppe von Menschen, die nichts als anders sind als der Mainstream. Freilich gay. Wundervoll… Die 5th Avenue fiel mir gleich ein, die flippige Endjuniparade, die Zuversicht und Selbstbehauptung, die ungeschminkt von verrücktest geschmückten Zauberfiguren in Form farbiger Ketten unter applaudierende und rhythmisierte Zuschauer geworfen werden. – Ach, und dann war da noch der Wunsch, ich möge meinen Assistenten finden.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="en-GB"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:AvantGarde, Century Gothic, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;Hab ich dann auch. Ihn gefunden.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="en-GB"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:AvantGarde, Century Gothic, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;Einen Schatz, den ich &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;nun mit niemandem auch nur eine Sekunde lang teilen werde. Voll egoistisch. Hubert, nicht Herbert. Ohne jegliches „aber“. Bis es wieder vorbei ist. Studenten bleiben nicht ewig. Seufz.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="en-GB"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:AvantGarde, Century Gothic, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;Soll mich aber jetzt&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt; bitte keiner an meinen &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;weltanschaulichen Überzeugungen &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;aufhängen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/30361201-6442922219526738713?l=danielaisblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielaisblog.blogspot.com/feeds/6442922219526738713/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=30361201&amp;postID=6442922219526738713&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/30361201/posts/default/6442922219526738713'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/30361201/posts/default/6442922219526738713'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielaisblog.blogspot.com/2007/06/dreamteams.html' title='Dreamteams'/><author><name>Daniela's Blog</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06027259796402793319</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://www.zslschweiz.ch/Archiv/Bilder/daniela_jamaica_kl.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-30361201.post-8956697243503403215</id><published>2007-05-21T19:15:00.000+02:00</published><updated>2007-05-21T19:16:07.949+02:00</updated><title type='text'>Heute ganz unpolitisch</title><content type='html'>&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:AvantGarde, Century Gothic, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;Gestern erzählte der alternde tolle Hecht dem beinamputierten Mädchen die Geschichte von dem Indianerjungen, der kopfüber in einen See &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;gesprungen war und auf dem Grund aufgeschlagen und deswegen dann querschnittgelähmt. Und seither irgendwie nicht mehr da. In einer andern Welt. In seinem Körper sei nur noch Aggression gewesen. Er selbst war fort. Das beinamputierte Mädchen, das später an der Seite eines jüngeren Schönlings durchaus doppelbebeint Karriere machen würde, meinte, sie kenne diese Welt. Der herbe Blonde: Sie solle nicht aufgeben und da bleiben. – Cut! – Filmromanze. – Hollywood.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="en-GB"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:AvantGarde, Century Gothic, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;Das Café gegenüber ist meine ganz persönliche Schlangengrube. Es ist, um es auf den Punkt zu bringen, die institutionalisierte Materialisierung der Heuchelei. Allegorie der Verlogenheit. Brennpunkt &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;der interpersonellen Unmöglichkeit. Und in all diesen Eigenschaften Epitom der Hilflosigkeit. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="en-GB"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:AvantGarde, Century Gothic, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;Nicht, dass nicht zahllose andere Cafés einen ebenso repräsentativen Schnitt durch die Bevölkerung gäben. Ebenso wie Restaurants, Hotels, Kinos – eben Orte, die für die Öffentlichkeit bestimmt sind und wo sich diese Öffentlichkeit ihr Stelldichein gibt. Und: Nicht, dass ich in diesem Café schon viele nette und liebe Bekanntschaften gemacht und durchaus köstliche Vanilleberliner gegessen hätte.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="de-CH"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Doch dies:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="en-GB"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:AvantGarde, Century Gothic, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;Stühlerücken: Sobald ich in die Nähe des durchtischten Raumes gerate, sehe ich Hände. Es sind die tastenden Hände sitzender Gestalten, die tastend die Sitzfläche des Stuhles, auf dem sie bis anhin so entspannt, vertieft in fröhliche Konversation oder rahmige Konsumation, sassen. Sie finden und fassen dann mit einem winzigen Ruck, unterstützt von einer koordiniert stemmenden Bewegung der Beine, in abruptem Alarm, in unvermittelter Stummheit, einen Zentimeter weit ihren Sitz. Richtung Tisch. – Sie haben jetzt Platz gemacht. Ja jaaa! Platz für &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;Dfrau-im-Rollschtuel&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;. Dabei ist nicht wesentlich, dass hinter dem Stuhl ja eh ein Meter Platz war („ich“ bin 59cm breit). Dreiunddreissigmal wär ich da durchgekommen. Sie haben Rücksicht demonstriert, die Leute. Haben auch alle gesehen, wie aufmerksam und rücksichtsvoll sie sind? – Keeeeeiine Frage, wie unangenehm mir dieses vollkommen unsinnige Gebaren ist.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="de-CH"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;***&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="en-GB"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:AvantGarde, Century Gothic, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;Manchmal werde ich gefragt, wie ich denn behandelt werden will. Vielleicht werde ich in Zukunft sagen, dass erst bei kleiner 65cm stuhlgerückt/hilfegefuchtelt/aus dem Weg gesprungen/Kinder beiseite genommen/Hunde beiseite genommen/&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;sölli&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt; oder &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;mueni&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt; oder &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;muemer&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;-gefragt werden soll. Das ist doch recht präzise, nicht? Jetzt haben alle eine konkrete Angabe in einer gängigen Masseinheit. Bitteschön. Dankeschön.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="en-GB"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:AvantGarde, Century Gothic, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;Also in dieses Café geh ich immer wieder, weil ich einfach dahinter kommen will. Was ist es? Was lässt die Bedienung diese beknackte Hammahammabewegung machen, wenn sie mich fragt, ob das Thunfischsandwich mitnehmen will oder gleich hier essen?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt; Hier essen? Hammahamma? – Was ist es, das meine Tischnachbarin totalverstummen lässt, wenn ich sage, dass ich eigentlich lieber nicht mit ihr über meinen Körper reden möchte? Als ob es kein anderes Thema gäbe, worüber man mit mir sprechen könnte.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="en-GB"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:AvantGarde, Century Gothic, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;Ich solle versuchen, die Funktionalität zu beurteilen, nicht die Moral, schlug d&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;ie blonde Venus heute vor, die ich mir durch mein eigenes Inserat in die Wohnung geschneit habe. Die gute Frau an der Theke könne es wohl nicht anders. Und so schneie ich mir also die benötigte Erklärung ins Haus: Die gute Frau &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;kann &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;eben nicht anders. Mein Moralmassstab war der falsche, als ich ihr zujapste, sie solle diese unmögliche Geste unterlassen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="de-CH"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;***&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="de-CH"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Was das alles mit Assistenz zu tun hat?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="en-GB"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:AvantGarde, Century Gothic, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;Meine Assistenten können meine Seele vor dem Stress retten, sich dauernd in diese andere Welt zu flüchten, wo sich der Indianerjunge hin verkrochen hat, wo sich das beinamputierte Mädchen auch schon öfter versteckt hat. Wo auch ich mich hin beame, wenn Stühle bescheuert in der Gegend rumgerückt werden, wenn Gesellschaften verstummen, sobald ich in den Raum rolle, wenn ich auf Treppenraupen der SBB in die Unterführung hinuntergekracht werde und der ganze Bahnhof starrt. Es ist eine anspruchsvolle Aufgabe, die ich nicht jeder Assistentin oder jedem Assistenten zumuten kann.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="de-CH"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left" lang="en-GB"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:AvantGarde, Century Gothic, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;Es ist einerseits nicht die Aufgabe der Assistenten, &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;sottige-wie-mich&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt; zu beschützen, abzuschirmen oder vor Unzulänglichkeiten zu bewahren – hierzulande haben wir eh schon genug gegen Zerfürsorglichkeit und Ultravollversorgung anzugehen. Auch sind meine Assistenten voll platt und absolut sprachlos, wenn ich ihnen von den Händen erzähle, die mir unvermittelt von hinten an die Schulter fassen (&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;&lt;i&gt;„goht’s?“&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:TimesNewRomanPS, serif;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;) oder meinen Rollstuhl ganz ungebeten in der Gegend rumschieben wollen (es ist ein Elektro, was man aber nicht auf den ersten Blick sieht und die Räder sind blockiert und die Leute schieben und rütteln ganz umsonst, hehehe!). Auch haben nicht alle Assistenten das Feingefühl, kritische Situationen im Ansatz schon zu erkennen und die notwenigen Kompetenzen, dumme Ungeheuerlichkeiten abzuwehren. Ausser Herbert ist kein Assistent solcher (Schutz-) Engel mit Managerfunktion. Denn: Managerin bin ja eigentlich ich. Und da kommt das Andererseits ins Spiel: Andererseits kann ich manche (allerdings wohl die wenigsten) Assistentinnen und Assistenten damit beauftragen, mir die ständigen Fuchteleien der Menschen vom Leib zu halten. Vom Leib und von der Seele, die ich so vom ständigen Abzischen in die „andere Welt“ und vor frühzeitiger Entkräftung bewahren kann.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/30361201-8956697243503403215?l=danielaisblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielaisblog.blogspot.com/feeds/8956697243503403215/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=30361201&amp;postID=8956697243503403215&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/30361201/posts/default/8956697243503403215'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/30361201/posts/default/8956697243503403215'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielaisblog.blogspot.com/2007/05/heute-ganz-unpolitisch.html' title='Heute ganz unpolitisch'/><author><name>Daniela's Blog</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06027259796402793319</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://www.zslschweiz.ch/Archiv/Bilder/daniela_jamaica_kl.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-30361201.post-4846610771291277758</id><published>2007-05-04T19:04:00.000+02:00</published><updated>2007-05-04T19:05:24.371+02:00</updated><title type='text'>Übersetzungen</title><content type='html'>&lt;a href="mailto:Info@zslschwiz.ch"&gt;  &lt;/a&gt;    &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;In so einem kurzen Text wie dem folgenden kann dieses Thema weiss der Himmel nicht abschiessend behandelt werden. Aus meiner (in schreiender Trauer bemerkt) schon Jahre zurückliegender Studienzeit tauchen Satzfetzen wie „wie viel soll man [über den Originaltext] wissen“ oder „Übersetzung ist Wieder-Dichtung oder Wiederhol-Dichtung oder Neudichtung“ auf.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Bekannt ist auch das Phänomen derjenigen Übersetzung, wo es nicht um zwei in hinlänglichem Wissen unterschiedliche Sprachen geht, wie etwa Deutsch und Japanisch oder Englisch und Französisch. Wir alle wissen um den Unterschied des umgangssprachlichen oder alltäglichen Deutsch einerseits und des Arbeitgeberdeutsch andererseits. So bedeutet eine Aussage wie „Frau Soundso erledigte ihre Arbeiten zu meiner Zufriedenheit“ in einem Abschlusszeugnis von mir als Assistenznehmerin und Arbeitgeberin soviel wie „Madame Blabla hat nur grad Dienst nach Vorschrift geleistet und das noch nicht mal mit Note 4 und ich bin froh, dass sie von meiner Bildfläche verschwunden ist“. Wohingegen „sie erledigt die Arbeiten zu meiner grossen Zufriedenheit“ in der Tat beinah wörtlich zu nehmen ist.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Ebenfalls bekannt ist der gesellschaftliche Kurzschluss, der unter der Bezeichnung der &lt;i style=""&gt;Political Correctness&lt;/i&gt; zu unverdaulichem Goldüberzug kam.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Dicke Menschen sind nicht dick, sondern &lt;i style=""&gt;horizontal herausgefordert&lt;/i&gt;, so wie kleine Menschen nicht klein(wüchsig) sind, sondern &lt;i style=""&gt;vertikal herausgefordert&lt;/i&gt; (bis heute ist keine Antwort bekannt, wie magersüchtige Menschen oder solche von ungewöhnlich grosser Körpergrösse zu bezeichnen sind, ganz zu schweigen von jenen, die im horizontalen Gewerbe täglich tatsächliche Herausforderungen zu meistern haben).&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;i style=""&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;„Nach der Durchführung der Rechnungskontrolle wird die IV-Stelle keine Rückmeldungen vornehmen. Ausser es entstehen Fragen oder aufgrund der Reservenbildung müssen Betragsanpassungen vorgenommen werden.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Teilnehmende am Pilotprojäckt Assistenzbudget kennen diesen Passus. Am Ende des Briefes mit der Aufforderung zum Einreichen von Lohnabrechnungen, SVA-Belegen und weiteren Quittungen zwecks einer (ersten) Rechnungskontrolle wird er einem in aller grammatischen Fehlerhaftigkeit mit voller Uneleganz ins Gesicht geschwartet.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Ich liebe Aussagen, bei denen sich die Sprecherin oder der Sprecher nicht das Geringste gedacht hat. Denn genau diese Sätze sind es, die eine zutiefst empfundene Haltung ausdrücken, eine, die derart eingeboren ist, dass sie das eigentliche Bewusstsein überhaupt nicht erreicht.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Um wieder jeglichen Angriffen und Drohungen auszuweichen, lassen Sie mich anführen, dass wir den Bereich der Übersetzungen verlassen und in ein neues, allerdings angrenzendes, Feld vordringen, nämlich das der&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;u&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Interpretationen&lt;/span&gt;&lt;/u&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;i style=""&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;„…wird die IV-Stelle keine Rückmeldungen vornehmen.“&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt; – Die gesamte zeitraubende, Energie raubende und zeitlich höchst aufwändige Rechnerei von uns Teilnehmenden am Pilotprojäckt verläuft also ohne Echo. Was wir Teilnehmende am Pilotprojäckt rechnen, ist letztlich schnurzwurscht. Was wir als Reserve errechnen, können wir uns in die Haare streichen, denn wichtig und richtig ist doch nur, was die IV-Stelle ihrerseits berechnet. Dass die IV-Stelle Fehler machen könnte, ist mit gänzlichster Vollständigkeit auszuschliessen, denn nur ein Vergleich (freilich mit der Rechnerei von Teilnehmenden selbst) könnte Fehler an den Tag bringen. Ja aber oh mei!! Welch eine Vorstellung, dass Menschen mit Behinderung der IV-Stelle ihre eigenen Rechenfehler aufzeigen könnte. &lt;i style=""&gt;Könnte!&lt;/i&gt; Wär ja furchtbar. Unerträglich!! Ja also dann schon lieber „&lt;i style=""&gt;keine Rückmeldung“&lt;/i&gt;.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;i style=""&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Dass ein solcher Vergleich mit der individuellen Bilanz einer und eines jeden Teilnehmenden zu aufwändig sei…&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt; klingt es in meinen Ohren, ohne dass ich dieses Argument je ausgesprochen gehört hätte… &lt;i style=""&gt;Seufz!!!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;i style=""&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Jetzt allerdings beginne ich mich allen Ernstes zu fragen - - wozu wir Teilnehmende am Pilotprojäckt denn &lt;b style=""&gt;&lt;i style=""&gt;überhaupt&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; rechnen??? Wozu wir uns den Kopf zerbrechen, wie hoch wir die Rücklage für die AHV-Beiträge unserer Assistenten veranschlagen sollen – Handgelenk mal Pi sollte doch genügen? Die IV-Stelle rechnet doch richtig und genau. Und die Monatsabrechnung? Wozu denn?? Ein vorgedruckter, kopierter (und vernünftig adressierter – dies nur als Anregung…) Zettel würde doch reichen, &lt;i style=""&gt;„Bitte Budget wieder auszahlen! Danke!“ – &lt;/i&gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;Nein ehrlich, &lt;b style=""&gt;&lt;i style=""&gt;wozu&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; müssen wir eine Reserve berechnen und ein ganzes Formular rappengetreu ausfüllen?&lt;i style=""&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;***&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Diesen Text schrieb ich vor drei Wochen. Er ist unvollendet, doch die Aussage dürfte deutlich genug sein. Wir können uns winden und behaupten, wie wir wollen – es hat doch keinen Sinn. Wirklich ernstgenommen, wirklich als mündig angesehen werden wir nicht. Es hat solange keinen Sinn, bis nicht die Versorgermentalität aus den Köpfen der &lt;i style=""&gt;fit-for-work-people&lt;/i&gt; raus ist und das Bewusstsein eines schlichten &lt;i style=""&gt;Andersseins&lt;/i&gt; von solchen-wie-mir nicht drin. Was die &lt;i style=""&gt;fit-for-work-people&lt;/i&gt; freilich nicht daran hindert, mich in die Schranken zu weisen, weil ich ihre Namen aufs Korn nehme (sorry, aber diese kleine Retourkutsche müssen Sie mir schon gönnen…) – schliesslich geben sie mir doch ein Budget, was mich privilegiert – ja aber dann soll ich bitteschön den Schnabel halten. Man beisst nicht die Hand, die einen füttert. – Stimmt ja auch. Oder…? Darf ich denn wirklich nichts sagen, wenn der Apfel, den man mir in brustklopfender Grosszügigkeit gibt, ein paar faulige Stellen hat…? – Kann mir irgendwer aus diesem ethischen Labyrinth von Sollen/Können/Dürfen/Wollen heraushelfen??&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/30361201-4846610771291277758?l=danielaisblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielaisblog.blogspot.com/feeds/4846610771291277758/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=30361201&amp;postID=4846610771291277758&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/30361201/posts/default/4846610771291277758'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/30361201/posts/default/4846610771291277758'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielaisblog.blogspot.com/2007/05/bersetzungen.html' title='Übersetzungen'/><author><name>Daniela's Blog</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06027259796402793319</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://www.zslschweiz.ch/Archiv/Bilder/daniela_jamaica_kl.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-30361201.post-1945146137846893681</id><published>2007-02-18T23:54:00.000+01:00</published><updated>2007-02-18T23:56:14.689+01:00</updated><title type='text'>Definitionen</title><content type='html'>&lt;u&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/u&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Ein Freudenhaus ist ein Haus, das der Mehrung von Freuden dient. Ein Krankenhaus ist ein Haus, das der Mehrung von Kranken dient.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;    &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Nein stopp, das kann ja nicht stimmen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Ein Freudenhaus ist ein Haus, das der Produktion von Freuden dient. Ein Krankenhaus ist ein Haus, das der Produktion von Kranken dient.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Also das wird ja immer schlimmer -&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Ein Krankenhaus ist ein Haus, das der Abschaffung von Krankheiten dient. Ein Freudenhaus ist ein Haus, das der Abschaffung der Freuden dient.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Grmblzfix…! Eins ist jedenfalls klar: Ins Freudenhaus kommen wenig Kranke, und ins Krankenhaus kommt selten Freude…&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Um Mitternacht landete ich auf dem Notfall, was halt Sottigen-wie-mir ab und zu passiert. Selbst Assistenten sind in gewissen Situationen machtlos, aber sie rufen Hilfe. Auch versprach Anne, sich um den verstörten Kafka zu kümmern… Als um halb fünf, trotz aller Erleuchtung auf der Notfallstation, noch keine Diagnose feststand, wurde ich auf die Bettenstation verlegt, wo mir dann noch zwei Stunden zum schnellen Intensivschlafen gewährt wurden. Im Laufe des Vormittags, so wurde ich informiert, würde man mich in die Röhre schieben und ein knuspriges Semmeli aus mir backen. Dann könne ich nach Hause.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Liebe Angestellte des Bundesamtes für Ausgewogenheit, Rationalisierung und Fernunft (BAARF!!): Für zwei (deux/due/two/dos/dva) Minuten Röhre war ich zwölf (douze/dodici/twelve/äh/dvanest) STUNDEN im Spital. Hab Frühstück, Mittag- und Abendessen verspeist und musste mich mit Händen und Füssen gegen die Annahme der Pflegenden, eine weitere Nacht hier zu verbringen, stemmen, eine Anstrengung, die mich noch jetzt, Tage danach, schier litzt. Komma, Komma, Koma? Dies nur als Zwischenbemerkung zum Thema Kostenexplosion im Gesundheitswesen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Am Morgen, so um acht, rollte ein Wagen mit einem auf Hüfthöhe montierten Tablar ins Zimmer, drauf ein Laptop und dahinter eine konzentrierte Dame in Weiss. Nach ein paar Doppelklicken wusste sie, wie ich heisse und was mir fehlt bzw. was ich hab.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Hm.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Von Ernährungstechniken der Postmoderne haben sie keinen, keeeeeeiinen!! Schimmer! Paniertes Schweinsschnitzel! Ein Epitom eidgenössischer Essensunkultur: Birchermüesli und Kaffee am Abend! Wie war das mit der Definition von ‚Krankenhaus’…?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Also um es deutlich zu machen und denjenigen den Wind aus den Segeln zu nehmen, die mich als zynische Unke wegräumen wollen: Für die intravenösen Schmerzmittel auf dem Notfall bin ich unendlich dankbar. Die durchwegs absolut freundliche Erscheinung von Arzt- und Pflegepersonal und jegliches (jegliches!) Fehlen rechthaberischer Besserwisserei haben mich tief beeindruckt. Auch haben diese Menschen mir zugehört!!! und nicht ziellos herumgehudelt (was noch vielerorts als ‚helfen’ gilt). Dass keine Diagnose gestellt werden konnte, kein Grund für meine Krämpfe und erst der nette Herr auf dem Notfall wusste, was eine Ataxie ist, sei nur leise dahingeunkt…&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Kran-ken-haus, &lt;i style=""&gt;das;&lt;/i&gt; ein Gebäude, in dem Kranke liegen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Freu-den-haus, &lt;i style=""&gt;das&lt;/i&gt;; ein Haus, in dem Prostitution betrieben wird.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;- - Ich betreibe mich jetzt ins Bett - - Alles klar?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/30361201-1945146137846893681?l=danielaisblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielaisblog.blogspot.com/feeds/1945146137846893681/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=30361201&amp;postID=1945146137846893681&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/30361201/posts/default/1945146137846893681'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/30361201/posts/default/1945146137846893681'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielaisblog.blogspot.com/2007/02/definitionen.html' title='Definitionen'/><author><name>Daniela's Blog</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06027259796402793319</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://www.zslschweiz.ch/Archiv/Bilder/daniela_jamaica_kl.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-30361201.post-8295602722531307586</id><published>2007-02-11T22:22:00.000+01:00</published><updated>2007-02-02T10:27:09.200+01:00</updated><title type='text'>Unterbruch</title><content type='html'>&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Das war jetzt eine entschieden zu lange Pause seit meinem letzten Blogeintrag. Gozzeidank setzt mir hier keiner eine Frist von zehn oder zwanzig oder 31 Tagen netto oder pestert mich mit Anrufen, wo denn mein Fragebogen sei (den abzuschicken ich am letzten Tag der Frist die Stirn hatte, und dann erst noch mit B-Post). Ein Ereignis, das sich etwa so abspielte:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;    &lt;p class="Text1" style="margin-left: 31.5pt; text-align: left; text-indent: -31.5pt;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Anruferin (eine junge Frauenstimme): &lt;i style=""&gt;Jo grüezi, ich lüütenaa im Uuftrag vo de…&lt;/i&gt; [hier hörte ich bereits nicht mehr hin und konstruierte schon die passende Antwort dahingehend, dass man mich nicht auch noch auf dem Handy mit Werbe- und Umfrageanrufen belästigen soll]&lt;i style=""&gt; … … &lt;b style=""&gt;Pilotprojäckt&lt;/b&gt;… … öb Si de Froogebogä nöd bis am … iischicke chönnted.&lt;/i&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p class="Text1" style="margin-left: 31.5pt; text-align: left; text-indent: -31.5pt;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Ich:&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;Ja den habe ich vorgestern abgeschickt.&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;i style=""&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="Text1" style="margin-left: 31.5pt; text-align: left; text-indent: -31.5pt;" align="left"&gt;&lt;i style=""&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Lange Pause&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="Text1" style="margin-left: 31.5pt; text-align: left; text-indent: -31.5pt;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;A:&lt;span style=""&gt;     &lt;/span&gt;&lt;i style=""&gt;Ich lüütenaa im Uuftrag vo de…&lt;/i&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="Text1" style="margin-left: 31.5pt; text-align: left; text-indent: -31.5pt;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Ich:&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;Ja ich hab Sie schon verstanden, vor zwei Tagen habe ich das schon gemacht!&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="margin-left: 31.5pt; text-align: left; text-indent: -31.5pt;" align="left"&gt;&lt;i style=""&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Wieder Pause, aber nicht mehr so lang&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="Text1" style="margin-left: 31.5pt; text-align: left; text-indent: -31.5pt;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;A:&lt;span style=""&gt;     &lt;/span&gt;&lt;i style=""&gt;Ich lüütenaa im Uuftrag vo de…&lt;/i&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="margin-left: 31.5pt; text-align: left; text-indent: -31.5pt;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Ich:&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;Haaaaaalloo! &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="EN-GB"&gt;Haaaaaaalloo!! &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Stopp stopp stopp stopp!! – Ich – hab – den – Fragebogen – vorgestern – abgeschickt – …&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="Text1" style="margin-left: 31.5pt; text-align: left; text-indent: -31.5pt;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;A:&lt;span style=""&gt;     &lt;/span&gt;&lt;i style=""&gt;Ah dänn isch jo guet…&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;i style=""&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="margin-left: 31.5pt; text-align: left; text-indent: -31.5pt;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;[Höfliche, erleichterte, freundliche Abschiedsfloskeln]&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Dass man mich nicht gut versteht und schon überhaupt nicht gut versteht, wenn man mich noch nie gesehen hat, weiss ich ja, versteh ich ja. Dass ich mich nicht des &lt;i style=""&gt;Schwiizerdüütschen&lt;/i&gt; bediene, erleichtert diesen Umstand auch nicht grad. Dass ich es sagen soll, wenn ich etwas brauche, hab ich schon myriadenfach gehört und weiss es ebenfalls (wenngleich nicht deswegen). Dass das aber nur für mich zu gelten habe, versteh ich wirklich nicht. Echt nicht. Weshalb ist es so unermesslich schwierig, mir zu sagen „Entschuldigung, ich hab Sie nicht verstanden, können Sie das bitte noch einmal sagen?“. Nein, der Spiess wird umgedreht, denn es wird davon ausgegangen, dass ich Doofie nichts verstanden habe. Sogar hier im &lt;i style=""&gt;Pilotprojäckt&lt;/i&gt;. Dass Höflichkeit und Freundlichkeit den Ton angaben, tut in diesem Zusammenhang nichts zur Sache. – Ach, ich werd wieder zynisch. Eine kürzlich verlorene Freundin würde sagen, ich klinge so verbittert. Sie weiss nicht, wie es sich anfühlt, solchem Unverstand (Unverständnis?), ja schierer Umdrehung, der Sachverhalte wieder und wieder zu begegnen. Wieder und wieder und wieder und wieder und wieder und wieder und wieder und wieder und wieder und wieder und wieder und wieder und wieder und wieder und wieder und wieder und wieder und wieder und wieder und wieder und wieder und wieder und wieder und wieder und wieder und wieder und wieder und wieder. Wie nicht anders zu erwarten: Das ermüdet. Was nicht das Selbe ist wie: Es verbittert mich. Ach, es ödet nur an. Langweilt. Ist zum Hörer Aufhängen.&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Doch ich drifte ab. Zu meiner langen Pause:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Irgendwann Anfangs Dezember klemmte ich mich hinter Annes Festanstellungsvertrag. BVG. Krankentaggeld. E-Mail, Anfrage, Formulare, Unterschriften, knapp 348'764 ungefähr. Paritätskommission (1 Arbeitgebervertreterin: ich – 1 Arbeitnehmervertreterin: Anne). Police, Rückfrage, Korrektur: nächstes Formular. Usw. Reprint.&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Dann Weihnachten. Mit Geschenken und allem. Das will ja auch organisiert sein... Längst sind sie vorbei, die Zeiten der Unbeschwertheit beim Frohen Fest…&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Dann schlich ich mich an die vom &lt;i style=""&gt;Pilotprojäckt&lt;/i&gt; vorgeschlagene Lohnabrechnung an und wägte ab: Was gibt mehr zu tun, die eigene, vor einem Jahr von Händsche gelismete Lohnabrechnung zu ändern oder alle Arbeitsverträge neu zu schreiben? So rechne, rechne und rechne ich und schreibe um: Saras Arbeitsvertrag, Corinnes Arbeitsvertrag, Matteos Arbeitsvertrag, Filomenas Arbeitsvertrag und gestalte die Lohnabrechnung für alle. Für alle berechne ich die Lohnnebenkosten. Korrigiere sie. Korrigiere sie wieder. Und noch einmal… Ich sitze und rechne und veranschlage.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Und dann Prosit Neujahr!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;          &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;&lt;span style=""&gt;                                     &lt;/span&gt;***&lt;o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/o:p&gt;Hinter den Papierhaufen raschelte geheimnisvoll die Jahreslohnabrechnung. Es stritten sich zischelnd die Lohnausweise mit den Arbeitsrapporten. Lustig flitzte die Kopie einer Beitragsverzichtserklärung um die Ecke und landete frech auf dem Januarfragebogen des Projäckts, den wir, worauf wir nie, auf gar keinen Fall, ja nicht in Hundert Jahren! von alleine gekommen wären, in &lt;i style=""&gt;mehreren&lt;/i&gt; Arbeitsgängen ausfüllen würden. Zwischen diesen Arbeitsgängen marschierten die tapferen Unterschriftenbögen fürs Referendum gegen die 5. IVG-Revision auf, warfen sich mutig, paradox, in die Schlacht um die Revision der Ergänzungsleistungen, über deren Glanz zögerlich, doch unausweichlich, die Morgenröte der Steuererklärung aufzog.&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;&lt;span style=""&gt;                                     &lt;/span&gt;***&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Das lustige Zigeunerleben nimmt sich traurig aus im Vergleich zum Jahreswechselleben eines Arbeitgebers! Ausserdem wirft diese Geschichte auf wundervolle Art und Weise einen Blick auf Verständnis bzw. Missverständnis des Begriffs &lt;i style=""&gt;Behinderung&lt;/i&gt;: Behinderung ist nicht das, was unsereins an Beinen, Armen, Augen oder weissnichtwo fehlt, sondern das, was einem – egal, wie man nun ausschaut – unnötigerweise zwischen „die Beine“ geknüppelt wird. Wie etwa eine unsäglich verkomplizierende Bürokratie.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/30361201-8295602722531307586?l=danielaisblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielaisblog.blogspot.com/feeds/8295602722531307586/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=30361201&amp;postID=8295602722531307586&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/30361201/posts/default/8295602722531307586'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/30361201/posts/default/8295602722531307586'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielaisblog.blogspot.com/2007/02/unterbruch.html' title='Unterbruch'/><author><name>Daniela's Blog</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06027259796402793319</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://www.zslschweiz.ch/Archiv/Bilder/daniela_jamaica_kl.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-30361201.post-116461746557910174</id><published>2006-11-27T09:49:00.000+01:00</published><updated>2006-11-27T17:21:49.973+01:00</updated><title type='text'>Schon wieder Tilt</title><content type='html'>&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-family:TimesNewRomanPS;"  lang="DE-CH"&gt;Kurze, überhaupt nicht lustige Notiz: Vor einer Woche trennte ich mich von Carina. Von Kündigung soll nicht die Rede sein, obschon es freilich darauf hinauslief. Wenn das Arbeitsverhältnis weitergegangen wäre bis, wie ich es anbot, Januar oder Februar (denn jetzt kommen die Feuertage und es ist nicht unbedingt Jobsuchezeit) und es hätte sich nicht radikal gebessert, dann, freilich, hätten wir noch ein Kündigungsgespräch gehabt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;    &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-family:TimesNewRomanPS;"  lang="DE-CH"&gt;Carina hat in den vergangenen Monaten zahllose Fehler gemacht, Unachtsamkeiten, Nachlässigkeiten, heruntergefallene nasse Kleider, nicht in den Kühlschrank versorgte Esswaren, falsch hingelegte Kissen und zahllose weitere kleine Schussligkeiten, vergessene Post, falsche Einkäufe - manches trotz wiederholter Erklärung um ein &lt;i style=""&gt;Warum-so-und-nicht-anders&lt;/i&gt;. Das Gespräch ergab, dass sie all diese Dinge eben nicht so wichtig findet und dass 26 Franken brutto pro Stunde zu wenig seien, um sich auf meinen schmutzigen Fussboden zu knien, etwa, um Kafkas Erbrochenes zu entfernen oder meinen Rollstuhl ins Auto zu laden und einen Kratzer zu riskieren.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-family:TimesNewRomanPS;"  lang="DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;i style=""&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-family:TimesNewRomanPS;"  lang="DE-CH"&gt;Sottige-wie-ich&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-family:TimesNewRomanPS;"  lang="DE-CH"&gt; sind es ja gewohnt, nicht respektiert zu werden, aber das ging doch jetzt bissl gar weit. Immerhin, das Führen eines Haushalts ist auch nicht grad die Essenz meiner Lebensinteressen, ja eigentlich ist ein funktionierender Haushalt die Basis, über die man nicht weiter diskutieren müssen sollte. Wenigstens haben wir jetzt ein Mittel in die Hand bekommen, wie wir uns vor Leuten verwahren können, die den Schmutz nicht sehen, weil ihr Näschen gen Himmel weist: Wir können sie entlassen. Bummer. Früher hätten wir an die Spitextüre gehämmert, mit welchem Erfolg, fragen Sie Dante über seine Erlebnisse im Inferno.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-family:TimesNewRomanPS;"  lang="DE-CH"&gt;Bevor man sich jetzt aber in BSV und Projektleitung an die heldenhafte Brust pöpperlet, dies: So wie ein funktionierender Haushalt die Minimalvoraussetzung für ein einigermassen ansprechendes Leben ist, so ist die Existenz der Assistenz (die einen solchen Haushalt für &lt;i style=""&gt;sottige-wie-mich&lt;/i&gt; gewährleistet) nichts anderes als eine Minimalleistung für ein menschenwürdiges Leben, ein Nachholen vieles Versäumten, das schon längst hätte geschehen müssen. Es gibt eine Bundesverfassung mit, glaub, Artikel 8. Es gibt eine Menschenrechtskonvention der UNO. Ich werde mich nicht endlos verneigen und knieaufgeschürfte Dankeschöns ohne Ende hauchen. Ich kenne nur den einfachen, den aufrichtigen Dank, den, der mit klarem Blick übermittelt wird: Danke, dass ich so ein Mittel zum Ausüben bekommen habe. Aber gell, jetzt geht’s weiter. Neuen Assistenten suchen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-family:TimesNewRomanPS;"  lang="DE-CH"&gt;Stöhn.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/30361201-116461746557910174?l=danielaisblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielaisblog.blogspot.com/feeds/116461746557910174/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=30361201&amp;postID=116461746557910174&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/30361201/posts/default/116461746557910174'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/30361201/posts/default/116461746557910174'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielaisblog.blogspot.com/2006/11/schon-wieder-tilt.html' title='Schon wieder Tilt'/><author><name>Daniela's Blog</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06027259796402793319</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://www.zslschweiz.ch/Archiv/Bilder/daniela_jamaica_kl.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-30361201.post-116171697393954676</id><published>2006-10-24T21:06:00.000+02:00</published><updated>2006-10-24T21:09:33.960+02:00</updated><title type='text'>Meine Ferien</title><content type='html'>&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Nach längerer Künstlerpause gizz jetz es Schüeleruufsätzli.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;    &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;u&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Meine Ferien&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/u&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Der Prospekt des Reisebüros der Behinderten-Zerwaltungsorganisation Orp-Pac in Schmollten im Kanton Fahlgrau glänzte mit einem romantisch-rustikalen Bildli und machte bekannt, endlich „den perfekten“ Ort gefunden zu haben, wo *Behinderte, also in anständiger Sprache &lt;i style=""&gt;Menschen mit Behinderung,&lt;/i&gt; eine Ayurvedische Behandlung geniessen könnten. Die behinderte Suite im Hotel sei „&lt;i style=""&gt;vollständig rollstuhlgängig“&lt;/i&gt;. Orp-Pac recherchiert vorgängig die Orte, die dann im Reiseprospekt empfohlen werden. Weil ich aber mit Orp-Pac schon früher einigermassen befremdliche Erfahrungen gemacht hatte (so hatte man sich einmal ergossen, man könne mir erst &lt;i style=""&gt;nach&lt;/i&gt; der Buchung mitteilen, wie das gebuchte Zimmer aussieht), machte ich mich im www schlau und fand auch gleich das Hotel und ein der Konstellation entsprechendes Reisebüro. Im Laufe meiner generalstabsmässig durchgeführten Abklärungen (wir müssen unsere Ferien planen wie manche Regierungen ihre Kriege - oder war das im Irak etwa nicht als &lt;i style=""&gt;holiday&lt;/i&gt; geplant…?) bat ich um eine Foto des behinderten Badezimmers. Wo eine Badewanne zu sehen war. Aaaa-ha. Aber im Behandlungszentrum seien Duschen, und die seien rollstuhlgängig. Okay. Ich buchte. Schliesslich würde Sara mitkommen, und sie ist eine tifige und starke Frau.&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Die Ferien waren zauberhaft, das Hotel schlicht ein Traum, die Anlage still und übervoll von liebevollst gepflegten Pflanzen, Adam und Eva winkten noch traurig von ännet der Mauer. Im Ayuveda-Häuschen bieten vier (B)Engel Behandlungen an, die Liebkosungen in vollendeter Form gleichen, und die Küche, jaa, die ayurvedische Küche!! Für Fein-Schmecker ist sie kaum zu übertreffen. Personal? Tadellos. Freundlich. Sara duschte mich in der Badewanne und half mir, wenn ich ölig war, vom Behandlungstisch in den Rollstuhl. Sie war sowieso den ganzen Tag und die ganze Nacht für mich da.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Weniger erbaulich war, dass das gesamte Gelände, also da, wo keine Wiese war, mit Natursteinplatten ausgelegt war. Alles andere als rollstuhlgängig. Holterdiepolter zur Suite, zum Restaurant, zum Zentrum, zum Pool, denn alles liegt einzeln verteilt nebeneinander. Mittlerweile dürften meine Radspuren im Gras verschwunden sein… Die Duschen im Behandlungszentrum waren zwar schwellenlos befahrbar, aber die Türen waren zu schmal, Griffe waren keine da zum Halten, kein Sitz zum Sitzen.&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Ja und so schrieb ich das nach meiner Rückkehr auch an Orp-Pac. Ich wollte nichts als informieren, dachte, ich sollte die Organisation, die sich so unsäglich um das Wohl von Menschen mit Behinderung (also Menschen ohne mündigen Menschenverstand) zu kümmern preist, darauf aufmerksam machen, dass sie das nicht so im Prospekt stehen lassen dürfe, „perfekt“ und so. Um es speziell bescheuert auszudrücken: &lt;i style=""&gt;Ich habe es ja nur gut gemeint!&lt;/i&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Zurück kam ein Schreiben von Frau E. B. Ich sei sozusagen selber schuld, hätte halt vorher mit ihr reden müssen, im Prospekt stehe ja nirgends, der Ort sei für eine alleinreisende Rollstuhlfahrerin geeignet, sie sei zweimal vor Ort gewesen und die Suite, die Orp-Pac vermiete, habe sehr wohl eine befahrbare Dusche, und zwischen „rollstuhlgängig“ und „rollstuhlgerecht“ sei eben ein Unterschied.&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Seeeeeeuuuuuuuuuuuuuuuufzz!!!!!!&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Also. Beklagt hatte ich mich ja gar nicht. Jemanden von Orp-Pac Abklärungen für mich machen zu lassen, dauert ewig und ist umständlich; gesehen haben die mich zwar noch nie, glauben aber dennoch tatsächlich, meine Bedürfnisse zu kennen, bloss weil ich ihnen mal den Namen meiner Krankheit verriet. Was ich zutiefst bedaure. Und zum Abklären meiner Bedürfnisse ist weiss Gott niemand besser befugt als ich. - Allein bin ich ja nicht gereist, aber das ist auch gar nicht der Punkt und eigentlich geht das niemanden bei Orp-Pac etwas an. - Zweimal sei sie, Frau B., dort gewesen! Untermauert das die Richtigkeit ihrer Recherchen und Behauptungen oder darf man sich fragen, ob der Job, dreieinhalb Räume zu inspizieren, derart anstrengend ist, dass zweimal auf Betriebskosten gereist werden muss? - Dann: Orp-Pac muss aufblasbare und tragbare Suiten besitzen, die sie im Bedarfsfall an den gewünschten Ort bringen. Jedenfalls hatten Sara und ich die einzige behinderte Suite auf dem Gelände, und die hat eine Badewanne. - Und zu guterletzt: Da reitet Frau B. auf dem sprachlichen Unterschied zwischen „rollstuhlgängig“ und „rollstuhlgerecht“ rum – als ob das in der grandiosen Geschichte des Behindertentums je sonderlich relevant gewesen wäre. Sollte mit „rollstuhlgängig“ soviel wie „mit Rädern berollbar“ gemeint sein, dann wäre jeder Naturweg, über den Bauer Blocher mit seinem Traktor wetzt, rollstuhlgängig. Das Geholper auf den Natursteinen hat Frau B. jedenfalls bestimmt nicht am eigenen Leib gespürt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Doch nun das Finale: Es heisst &lt;i style=""&gt;Rollstuhlgerechtigkeit. &lt;/i&gt;Frau B. meint vermutlich, wäre der Ausdruck „rollstuhlgerecht“ im Prospekt gestanden, hätte das bedeutet, alles wäre meinen Ansprüchen gerecht geworden. Hier liegt aber genau der Hund. Während die Behindertenversorger meinen, mit dem Ausdruck „rollstuhlgerecht“ alles richtig zu machen, sage ich als Betroffene, es sei eben nicht Sache, dem Rollstuhl gerecht zu werden, sondern dem den Rollstuhl benützenden &lt;i style=""&gt;Menschen&lt;/i&gt;.&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;So verschieden sind die Perspektiven. Als Oberboss bei Orp-Pac würde ich Madame B. in hohem Bogen feuern. Hätte sie das Badezimmer wirklich persönlich gesehen, würde sie sich nicht zur Bezeichnung „vollständig rollstuhlgängig“ versteigen. Aber das wird Orp-Pac nicht tun. Denn ich bin ja eine Invalide, und was ich sage, kann noch dreiunddreissigmal der Wahrheit entsprechen, aber wenn Frau B. von Orp-Pac sagt, dass da eine befahrbare Dusche ist, dann ist das so. Ist das so. Ist das so. Das so. Das so. Das so. Das so. So. So.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Tilt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/30361201-116171697393954676?l=danielaisblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielaisblog.blogspot.com/feeds/116171697393954676/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=30361201&amp;postID=116171697393954676&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/30361201/posts/default/116171697393954676'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/30361201/posts/default/116171697393954676'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielaisblog.blogspot.com/2006/10/meine-ferien.html' title='Meine Ferien'/><author><name>Daniela's Blog</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06027259796402793319</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://www.zslschweiz.ch/Archiv/Bilder/daniela_jamaica_kl.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-30361201.post-115791218894143037</id><published>2006-09-10T20:15:00.000+02:00</published><updated>2006-09-10T20:16:28.963+02:00</updated><title type='text'>Entschuldigung!</title><content type='html'>&lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Als Kind fragte ich mich, loderndes Gemüt!, wozu eine Lebensversicherung gut sein soll, was denn das eigentlich sei, wenn man stirbt, ist man doch tot, da hat man doch nichts davon, wenn man dann dafür Geld bekommt, eigentlich müsste doch so eine Versicherung dann eingeschaltet werden, wenn man noch lebt, etwa in Momenten von Lebensgefahr, um einem das Leben zu sichern, so lautet ja auch der Name, „Lebens-Versicherung“, nicht *Todesversicherung*. Usw. Ich verwechselte die Lebensversicherung ganz eindeutig mit den Schutzengeln. Später lernte ich dann, dass Namen nicht notwendigerweise etwas mit den von ihnen gemeinten Inhalten zu tun haben. Von einer Lebensversicherung profitieren &lt;i style=""&gt;andere&lt;/i&gt;, nicht der Versicherte selbst. Und mit dem Leben (des Versicherten) ist es dann auch schon vorbei.&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Mein Leben verläuft kreisförmig, nicht als Linie, und so begegne ich den Prinzipien wieder, abgeänderte Ausgangslage, neue Konstellationen, andere Wörter – aber gleiches Prinzip.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Ich stelle einen Antrag auf Erhöhung meiner Hilflosenentschädigung (in Zürich, IV-Stelle Zürich, SVA Zürich…), die unvermeidliche Überprüferin kommt zu mir nach Hause, man kennt das, gibt eine befürwortende Empfehlung an die entscheidende Stelle, das kennt man seltener, und dann. Ja dann nichts. Monatelang nichts. Verlauert, verschlampt, vergessen. Ich warte, weil man ja Nachsicht haben muss mit der Behörde. Schliesslich, auf meine Nachfrage hin, geht dann alles sehr schnell, Frau Schumi schickt meine Unterlagen nach St. Gallen, dort wird gesetzestreu sogar rückwirkend alles geregelt (bis zum Umzug meines Dossiers von ZH nach SG), aber die vielen Monate Lauerei, Schlamperei, Trödelei von vorher, die sind verloren (vielleicht fällt ja den geneigten Lesern von den diversen SVAs und BSVs dazu noch etwas ein?). Eine Menge Kröten, mit denen ich mir sehr viel Assistenz hätte kaufen können. Ich hätte sie gebraucht, die Assistenz, hatte stattdessen jedoch nichts als Stress.&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Was sagt Frau Schumi? „Entschuldigung“.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Im Schauspielhaus feiert der Ammann-Verlag sein 25-jähriges Bestehen mit einer Lesung von Texten von Fernando Pessoa. Schauspieler sind anwesend, auch viele Autoren, es duftet nach Büchern. Was bin ich glücklich! Keine körperliche oder geistige oder psychische Behinderung ist das Thema, keine Diskriminierung, keine IVG-Revision, sondern Wahrnehmung, Wahrheit und Bewusstsein. Es geht um Stille, ums Zuhören und sich Einlassen. Meine Schwester und ich kaufen Bücher. &lt;i style=""&gt;Wenn das Herz denken könnte, stünde es still. &lt;/i&gt;Und so kommen wir fünf Minuten zu spät zum Taxi. Nein, zum Behinderten-Transport, bitteschön, so heisst das, glaub ja nicht, du bekommst Wörter wie die gesunden Menschen, du Knödel im Rollstuhl, du wirst transportiert und nicht gefahren, welcome back to reality, so isses, &lt;i style=""&gt;gälledsi&lt;/i&gt;, fertig Kultur, fertig Schauspielhaus, jetzt bist du wieder eine Behinderte und sonst nichts. Fünf Minuten zu spät also. Wir kommen bis auf zwei Meter ans Büssli ran, stehen da ein paar Sekunden und – es fährt weg. Ab. Davon. Adieu!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Was sagt der Einsatzleiter, als ich ihm das erzähle? „Entschuldigung“…&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Am &lt;i style=""&gt;lucernefestival&lt;/i&gt; veranstalteten Kantonsschüler einen &lt;i style=""&gt;Poetry slam&lt;/i&gt;, was heisst, sie performen auf der Bühne ihre eigenen Gedichte. Das wollte ich sehen, da wollte ich hin. Anne, meine Assistentin, würde mich begleiten.&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Ich bestellte am Abend vorher einen Behinderten-Transport (ahem!) für 17 Uhr, denn der Zug fährt kurz nach 18 Uhr, aber um diese Tageszeit ist Stosszeit und ich sorge vor, lüge, wir müssten um Viertel vor sechs am Bahnhof sein. Der Behinderten-Transport (würg!!) kommt um Viertel nach fünf. Anne und ich schauen uns an, wissen aber, es reicht auch jetzt noch. Meinen gelogenen Termin würden wir zwar verpassen, nicht aber den richtigen. Doch dann, im letzten Moment!, dirigiert Anne den Chauffeur nach rechts, denn links geht es in den Abgrund, ins Schilf, nach Timbuktu, jedenfalls ins Abseits, mitten ins verstopfte Chaos, wir wären nie und nimmer rechtzeitig angekommen, selbst zum wirklichen Termin nicht. Rechts, da, wo man gemäss Dispo nie!!! durchfahren soll, da kamen wir nach 20 Minuten am Bahnhof an. Zeit für Bratwurst und Cola. Schlender zum Bahnsteig. Weshalb ist das Getue und Gefummel ums Behindertenwesen immer so umständlich, so zäh, einfach so entsetzlich mühsam? Meine gute Anne! So direkt, so praktisch, so klar! Wir müssen zum Bahnhof? Also hopp und da durch und dort durch und da sind wir. Dass ich behindert bin, ist doch kein Grund, im Stau zu stehen!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Au hoppala. Jetzt hab ich aber was gesagt. Haben behindert sein und im Stau stehen vielleicht doch etwas miteinander zu tun…?&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Immerhin bot uns die Disponentin an, uns nach Luzern zu fahren, weil sie ja annehmen &lt;i style=""&gt;musste&lt;/i&gt;, wir hätten den Zug versäumt. Und was sagte sie noch? – Natürlich. „Entschuldigung“!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Was bleibt? Ein beträchtlicher finanzieller Schaden, die Tatsache eines fortgefahrenen, rollstuhlgerechten Taxis, ein im letzten Moment geretteter Abend. Drei „Entschuldigungs“, das erste faul und billig, das zweite zumindest fragwürdig, das dritte aufrichtig und um Wiedergutmachung bemüht. Was ebenfalls bleibt, ist die ernüchternde Erkenntnis, dass ich mich auf niemanden als auf mich selbst und auf die, die mir nahestehen, verlassen kann. Behindert sein ist irgendwie ähnlich wie das Abschliessen einer Lebensversicherung: Im ersten Fall hat man den Schaden in Form der Verfehlung, die an einem begangen wurde, im zweiten Fall hat man den Schaden in Form des gestorben Seins. Den Schaden hat man aber auf jeden Fall. Im zweiten Fall hat man endlich Ruhe, im ersten muss man sich Ausreden und Entschuldigungen aller Schattierungen gefallen lassen und läuft erst noch Gefahr, als hart, unfreundlich und verständnislos zu gelten, wenn zur aberwitzigsten Entschuldigung nicht lieb gelächelt wird.&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Was hier auch sehr gut passt: Wie die UNO einfach und zutreffend &lt;i style=""&gt;Behinderung&lt;/i&gt; definiert. Nämlich &lt;i style=""&gt;nicht als Eigenschaft der betroffenen Person, sondern als Ergebnis der zwischen betroffener Person und ihrer Umwelt bestehenden Wechselbeziehungen&lt;/i&gt;. Grotesk: Die IV behindert mich. Zum Heulen: Das Transportwesen behindert mich.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Ich geh jetzt schlafen und träume vom Fliegen. Gute Nacht.&lt;/span&gt;&lt;u&gt;&lt;span style="font-family: Symbol; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/u&gt; &lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/30361201-115791218894143037?l=danielaisblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielaisblog.blogspot.com/feeds/115791218894143037/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=30361201&amp;postID=115791218894143037&amp;isPopup=true' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/30361201/posts/default/115791218894143037'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/30361201/posts/default/115791218894143037'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielaisblog.blogspot.com/2006/09/entschuldigung.html' title='Entschuldigung!'/><author><name>Daniela's Blog</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06027259796402793319</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://www.zslschweiz.ch/Archiv/Bilder/daniela_jamaica_kl.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-30361201.post-115641897551725931</id><published>2006-08-24T13:28:00.000+02:00</published><updated>2006-08-25T13:02:02.970+02:00</updated><title type='text'>Von 100 auf 0 in 10 Minuten</title><content type='html'>&lt;span style=";font-family:TimesNewRomanPS;color:#000000;"   lang="DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Wie immer mittwochs tranken Sara und ich Milchkaffee und assen die kleinen heissen gerollten Margheritas, die uns für den Tag stärken würden. Wie immer nahmen wir die S-Bahn nach Stadelhofen, wie immer lud mich der Angestellte der SBB auf den gelben Lifter, von dem aus ich schon so oft den päpstlichen Segen erteilt habe. Es ist ein Reflex, den ich schon vor fast 30 Jahren unfreiwillig erlernte, dieses blitzschnelle Trennen des Ich von meinem eigenen Körper, dieses Inszenieren einer witzigen Szene, die mich davor bewahrt, auf der Stelle zu sterben vor Scham und Schmerz und die mich so souverän aussehen lässt. Der Angestellte stieg ebenfalls ein und liess uns wissen, dass in Stadelhofen der Personenlift während drei Wochen revidiert würde (drei Wochen lang? – drei Wochen lang! Ein Lift, der drei Etagen bedient? Putzen die pro Woche einen Etagenknopf? Oder putzen sie in jeder Etage den Lift eine Woche lang?) und dass jetzt dort dafür so lange eine Art Treppenraupe wäre, wo man den Rollstuhl befestigen kann und dann würde die Maschine mit mir die Stufen hinunter kriechen, das sei alles kein Problem, sie hätten eine Ausbildung gemacht und ich bräuchte keine Angst haben. Ich hatte keine Angst, machte aber den Kaschper, wie immer, wenn ich ein ungutes Gefühl übermalen will. Jedenfalls merkte das der Angestellte nicht. Bis Stadelhofen hatte er mir x-mal versichert, Angst sei nicht angebracht… Mir dämmerte, er beschwichtige sich selbst. Die erste würde ich sein, es warte der Kollege mit Schnauz und Brille (Albert Einstein? Joe Cocker?), der würde mich fotografieren und die Foto wäre dann im www. Ob ich e-Mail habe. Er schickt mir dann auch die Foto. Isjairre.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Das gelbe Kurbelmonster befördert mich in Stadelhofen von Boden zu Boden. Am Boden unten erwartete mich ein Ding. Unfassbar hässlich, wie alle Hilfsmittel. Die beiden Männer – der Kollege mit Schnauz und Brille, und der Angestellte der SBB mit Warnleuchtstreifen auf der Jacke, die ich der Kürze halber Lolek und Bolek nennen will – zogen mich rückwärts auf die Maschine. Über mir also fuchtelten Lolek und Bolek links und rechts, &lt;i style=""&gt;schnall si aa&lt;/i&gt; und &lt;i style=""&gt;jo ich han doch&lt;/i&gt; und &lt;i style=""&gt;nei lueg do so&lt;/i&gt; und &lt;i style=""&gt;es goht nöd&lt;/i&gt; und &lt;i style=""&gt;gopf&lt;/i&gt; und &lt;i style=""&gt;jo jetzä&lt;/i&gt; und &lt;i style=""&gt;Aaachtung jetzt kippemer!&lt;/i&gt; Sie kippten mich wirklich. Wie ein V lag ich da, nein, nicht ich, ICH war schon längst wieder draussen und inszenierte, ich liess mich kreischen, damit Bolek wieder markieren könne &lt;i style=""&gt;nur kei Angscht&lt;/i&gt;, ich sah, wie ich mit der Furcht erregenden Geschwindigkeit von 25cm pro Stunde Richtung Treppenabsatz gestampft wurde, ein Bündel V, beglotz und begafft vom GANZEN Bahnhof Stadelhofen, von ännet dem See starrte man durchs Fernrohr auf die Behinderte da, die ihren Kopf nirgends auflegen, nirgends anlehnen konnte, die mit gen Horizont (der ist in der Schweiz irgendwo OBEN) weisenden Füssen, fast so ausgeliefert wie beim Gynäkologen, den Nadelstichen der Blicke langsamer als eine Schnecke entfloh, auch in den Albträumen geschieht Flucht so demonstrativ zäh, doch sollte ich der Tortur nicht entkommen, bevor die Maschine meine Hülle in die Horizontale schüttet, denn nun beginnt der Abstieg. Ein sanfter Schmetterling zitterte neben mir und seine glitzernden Schuppen zauberten eine Wolke um mich, die mich alle Laute vergessen liess, und sein Herz weinte. Mit unerschütterlicher Maschinenkraft walzte es in die rettende Tiefe.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Doch da fotografierte Lolek mit dem Handy. Ich liess mich lächeln. Bis der Zwischenabsatz kam. Denn: wieder rauf ins V. Im Affenzahn bis zum nächsten Treppenabsatz. Unnnnd wieder runter vom V.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Da konnte ich mich nicht einmal mehr lächeln lassen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Das alles hatte zehn Minuten gedauert. Der Tag hatte gut angefangen, sehr gut sogar, auch war es sonnig und mild. Und nun - - -&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Lolek und Bolek beglückwünschten sich gegenseitig und fragten mich begeistert, ob es mir gut gehe, was ich freilich bejahte, denn so bin ich, was brauchen sie denn mehr als die Bestätigung, die besten Beschützer der Welt zu sein, die tollsten Überwinder schwierigster Hindernisse, die souveränsten Meister der Mechanik.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Was ich brauchte, war Schokolade. Viel Schokolade. Fürchterlich viel Schokolade… Am Ende war es aber nur ein Mohrenkopf.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Die Forchbahn fuhr uns vor der Nase weg.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Es braucht drei Männer, die spielend meinen Rolli tragen, einen vorne rechts, einen vorne links, einen hinten. In 20 Sekunden wäre ich unten gewesen. Hätte in Frieden meinen Ingwer fürs Abendessen kaufen können.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Später kamen wir doch noch auf den Balgrist. Sara fächelte fein ihre beschuppten Flügel über mir… Sie hatte Mitgefühl. Schwimmend nahm mich mein Körper wieder auf.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;So erschöpft war ich schon lange nicht mehr. An eine Erschöpfung dieser Art kann ich mich überhaupt gar nicht erinnern.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Schlussbetrachtungen:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Durch die Brille des „Pilotprojekt Assistenzbudget“ gilt der Höllenritt auf dem Treppenwälzer als „direkte Assistenzleistung einer selbständig tätigen Organisation“, wird aber nicht bezahlt, weil die SBB für dieses Delikt verantwortlich ist und es als Behindertenvergnügen grosszügig selber berappt. Saras Mitgefühl buch ich unter „Haushalt“ ab. Oder „Pflege“? Durch die Brille der IV ist der bahnhöfliche Spiessrutenlauf zweifelsohne als „zumutbar“ einzustufen und fällt finanziell sowieso nicht ins Gewicht, &lt;i style=""&gt;jo wo chämte mer do au hi&lt;/i&gt;. Überhaupt soll ich nicht so blöd tun und das Mimösli raushängen, schliesslich haben Lolek und Bolek es ja nicht bös gemeint.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Jedenfalls wird ich die nächsten beiden Mittwoche im Taxi auf den Balgrist fahren. DEN Clown hab ich zum letzten Mal gegeben.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/30361201-115641897551725931?l=danielaisblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielaisblog.blogspot.com/feeds/115641897551725931/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=30361201&amp;postID=115641897551725931&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/30361201/posts/default/115641897551725931'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/30361201/posts/default/115641897551725931'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielaisblog.blogspot.com/2006/08/von-100-auf-0-in-10-minuten.html' title='Von 100 auf 0 in 10 Minuten'/><author><name>Daniela's Blog</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06027259796402793319</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://www.zslschweiz.ch/Archiv/Bilder/daniela_jamaica_kl.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-30361201.post-115515649379273502</id><published>2006-08-09T22:47:00.000+02:00</published><updated>2006-08-09T22:48:13.813+02:00</updated><title type='text'>Disput über dem Silbersee oder Die Heggsen auf dem Bloggsberg…</title><content type='html'>&lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;  &lt;/p&gt;&lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Himbeerromanze und Pflaumenschmarrn waren längst verdückt, als wir uns zum Nachhausegehen erhoben (also ich blieb freilich zum Nachhauserollen sitzen).&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="margin-left: 40.5pt; text-align: left; text-indent: -40.5pt;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Ich:&lt;span style=""&gt;     &lt;/span&gt;„Du kannst es drehen und wenden, wie Du willst. Ein schaler Nachgeschmack bleibt. Eine Schräglage. Egal, wie viele Familienväter heutezutage arbeitslos werden, wenn Du und ich gehen und uns um den gleichen Job bewerben, Du wirst ihn bekommen und ich nicht.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="margin-left: 40.5pt; text-align: left; text-indent: -40.5pt;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="margin-left: 40.5pt; text-align: left; text-indent: -40.5pt;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Ellen:&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;„Ja loogooo! Es ist einfach so! Schau, es ist einfach so. Es ist ungerecht, ja, es ist ungerecht, aber es ist so! In einer Zeit, wo völlig gesunde Leute ihren Arbeitsplatz verlieren, wo sich niemand den Aufwand, den finanziellen wie den sozialen Aufwand, leisten kann, jemanden mit Behinderung anzustellen, wenn halt hundert gesunde Leute den Job machen können, ist es einfach so.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Die Pilze, die ich vorher gegessen hatte, riefen mir bereits das stille und stumme Männlein in Erinnerung, das im Wald steht. Dennoch will ich immer wieder scheu das Wort ergreifen oder aufnehmen. Denn es ist zweifellos so: Das Geld hat das Sagen. Die Finanzlage. Die Wirtschaftlichkeit. Die wirtschaftliche Machbarkeit. Die wirtschaftliche Zumutbarkeit. Geld. Geld. Unser Franken. Geld. Die Bäume des Waldes, in dem das Männlein mit dem Purpurmäntelein so allein steht, haben Geldscheine an den Zweigen und Menschen mit Behinderung sind selten Kinder des Herbstes.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="margin-left: 40.5pt; text-align: left; text-indent: -40.5pt;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Ellen:&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;„Mach Vorschläge und zeig mit Zahlen, so und so und so: schaut her, auf diese Art und Weise können wir mit weniger finanziellem Aufwand das Gleiche oder sogar mehr erreichen. Dann wird das &lt;i style=""&gt;jossoffort!&lt;/i&gt; gemacht.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Und auch das ist so. Was weniger kostet, wird umgesetzt. Was moralisch besser, ethisch klangvoller ist, wird nur umgesetzt, wenn es auch weniger kostet.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Ich überlege, dass ich auch mit Kartoffelpüree meinen Bauch vollgekriegt hätte. Dass es echten Kartoffelpüree gibt, und solchen aus dem Päckli. Dass auch echter, selbst gemachter Kartoffelpüree grauslich schmecken kann, wenn man ihn versalzt oder vermuskatet. Dass es Menschen gibt, die Kartoffelpüree über alles lieben, und solche, die sich mit Schaudern abwenden. Dass man immer von der Liebe spricht, mit der selbst Gemachtes besser schmecken soll. Es gibt liebevoll selbst Zubereitetes, und schludrig selbst Zubereitetes. – Mein Kalbfleisch hatte ganz vorzüglich geschmeckt – und entsprechend viel gekostet – oder verdient der Koch gar nicht so viel, kocht dafür mit Liebe – mit teuren Zutaten – Wirtschaft – Argumente – Hintergründe – notwendig – nicht notwendig – sinnvoll – Sparen – Geld…&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Das Kalbsgeschnetzelte ass ich gerne… War es mit Liebe gekocht? Egal, es schmeckte ganz vorzüglich. Billig war es nicht.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Ich liebe Ellen. Sie sagt Sätze wie „In ein paar Jahren werden fast alle Läden zugänglich sein, aber wegen den Alten, von denen es immer mehr gibt, sicher nicht wegen den Behinderten!“ Wumm. Sie sagt auch „Es ist ungerecht, aber es ist so.“ Ist so, ist so, ist so (das sag’ jetzt ich). Ist so, auch wenn in der Bundesverfassung irgendwas von &lt;i style=""&gt;darf nicht&lt;/i&gt; oder &lt;i style=""&gt;soll nicht diskriminiert werden&lt;/i&gt; steht, in einem Paragraphen ganz am Anfang, &lt;i style=""&gt;wegen Rasse&lt;/i&gt; oder &lt;i style=""&gt;Glaubenszugehörigkeit&lt;/i&gt; oder&lt;i style=""&gt; Behinderung&lt;/i&gt; oder&lt;i style=""&gt; Geschlecht&lt;/i&gt; oder&lt;i style=""&gt; Status ‚Alleinerziehend’&lt;/i&gt; oder&lt;i style=""&gt; Eigenschaft ‚Verliebt in einen Nichteuropäer’&lt;/i&gt; und irgendwo steht dort auch &lt;i style=""&gt;Die Menschenwürde ist unantastbar&lt;/i&gt; und ich merke: Es ist ein sprachliches Problem!! Es ist ganz einfach die falsche Modalität! …&lt;i style=""&gt;Menschenwürde IST unantastbar&lt;/i&gt; stimmt gar nicht, richtig wäre &lt;i style=""&gt;SOLL unantastbar sein&lt;/i&gt;! Das Wortverfängnis um die Diskriminierung entbehrt der Nachsätze &lt;i style=""&gt;Leider ist es eben doch so und bleibt so, solange diese Minderheiten ihre Makel nicht attraktiv, höchst erstrebenswert und ultrabillig machen&lt;/i&gt; oder &lt;i style=""&gt;Aber die wirtschaftlichen Interessen gehen vor&lt;/i&gt; oder &lt;i style=""&gt;(Das glaubt ihr aber nicht im Ernst, oder?)&lt;/i&gt;.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Freilich werden manche mir jetzt Verbitterung und Resignation nachsagen. Darum soll es aber nicht gehen, das soll nicht das Thema sein, mit dem von den aufgeworfenen Inhalten abgelenkt werden kann, das soll niemandem als Zielscheibe dienen. Dass es nicht so ist, ist hier nicht von Belang.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Silbern glitzert weit unter uns der Zürichsee. Ein Schatz liegt im Silbersee… Ich will fünf Millionen Euro. Dann gehöre ich zwar auch zu einer Minderheit – der Minderheit der Reichen – aber dann ist nicht mehr wichtig, ob und wie krank ich bin, ob ich eine Frau bin, ob ich einen mittellosen Puerto Ricaner heiraten möchte, ob ich für meine Kinder einen Platz im Hort bekomme und über die Frage der beruflichen Eingliederung kann ich nur mehr lachen (dass ich dann auch nicht mehr als „Behinderte“ bezeichnet würde, sei hier am Rande vermerkt).&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS; color: windowtext;" lang="DE-CH"&gt;Bitte noch ein Pflümli.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;     &lt;p class="Text1" style="text-align: left; text-indent: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style=";font-family:TimesNewRomanPS;color:#000000;"   lang="DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/30361201-115515649379273502?l=danielaisblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielaisblog.blogspot.com/feeds/115515649379273502/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=30361201&amp;postID=115515649379273502&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/30361201/posts/default/115515649379273502'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/30361201/posts/default/115515649379273502'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielaisblog.blogspot.com/2006/08/disput-ber-dem-silbersee-oder-die.html' title='Disput über dem Silbersee oder Die Heggsen auf dem Bloggsberg…'/><author><name>Daniela's Blog</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06027259796402793319</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://www.zslschweiz.ch/Archiv/Bilder/daniela_jamaica_kl.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-30361201.post-115515463033539329</id><published>2006-08-09T22:16:00.000+02:00</published><updated>2006-08-21T13:31:56.970+02:00</updated><title type='text'>Vollmond bei der Bloggse</title><content type='html'>&lt;p class="Text1" style="margin-left: 40.5pt; text-align: left; text-indent: -40.5pt;" align="left"&gt;&lt;span style=";font-family:TimesNewRomanPS;color:#000000;"   lang="DE-CH"&gt;02.40&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;Mit glühender Hitze im Körper wache ich auf und weiss gleich, dass ein Weiterschlafen unmöglich ist. Ein Temperaturproblem der anderen Art: Es lässt mich meine Füsse auf die kalten Badezimmerbodenplatten stellen. Ich finde angenehm, was sonst schrecklich ist.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="margin-left: 40.5pt; text-align: left; text-indent: -40.5pt;" align="left"&gt;&lt;span style=";font-family:TimesNewRomanPS;color:#000000;"   lang="DE-CH"&gt;02.50&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;Licht an. No way, ich muss runterkühlen. Ich lerne K51 – K56 von „Zusammen- und Getrenntschreibung“ im Duden &lt;i style=""&gt;Die deutsche Rechtschreibung&lt;/i&gt;. Was war das ein Theater seit 1996. Deutsche Sprack, schwäääre Sprack!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="margin-left: 40.5pt; text-align: left; text-indent: -40.5pt;" align="left"&gt;&lt;span style=";font-family:TimesNewRomanPS;color:#000000;"   lang="DE-CH"&gt;03.40&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;Aus der Küche lärmt es wie Bretterkrachen auf einer Baustelle. Dann blubbert es wie Säcke voll Luft unter Wasser. Kafka sitzt auf dem Kistchen… Ich tröste ganz fest. Den Rest der Nacht wird er ganz anständig brav neben meinem Bett auf dem Boden schlafen. So ein Guter.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="margin-left: 40.5pt; text-align: left; text-indent: -40.5pt;" align="left"&gt;&lt;span style=";font-family:TimesNewRomanPS;color:#000000;"   lang="DE-CH"&gt;04.00&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;Ich bin ausgekühlt und leg mich wieder hin.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="margin-left: 40.5pt; text-align: left; text-indent: -40.5pt;" align="left"&gt;&lt;span style=";font-family:TimesNewRomanPS;color:#000000;"   lang="DE-CH"&gt;05.55&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;Weil ich 3 Liter Bier getrunken habe, muss ich raus. Wälz, Transfer, Zurechtrück, rüber ins Bad, Transfer, Wackel, Knall, Wechsel…, Hau-Ruck, Turn, Transfer, zurück ins Schlafzimmer, mein Schlapfen bleibt zwischen Griffreifen und Felge klemmen, ich reisse…, transferro, und deck mich zu.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="margin-left: 40.5pt; text-align: left; text-indent: -40.5pt;" align="left"&gt;&lt;span style=";font-family:TimesNewRomanPS;color:#000000;"   lang="DE-CH"&gt;08.45&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;Seit heute Morgen um sechs habe ich 5 Liter Bier getrunken: Wälz, Transfer, Zurechtrück, rüber ins Bad, Transfer, Wackel, Knall, Wechsel…, Hau-Ruck, Turn, Transfer, zurück ins Schlafzimmer, mein Schlapfen liegt scheu in der Ecke, wo ich ihn vor drei Stunden hingeknallt hatte, Transfer, und ich schlafe erschöpft ein.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="margin-left: 40.5pt; text-align: left; text-indent: -40.5pt;" align="left"&gt;&lt;span style=";font-family:TimesNewRomanPS;color:#000000;"   lang="DE-CH"&gt;&lt;span style=""&gt;          &lt;/span&gt;Überlegung: Vielleicht ist Biersaufen auch eine neurologische Erkrankung? Ob zuviel Bier oder zuwenig Frataxin, gepinkelt wird in Unmengen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="margin-left: 40.5pt; text-align: left; text-indent: -40.5pt;" align="left"&gt;&lt;span style=";font-family:TimesNewRomanPS;color:#000000;"   lang="DE-CH"&gt;09.30&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;Jetzt aber.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="margin-left: 40.5pt; text-align: left; text-indent: -40.5pt;" align="left"&gt;&lt;span style=";font-family:TimesNewRomanPS;color:#000000;"   lang="DE-CH"&gt;10.40&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;Mein Lieblingssatz im Präsens: &lt;i style=""&gt;Kafka kotzt&lt;/i&gt;. Da muss sich irgendeine Bakterie durch seinen Darm gewühlt haben! Inzwischen ist aber Sara gekommen und hat alle Malheure beseitigt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="margin-left: 40.5pt; text-align: left; text-indent: -40.5pt;" align="left"&gt;&lt;span style=";font-family:TimesNewRomanPS;color:#000000;"   lang="DE-CH"&gt;11.36&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;Wir haben den Bus verpasst.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="margin-left: 40.5pt; text-align: left; text-indent: -40.5pt;" align="left"&gt;&lt;span style=";font-family:TimesNewRomanPS;color:#000000;"   lang="DE-CH"&gt;11.25&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;Und jetzt haben wir den Zug verpasst.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="margin-left: 40.5pt; text-align: left; text-indent: -40.5pt;" align="left"&gt;&lt;span style=";font-family:TimesNewRomanPS;color:#000000;"   lang="DE-CH"&gt;13.06&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;Also, in die Forchbahn muss erst die Begleitperson einsteigen und dann drinnen auf den Knopf mit dem Rollstuhlzeichen drücken, dann hurtig wieder rauskommen und dann die Person mit Rolli hurtig hurtig reinhieven. Der Schofföhr steht draussen und schaut zu, wie Sara sich abmüht und ich von der Tür eingeklemmt werde. Als wir schnaufend drin sind, juckt er fuchtelnd zu uns herüber und fragt &lt;i style=""&gt;ischs ggange?&lt;/i&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="margin-left: 40.5pt; text-align: left; text-indent: -40.5pt;" align="left"&gt;&lt;span style=";font-family:TimesNewRomanPS;color:#000000;"   lang="DE-CH"&gt;14.37&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;Ich hab ihn, meinen Kilometer! (Auf den Balgrist pilgere ich jede Woche zum Schwimmen.)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="margin-left: 40.5pt; text-align: left; text-indent: -40.5pt;" align="left"&gt;&lt;span style=";font-family:TimesNewRomanPS;color:#000000;"   lang="DE-CH"&gt;14.41&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;Beim Duschen bringt Sara den heutigen Tag auf den Punkt. &lt;i style=""&gt;Bizzeli kalt warm fertig&lt;/i&gt;.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="margin-left: 40.5pt; text-align: left; text-indent: -40.5pt;" align="left"&gt;&lt;span style=";font-family:TimesNewRomanPS;color:#000000;"   lang="DE-CH"&gt;15.45&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;In der heutigen Post liegt ein Couvert vom Amt für Ergänzungsleistungen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="Text1" style="margin-left: 90pt; text-align: left; text-indent: -18pt;" align="left"&gt;&lt;span style=";font-family:TimesNewRomanPS;color:#000000;"   lang="DE-CH"&gt;&lt;span style=""&gt;          &lt;/span&gt;Ich &lt;/span&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style=";font-family:TimesNewRomanPS;font-size:18;color:#000000;"   lang="DE-CH" &gt;FÜRCHTE&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span dir="ltr"&gt; mich vor Couverts&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;ul style="text-align: left;"&gt;&lt;ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style=";font-family:TimesNewRomanPS;color:#000000;"   lang="DE-CH"&gt;&lt;span style=""&gt;vom Amt für Ergänzungsleistungen,&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style=";font-family:TimesNewRomanPS;color:#000000;"   lang="DE-CH"&gt;&lt;span style=""&gt;von der SVA St. Gallen und&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span dir="ltr"&gt;&lt;span style=";font-family:TimesNewRomanPS;color:#000000;"   lang="DE-CH"&gt;von der SVA Zürich.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/ul&gt;    &lt;p class="Text1" style="margin-left: 40.5pt; text-align: left; text-indent: -40.5pt;" align="left"&gt;&lt;span style=";font-family:TimesNewRomanPS;color:#000000;"   lang="DE-CH"&gt;&lt;span style=""&gt;          &lt;/span&gt;In dem Brief steht, dass mir Geld überwiesen wird. Ja schön, eigentlich, nur gehört das Geld gar nicht mir, sondern der BTZ. Immerhin heisst die zuständige Dame Angler und nicht Ängeli analog dem Trio Lamentabile Sitzli, Tülpli und Schnäggli von der SVA St. Gallen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="margin-left: 40.5pt; text-align: left; text-indent: -40.5pt;" align="left"&gt;&lt;span style=";font-family:TimesNewRomanPS;color:#000000;"   lang="DE-CH"&gt;16.20&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;Ich ruf auf dem Amt an. Doch wie komm ich nur auf eine derart aberwahnwitzige Idee??&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="margin-left: 40.5pt; text-align: left; text-indent: -40.5pt;" align="left"&gt;&lt;span style=";font-family:TimesNewRomanPS;color:#000000;"   lang="DE-CH"&gt;&lt;span style=""&gt;          &lt;/span&gt;Zu dieser Unzeit ist doch niemand mehr im Büro.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="margin-left: 40.5pt; text-align: left; text-indent: -40.5pt;" align="left"&gt;&lt;span style=";font-family:TimesNewRomanPS;color:#000000;"   lang="DE-CH"&gt;&lt;span style=""&gt;          &lt;/span&gt;Oder doch im Büro, aber &lt;i style=""&gt;nach em fieri nimmi sicher nüme nabb.&lt;/i&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="margin-left: 40.5pt; text-align: left; text-indent: -40.5pt;" align="left"&gt;&lt;span style=";font-family:TimesNewRomanPS;color:#000000;"   lang="DE-CH"&gt;17.51&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;Corinne holt meine Wäsche ab. Während ihre kleine Tochter den heute so indisponierten Kafka mit Pingpong-Bällen aufmuntert, notiert sich Corinne, welche Gemüse ich nicht mag (Fenchel, Stangensellerie), welche Gewürze (Kümmel) und welches Fleisch (die armen Schweine). Corinne wird mich künftig einmal pro Woche abendbekochen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="margin-left: 40.5pt; text-align: left; text-indent: -40.5pt;" align="left"&gt;&lt;span style=";font-family:TimesNewRomanPS;color:#000000;"   lang="DE-CH"&gt;19.02&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;Ich schau „heute“. Bisher hab ich zwischen Spinatkochen, Reiszustellen und Katerfüttern geschrieben und werde nach der „Tagesschau“ weiterschreiben. Unsereins kennt keine Blockzeiten.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="margin-left: 40.5pt; text-align: left; text-indent: -40.5pt;" align="left"&gt;&lt;span style=";font-family:TimesNewRomanPS;color:#000000;"   lang="DE-CH"&gt;19.10&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;Filomena ruft an und gibt mir die Vonbisdaten ihrer Ferien durch. Corinne wird den Nachtpikett übernehmen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="margin-left: 40.5pt; text-align: left; text-indent: -40.5pt;" align="left"&gt;&lt;span style=";font-family:TimesNewRomanPS;color:#000000;"   lang="DE-CH"&gt;20.14&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;In den Informationen zur Verwendung des Assistenzgeldes finde ich nicht, ob die Hotelkosten der Begleitperson der Pauschale oder dem Assistenzbudget zu belasten sind. Und was ist, wenn der Rechnungsbetrag höher ist als eine Pauschale. e-Mail nach St. Gallen. Uffa.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="margin-left: 40.5pt; text-align: left; text-indent: -40.5pt;" align="left"&gt;&lt;span style=";font-family:TimesNewRomanPS;color:#000000;"   lang="DE-CH"&gt;20.39&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;Mir fällt ein, dass ich ja noch die Arbeitsrapporte der letzten drei Tage nachführen muss. Ob Fr. Sitzli &amp; Co. eine Ahnung haben, dass ich 6 Stunden 39 Minuten nach ihrem Arbeitsschluss den meinen noch nicht habe?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="margin-left: 40.5pt; text-align: left; text-indent: -40.5pt;" align="left"&gt;&lt;span style=";font-family:TimesNewRomanPS;color:#000000;"   lang="DE-CH"&gt;&lt;span style=""&gt;          &lt;/span&gt;Oder „den Meinen“? So weit bin ich in der neuen deutschen Rechtschreibung noch nicht.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="margin-left: 40.5pt; text-align: left; text-indent: -40.5pt;" align="left"&gt;&lt;span style=";font-family:TimesNewRomanPS;color:navy;"   lang="DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="Text1" style="margin-left: 40.5pt; text-align: left; text-indent: -40.5pt;" align="left"&gt;&lt;span style=";font-family:TimesNewRomanPS;color:navy;"   lang="DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/30361201-115515463033539329?l=danielaisblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielaisblog.blogspot.com/feeds/115515463033539329/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=30361201&amp;postID=115515463033539329&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/30361201/posts/default/115515463033539329'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/30361201/posts/default/115515463033539329'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielaisblog.blogspot.com/2006/08/vollmond-bei-der-bloggse.html' title='Vollmond bei der Bloggse'/><author><name>Daniela's Blog</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06027259796402793319</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://www.zslschweiz.ch/Archiv/Bilder/daniela_jamaica_kl.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-30361201.post-115429510026606675</id><published>2006-07-30T23:31:00.000+02:00</published><updated>2006-08-08T00:32:09.873+02:00</updated><title type='text'>Schrift an der Wand</title><content type='html'>Vorvorestern in der Gluthitze des Nachmittags, zwischen den Einkäufen, blieb ich vor einem Schild stehen und stapelte Phantasien um Assistenz und Hilfe und Betreuung und einst und jetzt. &lt;span class="fullpost"&gt; Mit fast explodierendem Kopf fuchtelte ich nach Matteo, er möge lesen. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Für Zutritt zu den Behandlungsräumen bitte Assistenz erfragen&lt;/span&gt; stand da, neben Rollisignet und Pfeilchen für ums Eck. Matteo wunderte sich über meine Nachdenklichkeit. Er ist eben noch neu… Ich war gerade auf einer Reise in eine neue Galaxie. Nicht auf einen neuen Planeten, nicht in ein anderes Sonnensystem… nein, noch weiter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gewöhnlich ist eigentlich, dass da gar nichts steht. Oder genauer, dass ich erst gar nicht sehen kann, ob überhaupt und was da steht, denn im Grunde sind solche wie ich für irgendein Sehen ausserhalb von Heimwänden gar nicht wirklich vorgesehen. Also würde schon mal gestaunt, träte da jemand ein und spräche &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Dusse stoht mini Tochter/Schwöschter/Fründin im Rollschtuel und wett ine&lt;/span&gt;. Dann käme die Irgendwo-zwischen-70-und-90-Prozent-&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Jo-da-goht-nööd&lt;/span&gt;-Antwort (stets mit einem Bedauern, dem allein schon intensivste Betrachtung gebühren würde). Oder es würde ein hektisches Händeverwerfen beginnen mit &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Chani/sölli/mueni hälfe&lt;/span&gt;. Im optimalsten Fall mit dem Anhängsel &lt;span style="font-style: italic;"&gt;wie&lt;/span&gt; denn geholfen werden soll. Dann käme ein oder kämen mehrere gutmeinende Verlader die Stufen runter, würden den Rollstuhl irgendwo irgendwie packen, mit fragendem Blick zu Mutter/Schwester/Freundin (bestimmt nicht zu mir), und bevor diese/diese/diese etwas sagen kann, würde die Ware (also der Rollstuhl – dass ich drin bin, ist ein bedauerlicher Nebenumstand) die Stufen rauf gepoltert und dann würde man, während ich mir die Haare aus dem Gesicht räume und bestürzt an meine Bandscheiben denke, feierlich erklären &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Isch jo ggange!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich drifte ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also da stand &lt;span style="font-style: italic;"&gt;bitte Assistenz erfragen&lt;/span&gt;. Nicht: &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Hilfe rufen &lt;/span&gt;oder&lt;span style="font-style: italic;"&gt; für Hilfe hier klingeln&lt;/span&gt;. Es stand &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Assistenz&lt;/span&gt;. Und dann auch noch &lt;span style="font-style: italic;"&gt;bitte erfragen&lt;/span&gt;. Höflich und stilvoll. Da wurde nicht an Sperrgut gedacht, sondern an Menschen. Jetzt eben Menschen halt mit Rollstühlen am Hintern statt mit Flip-Flops an den Füssen, Individuen, die man höflich anspricht, denen zweifellos Höflichkeit gebührt wie allen Individuen, denen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mehr Höflichkeit gebührt als anderen. Ein (anderer) Planet mit einer Atmosphäre namens Höflichkeit. Auch war nicht von &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Hilfe&lt;/span&gt; die Rede oder von Ungeheurlichkeiten wie Behinderten&lt;span style="font-style: italic;"&gt;transport&lt;/span&gt; (für den es Sonderunternehmen braucht). Mich starrte nicht die Fratze des Kraftgefälles an (der könnende Helfende, der tatkräftige Transportierende, die dankbare Beholfene, die sachgemäss Transportierte). Das Zauberwort des fremden Sonnensystems hing bescheiden in der Sommerwärme. Zweitausendundsechs. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Assistenz.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fehlt der intergalaktische Reisende. Matteo hat keine Ahnung, dass das ja er ist! Mein Assistent! Wer bei mir ist, ist nicht meine Mutter/Schwester/Freundin, die mich aus Liebe/Pflichtgefühl/gutem Willen in ihrer Freizeit für Gottes Lohn betreuen, sondern Matteo, mein Assistent, der sich so ein paar Stunden was dazuverdient. Den ich für seine Assistenz bezahle. Also, nicht dass Matteo mich nicht mag, aber das ist nun wirklich eine andere Geschichte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine Gedanken drehen sich um die Idee, ich könnt ja meinen Assistenten in die Behandlungsräume schicken, damit er Assistenz für seine Chefin erfrage. Was wären das für neue Töne! Mir kocht das Hirn. Bilder tauchen auf, von Bühnenaufbauen, die sich auf Knopfdruck heben und senken. Umwälzungen. Neue Verhältnisse. Verschobene Galaxien. Matteo der Götterbote vermittelt zwischen Galaxien! Wie heiss es ist! Wie die Sonne brennt! Mein Kopf droht zu zerspringen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch auch diesmal hat Matteo die richtigen, das schwindlige Gefühl kühlenden Worte. Ob wir nicht zum Uhrmacher gehen? – Ach ja, richtig. Ich wollte ja gar nicht da rein…&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/30361201-115429510026606675?l=danielaisblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielaisblog.blogspot.com/feeds/115429510026606675/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=30361201&amp;postID=115429510026606675&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/30361201/posts/default/115429510026606675'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/30361201/posts/default/115429510026606675'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielaisblog.blogspot.com/2006/07/schrift-der-wand.html' title='Schrift an der Wand'/><author><name>Daniela's Blog</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06027259796402793319</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://www.zslschweiz.ch/Archiv/Bilder/daniela_jamaica_kl.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-30361201.post-115412688119658214</id><published>2006-07-29T00:44:00.000+02:00</published><updated>2006-07-29T00:55:28.240+02:00</updated><title type='text'>Kurzportrait</title><content type='html'>Geboren: ja, in der Tat. Sauber und ohne Komplikationen. Nähe von Wien. &lt;span class="fullpost"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schulen: alle im Aargau.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit fünfzehn: Milwaukee Brace statt High Heels. Mit neunzehn: Diagnose und Auftritt vor zweihundert Medizinstudenten (seltener Fall: spinocerebelläre Heredoataxie). Spruch „jo jetz müend Si halt läbe mit dere Behinderig“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1983 Matura und dann 5 Semester Romanistik. Spruch „warum du nehmen so grosse Dosis?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1986: Die SBG (heute UBS) nimmt mich in den Programmiergrundkurs auf, weil die SKA (heute Crédit Suisse) ebendies wegen meiner gesundheitlichen Verfassung abgelehnt hatte, und behält mich, weil sie es ja gewusst hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1988: Spruch Nr. 4'287.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1989: Wiederaufnahme Studium, Hauptfach Anglistik.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1992: Die Spitex tritt in mein Leben und glöggelt den Beginn unendlicher Mühsal ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1995 hört mein Arbeitgeber mich zu arbeiten auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2002 sieht mein Lizentiat. Textanfänge am Beispiel von Derek Walcotts Beginnings. Die fein implizierte Tautologie reflektiert den Kreis- und Leerlauf in Sphären gewisser Paragraphenhörigkeit, der in der Ablehnung meines Hilflosenentschädigungserhöhungsantrags gipfelt. Wer so (wie denn, so?) schreiben kann, kann nicht ernsthaft krank sein (Spruch Nr. 27’396?).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2004: Im Januar erscheine ich auf dem Amt für Ergänzungsleistungen und rede von der 4. IV-Revision und von persönlicher Assistenz. Dort weiss man von nichts. Bis die kantonale Kommission gebildet wird, gilt die Unschuldsvermutung. Dann will man mir die Spitex vor die Nase zwingen. Lobbying, Politik, Logik, Menschlichkeit, Verstand. Ich rechne Rechnungen vor. Dreisatz: Ein Abwasch dauert 15 Minuten. Meine Assistentin kostet 25 Franken pro Stunde. Wieviel kosten 3 Monate Abwaschen durch eine Spitexpflegerin?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2005: Ich beende meine 4-jährige Tätigkeit als Herausgeberin des euro-ATAXIA Newsletter (&lt;a href="http://www.euro-ataxia.org"&gt;www.euro-ataxia.org&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2006 beginnt das Pilotprojekt Assistenzbudget, aber weniger IV-Trubel hab ich deswegen nicht. Mal schauen, was 2007 bringt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/30361201-115412688119658214?l=danielaisblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielaisblog.blogspot.com/feeds/115412688119658214/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=30361201&amp;postID=115412688119658214&amp;isPopup=true' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/30361201/posts/default/115412688119658214'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/30361201/posts/default/115412688119658214'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielaisblog.blogspot.com/2006/07/kurzportrait.html' title='Kurzportrait'/><author><name>Daniela's Blog</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06027259796402793319</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://www.zslschweiz.ch/Archiv/Bilder/daniela_jamaica_kl.jpg'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-30361201.post-115265512679269347</id><published>2006-07-11T23:54:00.000+02:00</published><updated>2006-07-12T00:00:29.586+02:00</updated><title type='text'>Eine sehr, sehr gutmütige Frage</title><content type='html'>Heute Morgen schaute ich, wie jeden Tag, in meine e-Mail und fand Post von meiner Freundin Katja aus Österreich. Katjas Sohn ist seit rund einem Jahr diagnostizierter und genetisch bewiesener Teilnehmer im erlauchten Friedreich Ataxia–Kreis, dem ultimativen Horror-Ringelrum. &lt;span class="fullpost"&gt;Sie hatte meine Adresse im Internet gefunden, als ich für die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;euro&lt;/span&gt;-ATAXIA noch die Herausgeberin des Newsletter gab. Von mir erhoffte sie sich Infos, bissl kompetenter als das wichtiguerische Abgewimmle der so genannten Fachleute. Na na, es gibt sie schon, die Fachleute, so ist es ja nicht… Jedenfalls sind wir seitdem Freundinnen. Karl ist sechzehn und nimmt an einer klinischen Studie mit EPO, dem Dopingmittel der Radfahrer!, teil. Dazu fährt Katja ihn dauernd von Wien nach Innsbruck. Ich versuch ebenfalls, da in eine Folgestudie rein zu kommen, aber… so ein altes Guezli wie mich? Würden die mich nehmen? Und wer fährt mich nach Innsbruck?? Und wer würde das bezahlen??? Assistenzbudget, Pauschale, IV-Rente, Ergänzungsleistungen????&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;UND DANN schrieb Katja noch das:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;was sind das eigentlich für schwierigkeiten mit rente und so, von denen du immer schreibst. ist den behörden nicht klar worum es geht? ich dachte, dass es in der schweiz etwas besser ist als in österreich ... &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun, letzte Woche hab ich viele Stunden lang an einer Liste rumgebastelt, die den SVAlern klar machen könnte, dass ich meine Pauschale nicht für Villa, Yacht und Privathelikopter verbrate, sondern für Medikamente, Therapieselbstbehalte und Inkontinenzeinlagen. Das Assistenzbudgte selbst reicht haarscharf für die Assistenz (von der ich mehr brauchen würde, aber ich kann’s ja nicht zahlen), und nach Abzug der Pauschale bleibt unter dem Strich ein beträchtliches monatliches Minus. Freilich hab ich schon längst jenste Hebel in Bewegung gesetzt, um das Minus klein(er) zu kriegen, und Fortuna belohnte meine Mühe ihrem Charakter gemäss. Die IV hat sich nie um meine Finanzen geschert, weshalb sollte ich ihr jetzt &lt;span style="font-style: italic;"&gt;meine&lt;/span&gt; Lorbeeren zum Ausruhen geben?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Katja mich nun also solcherart fragt, antworte ich geradeaus: &lt;span style="font-style: italic;"&gt;NEIN. Die wissen wirklich nicht, worum es geht&lt;/span&gt;. Dass irgendwie jeder glaubt, in der Schweiz sei es besser als bei sich, ist wohl lediglich ein evolutionsbedingtes Phänomen der Psyche (nirgendwo sonst kann es so mies sein wie bei einem selbst). Die Schweiz wird bekanntlich immer nur mit den festen Bestandteilen des Käses in Verbindung gebracht. Doch: so viele Löcher überall... Im Leben eines behinderten Menschen gibt es doch nicht nur Assistenz. Mit Assistenz sind nicht einfach sämtliche Probleme fort geblasen. Noch nicht einmal die finanziellen! Der Rest ist Schweigen…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wahrscheinlich kommt jetzt dann der mit der Dankbarkeit. Ich dürfe doch an diesem Projekt teilnehmen, ob es denn jetzt nicht viel besser sei? – Ja, glaub schon. Aber ich hab nicht wirklich weniger Papierkrieg. Muss nicht erheblich weniger oft fragwürdige Behördenmenschenhürden überspringen. Und vor drei Jahren war ich schlicht noch weit weniger krank als jetzt. Vor drei Jahren kam die Spitex dreimal pro Woche für wenige Stunden, und ja, der Himmel weiss es!, war das eine Katastrophe. Ich kann mir vorstellen, will es aber nicht müssen, wie es ist, wenn die Spitex täglich in meine Wohnung und auf meine Privatsphäre tritt. Ich erlebte das ansatzweise, und es genügte vollauf, dass ich mich zur Urform des Lebens mit Assistenz entschloss, dem EL-Flick.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor vier Jahren schrieb ich mein Liz. Auf Englisch. Über Anfänge, genauer: Textanfänge. Das ging tief. War Philosophie. Was hatte ich da für Gedankengänge. Es war ein Fliegen, wie im Gedicht, Fliegen über Lebensfragmenten. – Heute sammle ich für Frau Sitzli von der SVA Quittungen für Tena und Secure. Was soll daran jetzt besser sein…?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich will aber nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Im Übrigen zahlte der Kanton das Stipendium, nicht die IV, obschon sie meine Klage erstinstanzlich verloren hatte. Doch als die dann fäng Jahre später den Fall erneut aufrollte, war ich schon am Liz und hatte für die stümperhaften Nachfragen keine Nerven übrig. Umgeschult wird auf Buchhalterin, auf KVlerin, aber auf Anglistin? Goot’s no? Eine Behinderte muss nicht meinen, auf Staatskosten studieren zu können. Einen derart überflüssigen Luxus soll sie selber irgendwie berappen. Gälled Si.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;EPO? Ich muss mich glaub wirklich dopen. Anders ist der Mount SVA nicht zu meistern. Wir werden noch sehen, wer Sieger im Zeitfahren wird.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/30361201-115265512679269347?l=danielaisblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielaisblog.blogspot.com/feeds/115265512679269347/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=30361201&amp;postID=115265512679269347&amp;isPopup=true' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/30361201/posts/default/115265512679269347'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/30361201/posts/default/115265512679269347'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielaisblog.blogspot.com/2006/07/eine-sehr-sehr-gutmtige-frage.html' title='Eine sehr, sehr gutmütige Frage'/><author><name>Daniela's Blog</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06027259796402793319</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://www.zslschweiz.ch/Archiv/Bilder/daniela_jamaica_kl.jpg'/></author><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-30361201.post-115194272104811573</id><published>2006-07-03T18:04:00.000+02:00</published><updated>2006-07-04T19:24:47.916+02:00</updated><title type='text'>Wasseradern und die Kantonsverfassung</title><content type='html'>Wir waren beim Bahnhof Stadelhofen ausgestiegen. Meine Assistentin fummelte gerade mein Portemonnaie aus dem Täschli, um noch Wasser zu kaufen im Coop. Ganz unvermittelt stand der Alte mit der Krücke vor uns. &lt;span class="fullpost"&gt;Er lächelte sehr seltsam, irgendwie begeistert, ging in die Knie, als ob die aus Gummi wären, beugt den Oberkörper leicht vornüber und begann eigenartige, rhythmische Bewegungen, die an einen grotesken Schuhplattler erinnerten. Die Krücke schwang er im Takt mit. – Ich blickte hinter mich, ob da vielleicht der Adressat dieser Performance stünde, und Carina fragte leise, ob der mit seinem Tänzchen wirklich uns gemeint habe? – Es ist eben Sommer in der Stadt…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beim Eingang zur Anlage um die Grossleinwand standen noch wenige Fans. Freundliche Sicherheitsleute rückten die Absperrung beiseite, und wir suchten unseren Platz direkt hinter dem Rasenteppich, weil alle Zuschauer auf ihm nur bequem fläzten und ich eine wunderbare Sicht hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Halbzeitpause fädelte sich jemand durch die sitzende Menge und wies mich drauf hin, dass „da hinten“ Platz für die Rollstühle wär (meinte er, ich solle doch meinen Rolli quasi ausziehen und „da hinten“ hinparken? Selber aber da bleiben…? Wann setzt sich im Sprachgebrauch endlich die Bezeichnung „Rollstuhl“ für das leblose Ding und „Mensch mit Rollstuhl“ für das lebendige Wesen durch?). Von dort sähe ich besser. Worauf ich fand, ich könne eigentlich ganz gut selbst befinden, dass ich eine absolut perfekte Sicht habe. Wir blieben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weil zum 11er-Schiessen alle aufstehen würden, wollten wir ganz nach vorn. Dort kam dann auch wieder so eine zuvorkommende Uniform (ohoo!! Ich rede von Uniform, nicht vom Menschen in der Uniform, und schon kriegt das Ganze einen verächtlichen, ironischen Touch! Ja ei ei!! – Und bemerkt wer die Parallele?). „Da hinten“ sei Platz für Rollstühle… Carina fragte mich, ob das wirklich so sei, als ob man nicht selber entscheiden könne… Carina ist eben noch neu. Ausserdem liess man mich ja,. Nur könnte man den Platz „da hinten“ ja auch deutlich signalisieren statt die Rollstühle dauernd zu pestern mit gut gemeinten Hinweisen. – Im übrigen gewannen die Falschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am späteren Abend, nach dem Essen, wollten wir noch die letzten paar Minuten vom letzten Viertelfinal schauen, und weil da jetzt bei der Grossleinwand wirklich sehr viele Leute waren, liessen wir uns gerne vom uniformierten freundlichen jungen Mann durch die Brasilianermassen dirigieren. Und jetzt kommt’s: „Da hinten“ ist genial! Am Fuss der Tribüne, leicht erhöht, in der Mitte (!!!), zehn Quadratmeter nicht überlaufene Fläche, einfach super! – Und dann gewannen erst noch die Richtigen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war schon spät, als wir in den bestellten Kombi einstiegen, und es war just die Stelle, wo der Alte mit der Krücke seinen bizarren Swing hingelegt hatte. Carina half dem Taxichauffeur, meinen Rolli hochzuheben, als ein junger Mann aus dem Nichts auftauchte und sich auf die Ladefläche warf, „um zu schlafen“. Auf die Bemerkung hin, dass jetzt eigentlich der Rollstuhl eingeladen werden sollte, stand der junge Mann wieder auf, grummelte ein „dann eben nicht!“ und verschwand – eben Sommer in der Stadt…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Stadelhofen muss es Wasseradern geben. An der Stelle vor der Importparfumerie muss die Wasserader schlicht crazy sein und manche Menschen, die auf sie treten, mit irgendwelchen Elektrostössen ganz wirr im Kopf machen. Der Platz „da hinten“ bei der Grossleinwand ist hingegen vermutlich der neuen Zürcher Verfassung zu verdanken, wo Artikel 11 Absatz 4 sagt: „Menschen mit Behinderungen haben Anspruch auf Zugang zu öffentlichen Bauten, Anlagen, Einrichtungen und Leistungen.“ Allerdings muss der Architekt dieser Spektakelanlage auf einer besonders günstigen Ader gesessen haben, als er diesen kleinen Platz für Leute mit Rollstuhl entwarf – nicht weit hinten oben, nicht unten und nicht an der Seite… - Übrigens, Kompliment an die Verfasser der Verfassung. Sprechen sie doch von Menschen mit Behinderungen und nicht von Rollstühlen…&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/30361201-115194272104811573?l=danielaisblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielaisblog.blogspot.com/feeds/115194272104811573/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=30361201&amp;postID=115194272104811573&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/30361201/posts/default/115194272104811573'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/30361201/posts/default/115194272104811573'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielaisblog.blogspot.com/2006/07/wasseradern-und-die-kantonsverfassung.html' title='Wasseradern und die Kantonsverfassung'/><author><name>Daniela's Blog</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06027259796402793319</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://www.zslschweiz.ch/Archiv/Bilder/daniela_jamaica_kl.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-30361201.post-115151112932053128</id><published>2006-06-28T18:10:00.000+02:00</published><updated>2006-07-04T19:15:29.186+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>Jetzt hab ich also auch einen.&lt;br /&gt;Blog.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dennoch werde ich nie den Blogsatz verwenden, sondern nur linksbündig schreiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meinen Lieblingssatz kann ich heute schon aufschreiben. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Kafka hat gekotzt&lt;/span&gt;. &lt;span class="fullpost"&gt;Wer nicht weiss, dass Kafka der Name meines Katers ist, dürfte sich über diese seltsame Aussage wundern. Vielleicht ist es gar nicht unpassend, ein so unpässliches Ereignis an einem so gewichtigen Namen aufzuhängen – es zeigt die Absurdität zusammenwohnender Dimensionen auf. Weil heute keine Assistentin kommt und die Pizza gleich auf dem Teppich vor meinem Bett lag,&lt;br /&gt;fuhr ich mit meinem Rolli in die Küche, um Papier zu holen,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;dann ins Schlafzimmer, um den Brei zu entfernen,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich bück mich, bück mich, halt mich, balanciere,&lt;br /&gt;fahr ins Bad, der Mist fällt neben die Schüssel, ich bück mich, werfe erneut,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;aha!&lt;br /&gt;mach einen Lumpen feucht, fahr ins Schlafzimmer,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;bück mich, tu so als ob ich putze,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;morgen kommt Sara.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Rücken tut weh.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lohnabrechnungen, Salärüberweisungen, Assistenzmonatsabrechnung, heute ist Sonntag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich wollt ich mich heute nur kurz vorstellen, aber wie quetscht man zweiundvierzig Jahre in zehn oder so Sätze?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eins: Geboren bei Wien mit Eltern aus Osteuropa, aufgewachsen im Nicht-EU-Herzen des Kontinents fühl ich mich in Europa zu Hause.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwei: Der Schweiz verdanke ich eine wunderbare Schul- und Universitätsausbildung sowie unermessliche Demütigungen bei fortschreitender Krankheit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Drei: Hinter Allem stecken aber Menschen. Freundliche, offene, warmherzige, hilfsbereite und engstirnige, abweisende, verständnislose, unfähige.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vier: Ich liebe Bücher, das Schreiben, das Lesen und Verstehen und Abstrahieren. Ich liebe Tiere, je pelziger und/oder runder, desto mehr. Ich liebe Stille gleich wie anonymen Lärm. Sonne, Gewitter. Bewegung. Wasser. Noch viel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fünf: Ich hasse Autorität, die lediglich einer (hierarchischen) Position zu verdanken ist, weil sie meist so läppisch ausgeübt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sechs: Ich fürchte Gewalt, doch wenn sie mit Satz Fünf kombiniert ist, was sie sehr oft ist, kann ich doch letztendlich nur lachen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sieben: Autorität hat ein Mensch, der seine eigne Sprache gefunden hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Acht: Ich mag alle Musik ausser Country, Techno und Freejazz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neun: Ich war vier Jahre lang Herausgeberin einer englischsprachigen, europäischen Zeitschrift. Die Organisation dahinter ist die europäische Dachorganisation nationaler Ataxie-Vereinigungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zehn: Meine Krankheit ist – wie manche andere Behinderungen auch – der ultimative Horror für alle noch Gesunden. Dennoch leide ich unter den Symptomen weit weniger als unter der Ratlosigkeit der Menschen, ihrem Unvermögen, sich in meine Lage zu versetzen, ihrer vermeintlich so tollen Schnelligkeit, allen Arten von Respektlosigkeit und Bevormundung, dem meisten Gutgemeinten, und freilich: Satz Fünf (IV, Krankenkasse und andere soziale Zerrichtungen, die im Gesundheitswesen rumwetzen).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Elf: Mit Assistenz lebe ich schon seit 2004. Dass ich das erst so am Schluss erwähne, ist, weil sie der grundlegendste Zustand sein sollte, sollte, sollte, auf dem eine Persönlichkeit sich entwickeln kann. Über die ungezählten Steine, die mir so weit unten an der Lebensbasis in den Weg gelegt werden, gibt’s noch viel zu schreiben. Alles zu seiner Zeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Rücken tut weh.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor über einem halben Jahr beantragte ich eine Erhöhung meiner Hilflosenentschädigung. Hallohallo… Wer da im Ländli?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hopp Schwiitz, in der Tat.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/30361201-115151112932053128?l=danielaisblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielaisblog.blogspot.com/feeds/115151112932053128/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=30361201&amp;postID=115151112932053128&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/30361201/posts/default/115151112932053128'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/30361201/posts/default/115151112932053128'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielaisblog.blogspot.com/2006/06/jetzt-hab-ich-also-auch-einen.html' title=''/><author><name>Daniela's Blog</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06027259796402793319</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://www.zslschweiz.ch/Archiv/Bilder/daniela_jamaica_kl.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry></feed>
